Petition gegen Artikel 13 ! ! !

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Dubiose Marktplatz-PN mit Link erhalten? Zur eigenen Sicherheit den Link nicht öffnen! Weitere Informationen hier.

    • SilentVokativiusos schrieb:

      Man muss dem demokratisch verfassten Staat nun nicht sein Recht absprechen, wehrhaft zu sein. Was ansonsten passiert, lehrt die Geschichte zu genüge. Nun kann man anbringen, dass Populismus nur dort Platz findet, wo die Regierung (tlw.) versagt. Stimmt auch. Die Geschichte lehrt uns aber auch - und das trifft im Moment ebenso wieder zu -, dass Umstürze von Außen immer wieder dann geschehen sind, wenn große, häufig geopolitische Krisen das Tagesgeschäft dominiert haben.
      Was uns die Geschichte lehrt ist, dass linksautoritäre bis totalitäre Systeme immer mit Zerstörung der freien Rede und Gleichschaltung der Presse begonnen haben und danach einen riesigen Leichenberg hinterlassen haben. Siehe den Kommunismus in der UdSSR und in China mit mehr als 100 Millionen Toten oder dem nicht zu vergessenden NationalSOZIALISMUS in unserem Land. Von wehren kann da wirklich nicht mehr die Rede sein.

      SilentVokativiusos schrieb:

      Hübsches Mimimi. Stürzenberger war der CSU zu rechts, das darf schon als Indiz gelten.
      Nein, das ist keineswegs ein Indiz. Niemand der jetzt noch in CDU/CSU sitzt, ist christlich oder konservativ. Die heutige CDU/CSU steht links der Mitte und alles was rechts neben ihnen steht ist ihnen zu rechts, also alles was nicht Grüne/SPD/Linke sind.

      SilentVokativiusos schrieb:

      Und ja, Bagatellisierung und Verherrlichung des Nationalsozialismus sind strafbar. Ich wüsste nicht, wie das irgendjemanden kümmern sollte, der sich reinen Gewissens als Demokrat bezeichnen kann.
      Nein, das kümmert auch keinen, hat er aber auch nicht getan meines Wissens, aber du darfst mich mit Quellenangaben gern eines besseren Belehren.

      SilentVokativiusos schrieb:

      Spätestens nach dem Satz habe ich mich gefragt, ob ich überhaupt noch etwas zu diesem Thema sagen will. Aber ich kann nunmal an geistigem Müll nicht vorbeilaufen. Nein, Rassismus ist ziemlich klar definiert. Man wird auch nicht als Rassist beschimpft, weil man konservative Positionen vertritt/dem politischen Kurs in der Flüchtlingskrise widerspricht/die Farbe Grün mag. Dass es dennoch Unterschiede zwischen gemäßigten Äußerungen und erzrechter Hetze gibt, ist recht offensichtlich und in einer sinnvollen Diskussion nicht weiter streitbar. Geht es vielleicht um die Haltung des politischen Spiegelpartners, der Linksextremen, die in ähnlicher Idiotie grundsätzlich alles für teuflisch halten, was einer nicht-flachen Gesellschaft entspringt? Die sind für den Diskurs relativ irrelevant. Bei den all den mir bekannten Leuten, die den zitierten Satz in dieser oder ähnlicher Form von sich gegeben haben und zu einer Erläuterung gebracht wurden, kam jedes Mal nur einer von zwei Typen raus: Stramm rechts, wundert sich, warum er als Rassist beschimpft wird und haut unmittelbar danach gern den nächsten Spruch raus. Oder strohdumm und plappert gern nach, was rechte Heilande von sich geben. Ob du ein Rassist bist, mag ich nach dem Beitrag nicht beurteilen, aber nach der irrsinnigen Pauschalamnestie für Putin und der oben zitierten Aussagen bin ich verdammt sicher, woher hier der Wind weht.
      Ich habe absolut keine Ahnung in wieweit du bewandert bist in dem Thema, ich tippe mal gar nicht, aber ich schlüssel dir meinen Satz mal aus meiner Sicht auf.

