Petition gegen Artikel 13 ! ! !

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    • Petition gegen Artikel 13 ! ! !

      Hallo,
      vielleicht haben einige es schon mitbekommen, dass mit der Einführung von Artikel 13 ein "Upload-Filter" im Internet eingefügt werden soll. Dies hat aber viele Nachteile, da dieser mit hilfe von Algorythmen, veröffentlichte Daten analysiert und löscht, sollten sie nicht den "Regeln" entsprechen. Hiermit möchte ich auf die Petition gegen den Artikel 13 aufmerksam machen.

      Mitmachen und informieren könnt ihr euch hier: change.org/p/european-parliame…m_campaign=share_petition


      edit: bitte in den entsprechenden Bereich verschieben


      MfG
      Voldemord007
      Enemies of the heir.... Beware!
    • Yonghan schrieb:

      Sag doch einfach bitte was drinsteht, ich hab keine lust mir das furchzulesen :(
      Außerdem sind das nurnoch 7 Tage??
      nach Artikel 13 (in der EU) soll ein Upload-Filter zukünftig auf allen Webseiten sein, der die geposteten Inhalte jeglicher Art (Videos, Fotos etc.) durch Algorythmen analysiert. Es wird geprüft, ob zum Beispiel ein Foto gegen Urheberrechte verstößt, dass wären etliche möglichkeiten. so könnte ein von dir gepostetes Foto, worauf im Hintergrund eine Coca Cola Flasche zu sehen ist gelöscht werden. Genauso wenig dürfte man also etwas parodieren, etwas covern oder etwas Kommentieren. Würdest du nun zum Beispiel von einem Spiel ein Gameplay bewerten, worin du Szenen zeigst oder gar ein einziges Bild, würde vielleicht es gelöscht werden. Dies wäre somit eine Form von Zensierung und eine Einschränkung der Meinungsfreiheit.

      Diese Petition ist gegen die Einführung des Gesetzes.
      Enemies of the heir.... Beware!
    • Das gehört wohl in den Bereich Politik.

      1984 war als eindringliche Warnung gedacht heute benutzen unsere Obrigen das Ding als Gebrauchsanweisung. Orwell mag ein sozialistischer Träumer gewesen sein, aber seine Visionen hatten nichts mit dem Schrottsystem der DDR oder unserem elenden Realsozialismus zu tun. Beides hätte er korrekt als totalitären Abfall erkannt.

      Die totale Zensur ist im vollem Gang.
      NetzDG und Bundestrojaner hat man bereits rechtswidrig durchgedrückt durch Bundestag und Bundesrat, natürlich ohne dass unsere Qualitätsmedien darüber berichtet hätten, und jetzt kommen die Algorithmen dran. Mit deren Kontrolle man noch die restlichen unliebsamen Meinungen eliminieren kann. Selbstverständlich macht man das während der WM um möglichst wenig Schafe aufwachen zu lassen. Ist ja nicht das erste Mal.

      Leute wacht auf! Wer in der Demokratie schläft wacht in der Diktatur auf.

      Wir haben Zensurgesetze, eine staatlich bezahlte Schlägertruppe die unliebsame Meinungen von der Straße prügelt, eine gleichgeschaltete Systempresse, mediale Hexenjagden auf Menschen mit opponierender Meinung, Existenzvernichtung Oppositoneller durch Sachbeschädigung, Körperverletzung und Verleumdung, eine Regierung die mit totalitären Machthabern ins Bett steigt und mit Waffen beliefert, einen Einpersonenkult in unserer Regierungspartei mit komplett freier Hand. Was braucht ihr denn noch?
      Eine Person, welche eine starre und meist opportune Meinung vertritt, von dieser niemals abweicht und auf ihr Recht beharrt, ungeachtet aller rationalen Gegenargumente, nennt man einen Dogmatiker.
      Geht auf so eine Person niemals ein, ihr verschwendet euere Zeit. Nutzt diese Person, als abschreckendes Beispiel, um selbst nie so zu werden!

      "Ein Dogma ist das ausdrückliche Verbot, selbst zu denken."
      Ludwig Feuerbach (1804 - 1872)
    • Ich verstehe, daß die Entwicklung ein gewisses Gefühl der Hilflosigkeit weckt. Wenn Upload-Filter erst einmal etabliert sind, werden sie für alles mögliche verwendet werden.

      Allerdings halte ich von der Plattform change.org relativ wenig. Es gab in der Vergangenheit so manchen Bericht, daß es sich um einen Adresshändler handelt, der zudem Profile der registrierten Benutzer generiert.

      Rechtlich bewegt man mit der Petiton überhaupt nichts; mit viel Glück wird diese als Unmutsbekundung aufgefasst. Sie hat aber nicht den gleichen Wert wie eine Petition, die auf der Seite des Bundestages eingereicht wird. Eine Änderung des politischen Handelns wird man mit change.org schwerlich erreichen. Eine Mitzeichnung gibt Dir also nur das Gefühl, Deinen Unmut ausgedrückt zu haben.
      Das Leben ist ein Rollenspiel. Aber es hat ne geile Grafik...
    • Du hast zwar schon Recht, ChaosKopp, aber man darf die mediale Macht da nicht unterschätzen. Wenn sowas massenhaft via FB und Twitter und co. geteilt wird, in diverse Foren getragen wird, etc., entsteht da durchaus ein gewisser Druck, eine Beachtung, eine Präsenz. Davon werden sich die realitätsfernen EU Gesetzeswürfler eher nicht beeindrucken lassen, durchaus wahr. Aber wenn das erstmal die Mainstreammedien aufnehmen...sich Lobbies bilden, etc., da geht schon was.

      Und tatsächlich ist gerade dieses Gefühl des "es gesagt Habens" nicht unwichtig :)

      Bzgl. der Addresshändler...für sowas hat man entweder sehr restriktiv eingestellte, eigene Maildomains oder ein eigens als "Trash und Spammail" angelegtes Postfach bei web.de, gmx oder sonstwo, das man extra für solche Registrierungen - und nur dafür - nutzt :)

      In the beginning the Universe was created.
      This has made a lot of people very angry and been widely regarded as a bad move.
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    • Ui, mein erster Beitrag und direkt ne Antwort von Dir... *g*

      Mediale Präsenz hat das Thema bisher wenig erfahren; diejenigen, die Interesse an dieser Gesetzgebung haben, sind auch diejenigen, die uns unsere Nachrichten servieren. Mach doch mal den Versuch, in Deinem Umfeld jemanden zu finden, der von diesem Gesetzesvorhaben weiß. Zumal wir ja gerade Fußball-WM haben. Ein Schelm, der Arges dabei denkt.

      Und gerade in den letzten Tagen habe ich eine britische Petition verfolgt, die auf change.org jeden Abend kurz vor 600.000 Unterschriften stand, es kamen alle paar Sekunden neue Unterschriften dazu. Am nächsten Morgen fehlten dann wiederum einige Tausend zur Schwelle. Mein Vertrauen in die Plattform war vorher schon gering, aber auch Deine Haltung ist natürlich für mich nachvollziehbar und gut begründet. Ich werde mich jedoch nicht registrieren. Vielleicht bin ich zu alt für den...
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    • Ich hab das Ding auch unterschrieben. Nicht, weil ich felsenfest davon überzeugt bin, dass das etwas bringt, im Gegenteil, ich befürchte, dass das genau gar nichts bringen wird :) Aber es ist zum Einen durchaus befreiend, irgendwo dokumentiert gesagt zu haben, was man von dem Unsinn hält und dass Andere das evtl. auch so sehen. Zum Anderen kann da ja durchaus noch Präsenz entstehen, wenn die Unterschriftenzahlen groß genug werden. Wobei natürlich in der Tat während der WM Menschen durchaus den Blick aufs Wesentliche verlieren und nur Gott Fussball im vielleicht auch ansonsten eher leeren Kopf haben; sieht man ja schön an der Parteienfinanzierung.

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    • Ich muss zugeben, daß mich das Thema auch sauer macht. Es scheint so, als wäre dieser Ansatz eine Fortsetzung des Leistungsschutzrechts ("Lex Google"), das sich bereits als schlecht gemacht herausgestellt hat. Hätte ja auch niemand damit rechnen können, daß Google in Deutschland einfach diejenigen, deren Einwilligung in die Veröffentlichung von News-Schnipseln ausblieb, aus den Suchergebnissen ausschließt.