      Rassismus ist tatsächlich sehr klar definiert. Nämlich die Ansicht, dass es von Grund auf überlegene und unterlegene Menschengruppen auf Basis ihrer Rasse gibt.
      Übrigens nur Rasse, wie das Wort Rassismus bereits hauchzart andeutet.
      Heutzutage allerdings wird von öffentlich rechtlicher Seite versucht den Begriff des Rassismus zu erweitern. Dieser Begriff wird ausgeweitet auf Religion und auf völlig banalste rudimentäre Mustererkennung des Menschen. Alltagsrassismus wie es genannt wird. Also eine völlige Entwertung und Entstigmatisierung des Begriffs Rassismus, der verwendet wird um die Opposition mundtot zu machen.

      Ein Kevin Prince Boateng fühlt sich rassistisch beleidigt wenn man ihn in seinem Sportwagen komisch anschaut, durfte ich im "Kicker" lesen. Das schließt er daraus, dass er schwarz ist. Dass er aber vielleicht einfach ein unsympathischer, arroganter Affe sein könnte kommt ihm natürlich nicht in den Sinn.
      Und so ist es überall. Man kritisiert ein menschenverachtendes System aus einer anderen Kultur. Folge: Rassist.
      Das wird von unseren Medien propagiert. Ein Sportmoderator des ZDF musste sich entschuldigen, als er bei einem Deutschlandspiel sagte, dass sich Antonio Rüdiger affig aufgeführt hat bei einer Szene, weil es rassistisch rüberkommen ist. Sag mal wo sind wir denn? Bei jedem anderen geht diese Aussage klar, nur hier nicht weil der Spieler schwarz ist? Das ist doch krank.

      Ich bin ein Gegner von Rassismus, des wirklichen Rassismus und als solchen lasse ich mich hier unter gar keinen Umständen von dir hinstellen.
      Die Meinung, dass es von Grund auf überlegene und unterlegene Menschengruppen auf Basis ihrer Rasse gibt könnte ethisch bankrotter nicht sein und ist stark zu kritisieren.
      Dennoch ist es eine Meinung und von der Meinungsfreiheit gedeckt.
      Wenn man sich einmal um Bildung kümmern würde dann müsste man diese "Meinungen" aber nicht mal verbieten, weil sie sowieso von keinem gebildeten Menschen vertreten werden würde.

      SilentVokativiusos schrieb:

      Wunro hat hier zwar wieder sein übliches Bild gezeichnet, aber du hast ihn intellektuell nochmal bemerkenswert unterboten.
      Ich bin ja davon überzeugt, dass du die Deutungshoheit hast um das festzustellen. Wenn man allerdings mit solchen Anschuldigungen und Anprangerungen um sich wirft obwohl man nicht den Hauch einer Ahnung hat von was das Gegenüber redet, dann sollte man sich mit dem Wort "intellektuell" etwas zurückhalten.
      Eine Person, welche eine starre und meist opportune Meinung vertritt, von dieser niemals abweicht und auf ihr Recht beharrt, ungeachtet aller rationalen Gegenargumente, nennt man einen Dogmatiker.
      Geht auf so eine Person niemals ein, ihr verschwendet euere Zeit. Nutzt diese Person, als abschreckendes Beispiel, um selbst nie so zu werden!