      NetzDG: Die ersten Klagen dagegen waren erfolgreich. Der Staat versuchte sich ins Privatrecht zu flüchten, auch handwerklich unsauber.

      DSGVO: Angeblich wollte man die Großen treffen; Angst haben nun Privatleute. Die Großen haben sich einfach eine umfassende Vollmacht der User geholt.

      Momentan ist die Schlagzahl der Eingriffe in die Meinungsfreiheit einfach zu hoch.

      Wenn jemand mitzeichnet, dann bitte mit offenem Visier. Unplausible Angaben scheinen zum Löschen der Mitzeichnung zu führen. Die Petitionen, die ich auf den Seiten des Bundestages mit unterstützt habe, habe ich natürlich mit Echtdaten unterzeichnet.

      P.S.: Erinnert sich noch jemand an die Stopschilder, die mit fadenscheinigen Argumenten eingeführt werden sollten? DNS-Sperren, obwohl es bereits Lösungen gab. Meine erste Petition damals...
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ChaosKopp () aus folgendem Grund: Parallele mehr entdeckt....

    • Voldemord007 schrieb:

      so könnte ein von dir gepostetes Foto, worauf im Hintergrund eine Coca Cola Flasche zu sehen ist gelöscht werden. Genauso wenig dürfte man also etwas parodieren, etwas covern oder etwas Kommentieren. Würdest du nun zum Beispiel von einem Spiel ein Gameplay bewerten, worin du Szenen zeigst oder gar ein einziges Bild, würde vielleicht es gelöscht werden. Dies wäre somit eine Form von Zensierung und eine Einschränkung der Meinungsfreiheit.
      Nur, wenn CocaCola dies global will. Denn sie müssen sich vorher entscheiden, ob sie indirekte Werbung bevorzugen oder eher den Schutz ihrer Marke. Dasselbe für "Gameplays". Der "Algorithmus" muss erstmal gefüttert werden mit "No-Goes".
      Man kann es aus Sicht der "Freiheitskämpfer" sehen, die die Missbrauchsmöglichkeiten sehen oder gleich den "Kontrollstaat" dahinter vermuten.

      Die Wahrheit ist leider auch, dass genügend Individuen tatsächlich geschützte Werke anderer kostenlos und offen in irgendeiner Weise anbieten. Das können Filmausschnitte sein oder ganze Filme auf "Sharing-Plattformen". "Herr-Der-Ringe-Parodien" können sicher immer noch verbreitet werden, nur muss dann der User an den Veröffentlicher herantreten. Oder das auf seiner eigenen Homepage tun, was die meisten sich nicht ohne Weiteres trauen werden.

      Ich bin kein Befürworter des Gesetzes. Diese "Algorithmen" stecken in den Kinderschuhen. Das Gesetz hat noch nichtmal Füße. Gelassenheit würde ich anraten. Denn voreilig auf einer Seite der Parties zu tänzeln bringt nur Ärger um Nichts. Eben weil weder Gesetze unumstößlich sind noch der Erfindergeist der User zu unterschätzen ist, solche "Algorithmen" zu umgehen.
      Es wäre vielleicht sogar ein Segen, wenn nicht Bots oder Leute ohne jeglichen Schulabschluss ihre Hasspredigten überall hinterlassen könnten. Klar ist das eine gewisse Einschränkung der "Meinungsfreiheit". Aber manche Meinung will kein vernünftiger Mensch lesen oder hören. Weil sie nicht Meinung sind, sondern "kopierter Hass" und Indoktrination von außen, meistens in "Hohlbirnen-Sprache", die kaum selbst "deutsch" erscheint. Diejenigen mit einer echten Meinung können sich dann immer noch ausdrücken, indem sie sich wortmäßig gewählter ausdrücken. Und die, die das nicht beherrschen... müssen eben in ihren eigenen Foren posten, wo es keinen interessiert. Sie können aber nicht mehr Hasspredigten unter web.de-Videos zu Katzen oder Hunden posten.

      Der Kampf "Freiheit" gegen "Kontrolle" wird sowieso ewig währen. Und so wie die Einen ihre "Freiheit" bis aufs Äußerste missbrauchen, wird auch jede Maßnahme der Kontrolle missbrauchbar sein. Wichtig ist, dass diese Missbräuche dann angegangen werden, wenn sie auftreten. Die Regelungen, die dafür zu treffen wären, müssten viel weiter ins Detail gehen und passen gar nicht in ein globaleres Gesetz. Will man Copyright bei "Datei-Sharing" verhindern, dann bitte als Einzelmaßnahme gegen Sharing-Plattformen jeder Größenordnung.
      Das aktuelle Gesetz regelt im Prinzip alles und irgendwie auch gar nichts. Nur wieder ein enormer Schub für Anwälte und Gerichte, Geld zu verdienen.
      Aber ob sie es nun durchbringen oder nicht... es endet nur in Debatten, Gegenmaßnahmen und wird schnell wieder außer Kraft gesetzt, weil es nicht nur löchrig, sondern das Loch selbst ist.
    • Hallo Wunro,

      es geht hier nicht um die "Macht des Algorithmus". Nach meiner Informationslage sollen hash-basiert Inhalte gesperrt werden. Hashes zu verändern, ist aber nun kein Hexenwerk.

      Somit ist das Gesetz diesbezüglich schon mal wirkungslos.

      Du empfindest es als Sieg, wenn Meinungen verboten werden; sprichst von "Hass". Das Bundesverfassungsgericht hat in seinen Urteilen immer wieder die Meinungsfreiheit als sehr weitreichend bestätigt. Eingriffe in diese sind nur dem Staat vorbehalten; es handelt sich um ein verfassungsmäßiges Recht, dessen Existenz letztlich erst die Demokratie ermöglicht. Hier in das Privatrecht zu flüchten, ist vollkommen unsauber. Insbesondere wenn mal eben Nicht-Juristen in wenigen Sekunden entscheiden sollen, welche Meinung zulässig ist. Dies können nur Gerichte; und die Tatsache, daß das Bundesverfassungsgericht darüber mehrmals urteilen musste, zeigt doch, wie schwierig die Abwägung von Grundrechten ist.

      Wenn Du hier mit Hass, den andere absondern, argumentierst, dann kommen wir in einen moralischen, nicht rechtlichen Bereich. "Hassrede" ist ein aus den Staaten importierter Begriff, der in unserem Rechtsraum nichts zu suchen hat. Wer definiert Hass? Wann ist kritische Widerrede als Hass einzustufen? Und wird der Begriff nicht gern genutzt, um andere Meinungen zu diskreditieren?

      Ich empfinde manche Haltung auch als unappetitlich. Allerdings hält mich dies nicht davon ab, mit dem Gegenüber zu diskutieren. Mit dem Stempel "Hass" verhindert man jede Diskussion und kann somit weder seine eigene Haltung reflektieren oder vielleicht dem anderen Denkanstöße geben. Und welche Meinung andere lesen möchten, darüber zu urteilen steht uns beiden nicht zu. Man kann ja auch weghören oder seinen Unmut als Reaktion darauf äußern.

      Ich finde, hier wird unnötig polarisiert. Sollen wir nun jeden Stammtisch verbieten, weil die dortigen Diskutanten uns dumm und widerärtig erscheinen?

      Die Urheberrechtsgeschichte mag ich nur kurz anschneiden. Lies bitte mal z. B. bei Technology Review "Raubkopien steigern den Umsatz". Kann Dir auch andere Quellen nennen.

      Und einen Grundrechtseingriff gegen das Urheberrecht abzuwägen, wäre auch Aufgabe von Gerichten. Zumal Youtube und Co. bei wirklichen Raubkopien auch handeln; hier existieren genug rechtliche Möglichkeiten.