      "Ein Dogma ist das ausdrückliche Verbot, selbst zu denken."
      Ludwig Feuerbach (1804 - 1872)
    • SilentVokativiusos schrieb:

      Deine Haltung, das Gesetz sei ein rechtsstaatlicher Schritt zur Durchsetzung von Urheberrechten, ist beinahe schon niedlich. Es ist das Resultat vorzüglicher Interessenvertretung durch die Rechteverwerter. Also nicht den Urhebern, sondern denen, die damit Geld machen. Die Initiative kommt aus einer Wirtschaftsbranche, nicht aus regierenden Kreisen. Das ist jetzt aber auch wirklich wirklich nicht so schwer zu erkennen.
      Den Gedanken hatte ich auch. Im Endeffekt zu einseitig. Denn es ist die Entscheidung des Musikers, ob er sich in die Hände einer "Plattenfirma" begibt. Auf die Weise wird er allerdings sowieso kaum beteiligt, der einzige Vorteil ist quasi, dass ihm Raubkopierer nur relativen Schaden zufügen können je nach Vertrag. Die Künstler haben aber inzwischen auch eigene Wege, ihr Zeug direkter zu vermarkten. Und damit werden Raubkopien zu direkteren Mindereinnahmen. Dass der Anstoß zum Gesetz nicht nur geringfügig von den "Plattenfirmen" ausgeht... die haben ja auch das Kapital und erkennen immer mehr, dass sie gar nicht mehr hinterherkommen bei der Verfolgung von "Dieben".

      Und ich gebe zu, dass ich durch mein eigenes Hobby auch aus Sicht eines Urhebers reflektiere. Und ich habe keinerlei Panik vor einem immer noch weit entfernten "Kontrollstaat" wie zB China es vormacht. Ein langer Prozess wird gerade eingeleitet. Absolutes Neuland wird betreten. Und bevor ich mich da auf eine der extremen Pro-/Kontra-Seiten stelle, lasse ich das locker auf mich zukommen. Das Babyfoto, durch den "Weiß-Filter" als Talibanpropaganda" identifiziert - wird man trotzdem uploaden können, nachdem man dies beantragt hat bei der Kontrollinstanz. Es ist in kleineren, gerade technischen Foren sowieso nicht unüblich, dass da eine reale Person nochmal ihr "Go" gibt, bevor ein Beitrag auf die Allgemeinheit losgelassen wird.
      Mag man als "Freiheitsverfechter" kritisch sehen. Aber die werden sowieso ihre eigenen Bereiche des Internet erobern. Nur eben nicht die Massenmedien mit ihren teils leicht beeinflussbaren Usern. Wird der geistigen Elite die Kontrolle zu viel... gründen sie sowieso ihr eigenes "Darkbook".


      AceInMyCards schrieb:

      Was uns die Geschichte lehrt ist, dass linksautoritäre bis totalitäre Systeme immer mit Zerstörung der freien Rede und Gleichschaltung der Presse begonnen haben und danach einen riesigen Leichenberg hinterlassen haben.
      Wir haben heute ein Grundgesetz, das nicht ganz so einfach ausgehebelt werden kann wie in der Vergangenheit. Und es wird auch Regeln geben für die Kontrolleure, davon bin ich überzeugt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von WunRo ()

    • AceInMyCards schrieb:

      Was uns die Geschichte lehrt ist, dass linksautoritäre bis totalitäre Systeme immer mit Zerstörung der freien Rede und Gleichschaltung der Presse begonnen haben und danach einen riesigen Leichenberg hinterlassen haben. Siehe den Kommunismus in der UdSSR und in China mit mehr als 100 Millionen Toten oder dem nicht zu vergessenden NationalSOZIALISMUS in unserem Land. Von wehren kann da wirklich nicht mehr die Rede sein.