      Und nein: Etablierte Upload-Filter werden nicht verschwinden, wenn das Gesetz ausgesetzt wird. Wozu sie genutzt werden können, bleibt unserer Phantasie überlassen.
      Das Leben ist ein Rollenspiel. Aber es hat ne geile Grafik...
    • ChaosKopp schrieb:

      Wenn Du hier mit Hass, den andere absondern, argumentierst, dann kommen wir in einen moralischen, nicht rechtlichen Bereich. "Hassrede" ist ein aus den Staaten importierter Begriff, der in unserem Rechtsraum nichts zu suchen hat. Wer definiert Hass? Wann ist kritische Widerrede als Hass einzustufen? Und wird der Begriff nicht gern genutzt, um andere Meinungen zu diskreditieren?
      Das ist doch absurd. Ich habe noch nie den Begriff "Hassrede" bezüglich einer einfachen Kritik gehört oder gelesen. Es sei denn sie wurde von "Suppenkaspern" benutzt statt von Medien-Leuten. Es gibt keinen Bezug "Kritik = Hass". Wohl aber spielt die Art und Weise eine Rolle. Wie man sein Gegenüber oder andere Menschen bezeichnet und welche Worte man benutzt. Und da tummelt sich so mancher sprachlicher Abschaum in Nachrichten-Foren, der dort ausgesperrt gehört. Solche, die gar nicht mehr nur argumentieren, sondern nur noch "A. raus, Mörder, Bast..." und so einen Mist immer und immer wieder runterspulen.
      Das ist keine Meinung mehr. Und wer so kommt, der hat seine Meinungsfreiheit verwirkt. Und überhaupt sollten Rechte unter gewissen Umständen für Einige ausgesetzt werden, wenn diese dieselben anderer massiv mit Füßen treten. Wieso sollen sie Rechte haben, die sie anderen eigenmächtig nehmen?
    • WunRo schrieb:

      Das ist doch absurd. Ich habe noch nie den Begriff "Hassrede" bezüglich einer einfachen Kritik gehört oder gelesen.
      Dann musst du wohl die letzten 3 Jahre geschlafen haben lieber WunRo, das passiert täglich, praktisch alle Konservativen sind davon betroffen und werden für Systemkritik als Nazis bezeichnet und wegen Hassrede angezeigt, siehe Tilo Sarrazin, Heinz Buschkowsky, Henryk M Broder. Diese drei sind nicht mal konservativ, zwei davon SPD und einer parteilos.
      All diese Leute werden von den Medien einseitig als fremdenfeindlich oder gar reaktionär aufgrund von simpelster Uraschenbenennung hingestellt und teils bei Widerspruch aus der eigenen Heuchlerpartei rausgeworfen. Das ist deutsche Politik heute.


      WunRo schrieb:

      Es gibt keinen Bezug "Kritik = Hass".
      Das sehe ich auch so, nur leider unsere Regierungskoalition und alle Altparteien nicht. Auf Youtube werden sämtliche Regierungskritische Kanäle aufgrund der Begründung "Hasssprech" wegzensiert, beim bloßen vortragen von Fakten belegt durch Statistiken beispielsweise der Kriminalität durch das Bundeskriminalamt.
      Willkommen in der Wirklichkeit.


      WunRo schrieb:

      Wie man sein Gegenüber oder andere Menschen bezeichnet und welche Worte man benutzt. Und da tummelt sich so mancher sprachlicher Abschaum in Nachrichten-Foren, der dort ausgesperrt gehört. Solche, die gar nicht mehr nur argumentieren, sondern nur noch "A. raus, Mörder, Bast..." und so einen Mist immer und immer wieder runterspulen.
      Das ist keine Meinung mehr. Und wer so kommt, der hat seine Meinungsfreiheit verwirkt. Und überhaupt sollten Rechte unter gewissen Umständen für Einige ausgesetzt werden, wenn diese dieselben anderer massiv mit Füßen treten. Wieso sollen sie Rechte haben, die sie anderen eigenmächtig nehmen?
      Und mit dieser Sichtweise haben wir jetzt bereits ein autoritäres Weltbild erreicht.
      Menschen die ihre Ansichten nicht so vortragen wie ich es für richtig halte werden aus dem Diskurs ausgeschlossen. Großartig!

      Nebenbei sind Beleidigungen die gegen die guten Sitten verstoßen bereits strafbar, dafür muss kein neues Gesetz her. Das war strafbar vor diesen Zensurgesetzen und ist es jetzt immernoch.
      NetzDG und alle Zensurgesetze die jetzt noch kommen sind für solche Strafverfolgungen absolut unnötig.

      Diese Gesetze werden missbraucht bis zum geht nicht mehr und Leute wie du beklatschen das auch noch, weil es trifft ja die Bösen, also was solls.
      Die "Bösen" sind aber in diesem Fall keine Extremisten, sondern völlig normale Menschen, die nicht den Unsinn glauben, der tagtäglich von den Medien und unserer Regierung propagiert wird.
      Die Klassiker sind da: "Putin ist böse, Trump ist böse, alle Patrioten sind rechtsextrem, wir müssen alles und jeden tolerieren, Konservative sind schlimmer als Hitler, nie wieder Deutschland" um nur mal ein paar Standpunkte zu nennen.
      Jeder der das nicht unkritisch schluckt ist ein Systemfeind und gehört wegzensiert. Und wenn es nach gewissen Politikern geht, gehören solche Leute auch gleich weggesperrt.
      Das ist schizophren und absolut postfaktisch
      Eine Person, welche eine starre und meist opportune Meinung vertritt, von dieser niemals abweicht und auf ihr Recht beharrt, ungeachtet aller rationalen Gegenargumente, nennt man einen Dogmatiker.
      Geht auf so eine Person niemals ein, ihr verschwendet euere Zeit. Nutzt diese Person, als abschreckendes Beispiel, um selbst nie so zu werden!

      "Ein Dogma ist das ausdrückliche Verbot, selbst zu denken."
      Ludwig Feuerbach (1804 - 1872)
    • Nicht Du, aber medial ist Hassrede durchaus präsent. Du hingegen sprachst von "Hass".

      "Hass" unterstellt doch einen emotionalen Zustand; wenn wir basierend auf der Annahme, wie das Gegenüber die unappetitliche Aussage meinte, diskutieren wollen, haben wir den objektiven Diskurs verlassen.

      Zudem in dem von Dir genannten Beispiel das Hausrecht des Betreibers greift.

      Urteile wie "Abschaum" über das Gegenüber empfinde ich als unfair. Die Grenzen zur Meinungsfreiheit dürfen nicht wir als Gesellschaft nach Gutdünken definieren; hierzu gibt es unsere dritte Gewalt. Moral ist auch Moden unterworfen. Damit diese nicht langfristig zum Verlust der Meinungsvielfalt führen, haben wir ein - in meinen Augen sehr intelligentes Grundgesetz.

      "Rechte nehmen"? Grundrechte? Menschenrechte? Wie weit wollen wir gehen? Wer hält uns dann den Spiegel vor. Und kommen wir da nicht in den Bereich der Selbstjustiz?

      Vor dem Ende des OT noch ein Zitat:

      „ Das Recht zu sagen und zu drucken, was wir denken, ist eines jeden freien Menschen Recht, welches man ihm nicht nehmen könnte, ohne die widerwärtigste Tyrannei auszuüben. Dieses Vorrecht kommt uns von Grund auf zu; und es wäre abscheulich, dass jene, bei denen die Souveränität liegt, ihre Meinung nicht schriftlich sagen dürften.“
      Das Leben ist ein Rollenspiel. Aber es hat ne geile Grafik...
    • ChaosKopp schrieb:


      Das Bundesverfassungsgericht hat in seinen Urteilen immer wieder die Meinungsfreiheit als sehr weitreichend bestätigt. Eingriffe in diese sind nur dem Staat vorbehalten; es handelt sich um ein verfassungsmäßiges Recht, dessen Existenz letztlich erst die Demokratie ermöglicht. Hier in das Privatrecht zu flüchten, ist vollkommen unsauber. Insbesondere wenn mal eben Nicht-Juristen in wenigen Sekunden entscheiden sollen, welche Meinung zulässig ist. Dies können nur Gerichte; und die Tatsache, daß das Bundesverfassungsgericht darüber mehrmals urteilen musste, zeigt doch, wie schwierig die Abwägung von Grundrechten ist.
      Herrlich dummes Zeug! Mademyday. :)