      Der linke Nationalsozialismus, wer kennt ihn nicht. Wo hast du denn diesen Unsinn her, zu viel Input von Erika Steinbach oder den Identitären? Zunächst ist die Suppression der freien Meinungsäußerung und die Übernahme gesellschaftlicher Institutionen ein wesentliches Merkmal aller extremen Gruppierungen, egal welcher Gangart. Dass die Rechten davon nicht frei sind, als müsste man das ernsthaft erklären, ergibt sich schon dadurch, dass der Begriff der Gleichschaltung durch die Nationalsozialisten überhaupt erst geprägt wurde. Dass der Nationalsozialismus keine linksextreme Ideologie sein kann, wird auch nach wenigen Sekunden des Denkens klar. Das sozialistische ist schließlich, wie der Name auch sagt, von nationalistischer Natur. Dahinter steht die Verknüpfung von "arischer Rasse" und deutscher Nation, der ein Überlegenheitsanspruch gegenüber anderen Völkern attestiert wird, die wahlweise als "Mischvölker" gelten oder als durch und durch von "minderwertigen Rassen durchsetzt" (bspw. slawische Völker). Innerhalb dieser ethnologischen Hierarchie mit vermeintlich in die Wiege gelegtem Menschenwert ist der Sozialismus nur noch der Ausdruck des totalitären Charakters der Ideologie. Das Charakteristikum für die Einordnung als rechte Ideologie, nämlich die Akzeptanz und Bestrebung nach gesellschaftlichen bzw. zwischenmenschlichen Hierarchien, ist vollumfänglich erfüllt. Das kann man nicht ohne seichte politische Kampfrede auf Linksextremismus ummünzen. Gleichzeitig sind das aber Grundlagen der politischen Theorie. Ich fände es eigentlich ganz erquickend, mit jemandem zu diskutieren, der das innehat.

      AceInMyCards schrieb:

      Nein, das ist keineswegs ein Indiz. Niemand der jetzt noch in CDU/CSU sitzt, ist christlich oder konservativ. Die heutige CDU/CSU steht links der Mitte und alles was rechts neben ihnen steht ist ihnen zu rechts, also alles was nicht Grüne/SPD/Linke sind.

      Wenn die CSU nicht konservativ ist, wer ist es dann? Der traurige Stamm Erzkonservativer ("Nationaldemokraten"), der mittlerweile im Schulterschluss mit Identitären, Neonazis und Rechtsautonomen (übrigens allesamt verfassungsfeindliche Gruppierungen und gut vertreten) in der AfD lebt? Die CSU bildet immer noch das politische Spektrum bis zum Rand der Radikalität ab, denen kann man sicherlich keinen linksprogressiven Charakter unterstellen. Allein Dobrindts Träumerei von der Konservativen Revolution - und der ist ja nun alles andere als verhasst in seiner Partei - genügt als Gegenbeweis für eine Einordnung in die Mitte, geschweige denn das linke Spektrum. Ob die christlich orientiert sind, steht auf einem gänzlich anderen Blatt. Man könnte ja beinahe glauben, die CSU sei zu christlich, wenn man Markus Söders Vorstoß zu Glaubensbekenntnissen bedenkt. Eine Anordnung, von der ich im übrigen überzeugt bin, dass sie in absehbarer Zeit als verfassungswidrig einkassiert wird.

      AceInMyCards schrieb:

      Ich habe absolut keine Ahnung in wieweit du bewandert bist in dem Thema

      Na, das hat ja Stil. Blättern wir mal zurück und schauen uns an, wer die hohle Phrase gedroschen hat und stellen dann fest, dass der Autor doch selbst der eheste Adressat dieser Aussage ist. ;)


      AceInMyCards schrieb:

      Heutzutage allerdings wird von öffentlich rechtlicher Seite versucht den Begriff des Rassismus zu erweitern.

      Es gibt Personengruppen, die den Begriff des Rassismus unsauber für andere, verwandte Haltungen wie gemeine Fremdenfeindlichkeit nutzen. Akzeptiert. Das geht aber nicht von den ominösen Öffentlich-rechtlichen aus, sondern von Einzelpersonen. Eine sachfremde Diffamierung findet, wie bereits erwähnt, vornehmlich beim politischen Gegenüber im Parlament auf.


      AceInMyCards schrieb:

      Ein Kevin Prince Boateng fühlt sich rassistisch beleidigt wenn man ihn in seinem Sportwagen komisch anschaut, durfte ich im "Kicker" lesen.

      Die Anekdote ist belanglos. Mag stimmen, mag auch nicht stimmen. Andere Quellen zeichnen ein Bild, das der Aussage widerspricht. Aber selbst wenn das so wäre, wäre das ein völlig wertloses "Argument". Was soll das beweisen? Dass ein Mensch seltsame Vorstellungen hat? Das funktioniert vielleicht im Bergdorfkosmos, aber gesamtgesellschaftlich hat das überhaupt keinen Stellenwert.

      AceInMyCards schrieb:

      Ein Sportmoderator des ZDF musste sich entschuldigen, als er bei einem Deutschlandspiel sagte, dass sich Antonio Rüdiger affig aufgeführt hat bei einer Szene, weil es rassistisch rüberkommen ist.

      Tom Bartels, richtig. Du tätest aber gut daran, den Wortlaut und die Vorgeschichte Rüdigers aus der Liga zu kennen. Dann weiß man, woher der Wind geweht hat, dass Bartels Rüdiger nicht beleidigt hat und dass da auch eigentlich keinerlei Erklärungsbedarf bestand. Das sind Reaktionen auf soziale Medien, auch dies ist wieder ein vermeintliches Argument ohne Stellenwert. Gesellschaftliche Haltungen und Tendenzen an einzelnen Begebenheiten hochzuziehen, ist logisch schiefe Induktion. Derer bedient sich aber zugegebenermaßen das gesamte politische Spektrum, einschließlich der Mitte.

      AceInMyCards schrieb:

      als solchen lasse ich mich hier unter gar keinen Umständen von dir hinstellen.

      Hab ich nun auch nicht getan. Steht sogar ziemlich in meinem letzten Beitrag. Nach dem ganzen Schwachfug, den du nun aber vom besten gelassen hast, ich zähle mal Auszugsweise Putin, den "linken Nationalsozialismus" und die Rassismusphrase auf, ist die Vorstellung, dass du dich in Diskussionen schnell so inszenierst, nicht so abwegig. Das da oben ist die Argumentation eines rechten Hools.

      AceInMyCards schrieb:

      Wenn man sich einmal um Bildung kümmern würde dann müsste man diese "Meinungen" aber nicht mal verbieten, weil sie sowieso von keinem gebildeten Menschen vertreten werden würde.

      Nach dem ersten Absatz deines Beitrags würde ich vorschlagen, du fängst bei dir selbst an und gehst als leuchtendes Beispiel voran.

      AceInMyCards schrieb:

      Ich bin ja davon überzeugt, dass du die Deutungshoheit hast um das festzustellen. Wenn man allerdings mit solchen Anschuldigungen und Anprangerungen um sich wirft obwohl man nicht den Hauch einer Ahnung hat von was das Gegenüber redet, dann sollte man sich mit dem Wort "intellektuell" etwas zurückhalten.

      Es ist ja einfach, einfach lauter Unsinn in die Welt zu schreien und nachher zu behaupten, niemand sei in der Lage, jemanden zu bewerten. Deine Hintergründe und deinen Werdegang kann ich auch nicht bewerten, gerade soweit hast du recht. Aber was du hier zum besten gibst, lässt sich sehr wohl bewerten und politische Äußerungen ziehen einem Menschen allzu gern die Hosen aus. :)
      You may ask me thrice and I still won't tell you that an OEM rig is sufficient for your needs.


    • WunRo schrieb:

      Und ich gebe zu, dass ich durch mein eigenes Hobby auch aus Sicht eines Urhebers reflektiere. Und ich habe keinerlei Panik vor einem immer noch weit entfernten "Kontrollstaat" wie zB China es vormacht.

      Das ganze läuft auf die Diskussion hinaus, inwieweit man Freiheiten für die Durchsetzung von Recht aufgeben will. Die Reform ist gleichzeitig Partner und Antagonist der DSGVO. Partner in der Belastung der IT mit bürokratischen Hürden, Antagonist in der Freiheit des Nutzers. Europa bindet sich gerade bereitwillig den Anker ans Bein. Man bekommt zunehmend das Gefühl, Europa will mit den politischen Randkräften um die Wette streiten, wer der liberalen Gesellschaft mehr in den Rücken sticht. Du scheinst dir der Tragweite dieses Gesetzes nicht bewusst zu sein. Wenn man Artikel 13 so nimmt, wie er ist, muss man Infrastruktur(en) bereitstellen, die zumindest für Netzbereiche zentralistisch diese Gegenprüfungen übernehmen. In technikaversen Kreisen (Oettinger räusper) hat man von sowas natürlich keine Ahnung, aber die Gegenprüfung von Inhalten gegen Urheberrechtsverletzungen ist ein verdammtes Problem. Im simpelsten vorstellbaren Szenario ist die Prüfung linear abhängig in einer Medienklasse. Wenn man wirklich alles erfassen können will, hat man ein verdammtes Problem. Ein entsprechend gut trainierter Filter könnte zwar die Komplexität der Prüfung deutlich drücken, das ist aber immer noch eine Mordsarbeit. Nicht Mordsarbeit im Sinne von "nicht trivial", sondern im Sinne von "Das muss man erst mal zusammensetzen". Wenn dieser Vorschlag vor dem Parlament nicht gekippt oder zumindest drastisch novelliert wird, wird das auf massenhafte Gesetzesverstöße hinauslaufen, einfach weil den Anforderungen niemand gerecht werden kann. Die Umkehr der Unschuldsvermutung für Betreiber verkennt in ihrer Gänze die Natur des Internets. Dagegen ist die DSGVO eine Nebensächlichkeit.
      You may ask me thrice and I still won't tell you that an OEM rig is sufficient for your needs.


    • SilentVokativiusos schrieb:

      Wenn die CSU nicht konservativ ist, wer ist es dann? Der traurige Stamm Erzkonservativer ("Nationaldemokraten"), der mittlerweile im Schulterschluss mit Identitären, Neonazis und Rechtsautonomen (übrigens allesamt verfassungsfeindliche Gruppierungen und gut vertreten) in der AfD lebt? Die CSU bildet immer noch das politische Spektrum bis zum Rand der Radikalität ab, denen kann man sicherlich keinen linksprogressiven Charakter unterstellen. Allein Dobrindts Träumerei von der Konservativen Revolution - und der ist ja nun alles andere als verhasst in seiner Partei - genügt als Gegenbeweis für eine Einordnung in die Mitte, geschweige denn das linke Spektrum. Ob die christlich orientiert sind, steht auf einem gänzlich anderen Blatt. Man könnte ja beinahe glauben, die CSU sei zu christlich, wenn man Markus Söders Vorstoß zu Glaubensbekenntnissen bedenkt. Eine Anordnung, von der ich im übrigen überzeugt bin, dass sie in absehbarer Zeit als verfassungswidrig einkassiert wird.
      Schau dir die Politik der letzten Jahre an. CDU/CSU waren an der Regierung beteiligt. Wenn diese Partei noch christlich/konservativ wäre, denkst du wirklich es wäre die Homoehe beschlossen worden?
      Das alles was jetzt gemacht wird von CSU um den Eindruck zu erwecken konservativ zu sein, geschied aus reiner Angst vor den Landtagswahlen in Bayern im Herbst.
      Kreuze aufhängen, konservative Revolution, mehr Abschiebungen, all das ist Wahlkampf und ist nach den Wahlen wieder vergessen. Denk an mich wenn es soweit ist. Das ist Schmierentheater vom feinsten und wir werden sehen ob die Bayern schlau genug sind um das zu erkennen.

      SilentVokativiusos schrieb:

      Die Anekdote ist belanglos. Mag stimmen, mag auch nicht stimmen. Andere Quellen zeichnen ein Bild, das der Aussage widerspricht. Aber selbst wenn das so wäre, wäre das ein völlig wertloses "Argument". Was soll das beweisen? Dass ein Mensch seltsame Vorstellungen hat? Das funktioniert vielleicht im Bergdorfkosmos, aber gesamtgesellschaftlich hat das überhaupt keinen Stellenwert.
      Diese "Einzelpersonen" wie du sie nennst haben eine riesige Mediale Plattform und zwar sehr wohl im öffentlich rechtlichen Fernsehen. Mach mal die Glotze an und gib dir das Programm und du wirst an den Themen "Alltagsrassismus", "Sexismus", "Privilegien der weißen Männer" und "Erbschuld" nicht einen Tag vorbeikommen. Und wenn das für dich Bergdorfkosmos ist, jeden Tag davon zugehäuft zu werden, dann weis ich auch nicht weiter.

      SilentVokativiusos schrieb:

      Der linke Nationalsozialismus, wer kennt ihn nicht. Wo hast du denn diesen Unsinn her, zu viel Input von Erika Steinbach oder den Identitären? Zunächst ist die Suppression der freien Meinungsäußerung und die Übernahme gesellschaftlicher Institutionen ein wesentliches Merkmal aller extremen Gruppierungen, egal welcher Gangart. Dass die Rechten davon nicht frei sind, als müsste man das ernsthaft erklären, ergibt sich schon dadurch, dass der Begriff der Gleichschaltung durch die Nationalsozialisten überhaupt erst geprägt wurde.
      Über diese Einordnung lässt sich streiten, ich möchte dir hier aber trotzdem mal ein kleines Zitat offenlegen, wenn du es nicht schon kennst. Es stammt aus dem Jahr 1931.
      "Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke [...] Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock" -Joseph Goebbels
      Die nationalsozialistische Bewegung war ursprünglich klar gegen die Österreich-Ungarn Doppelmonarchie gerichtet, antikapitalistisch, gegen den Klerus, antikaristokratisch und später auch antisemitisch und damit die einzige Abweichung von der Gründungsidee noch vor 1900.
      Jedes totalitäre System unterdrückt opponierende Meinungen um bestehen zu bleiben, egal ob rechts oder links, da stimme ich dir zu. Heute kommt diese Strategie aber eindeutig von links und dem sollte sich entgegengestellt werden.

      Die ad hominem Argumente deinerseits ignoriere ich einfach mal, da ich ansonsten die Disskusion mit dir sehr genieße.
      Eine Person, welche eine starre und meist opportune Meinung vertritt, von dieser niemals abweicht und auf ihr Recht beharrt, ungeachtet aller rationalen Gegenargumente, nennt man einen Dogmatiker.
      Geht auf so eine Person niemals ein, ihr verschwendet euere Zeit. Nutzt diese Person, als abschreckendes Beispiel, um selbst nie so zu werden!

      "Ein Dogma ist das ausdrückliche Verbot, selbst zu denken."
      Ludwig Feuerbach (1804 - 1872)
    • SilentVokativiusos schrieb:

      Das ganze läuft auf die Diskussion hinaus, inwieweit man Freiheiten für die Durchsetzung von Recht aufgeben will. Die Reform ist gleichzeitig Partner und Antagonist der DSGVO. Partner in der Belastung der IT mit bürokratischen Hürden, Antagonist in der Freiheit des Nutzers. Europa bindet sich gerade bereitwillig den Anker ans Bein. Man bekommt zunehmend das Gefühl, Europa will mit den politischen Randkräften um die Wette streiten, wer der liberalen Gesellschaft mehr in den Rücken sticht. Du scheinst dir der Tragweite dieses Gesetzes nicht bewusst zu sein. Wenn man Artikel 13 so nimmt, wie er ist, muss man Infrastruktur(en) bereitstellen, die zumindest für Netzbereiche zentralistisch diese Gegenprüfungen übernehmen.
      Wie erwähnt steckt das Gesetz noch nichtmal in den Kinderschuhen. Es soll einen Rahmen schaffen um etwas, das bisher noch nirgends geregelt ist. Ist aber dabei wahrscheinlich so löchrig, dass es nur eine kurze Halbwertszeit besitzt. Denn unerfüllbare Gesetze werden recht schnell auch wieder zurückgenommen oder Verordnungen nachgeschoben.

      Ich habe nichts gegen einen gewissen Rahmen von Regeln. Was demnächst passiert, kann keiner abschätzen. Aber ich bleibe dabei, dass gewisse "Verkehrsregeln" gar nicht schlecht wären, sofern keiner seine Position ausnutzt. Wiederum Regeln einzubauen, die Missbrauch verhindern... das ist ziemlich sicher ein jahrelange Prozess. Aber so wie es auf der Straße Geschwindigkeitsregeln gibt, kann es auch in anderen Bereichen einen Rahmen vernünftigen sozialen Miteinanders geben, wo niemand zu Schaden kommt bzw. die derlei Wahrscheinlichkeiten reduziert werden.
    • AceInMyCards schrieb:

      Schau dir die Politik der letzten Jahre an. CDU/CSU waren an der Regierung beteiligt. Wenn diese Partei noch christlich/konservativ wäre, denkst du wirklich es wäre die Homoehe beschlossen worden?

      Das kommt drauf an, ob man jedem Konservativen auferlegen will, nicht bloß bewahrende, sondern fortschrittsfeindliche Politik zu machen. Der Umstand, dass Homosexuelle so lange nicht offiziell heiraten durften, war vielleicht nicht direkt verfassungswidrig, steht aber diametral staatlichen Grundsätzen gegenüber, denen eine höhere Bedeutung zukommt als Art. 6. Wenn man sich freiheitliche Gesellschaft schimpfen will, dann gibt es auch keine Ausnahmen dazu. Es ist ja, wider anderslautender Polemik, nicht so gewesen, als hätte man da um Begrifflichkeiten gestritten. Es wurde durchgebracht, dass Menschen unabhängig ihres Geschlechts eine gesellschaftliche Verbindung eingehen können, deren Rechte und Pflichte der gewöhnlichen Ehe gleichgesetzt sind. Da davon nur Zivilehen betroffen sind, sind die Kirchen sowieso raus. Eine Dreiviertelmehrheit aus der Unionsfraktion hat übrigens mit Nein gestimmt, ist jetzt also nicht so, als wären die da allzu aufgeschlossen gewesen. Wie christlich das nun ist, darüber darf man streiten, selbst Geistliche tun das ja. Ich darf dabei aber einwerfen, dass man sich bei all dem gesellschaftlichen Diskurs über den Islam immer auch vergegenwärtigen muss, dass auch das Christentum nur in seinen säkulären Ausprägungen mit unserem Staat im Einklang steht. Christlicher Fundamentalismus kann sich mit solchem islamischer Gangart herzlich drum streiten, wer extremer ist. Wo Bibellaute hergenommen werden, um politische Haltungen zu begründen, sind wir ja schon beim Fundamentalismus angekommen.

      Wird getöst? Sicherlich. Aber dieses Getöse ist Aktionismus, der die Frequenz von öffentlichen Forderungen erhöht. Ich habe den politischen Kurs der Unionsparteien ja nicht erst seit gestern im Blick und die CSU läuft sicherlich nach wie vor nicht Gefahr, zentristisch zu werden. Oder gar links. Dobrindts Äußerungen wiederum sind gar nicht in den Wahlkampf einzubetten, sondern sind politische Profilierung. Bloß spricht die Bände. Was die Beschleunigung von Rückführungsverfahren anbelangt, hat die CSU über die Jahre wohl kaum versäumt, Stellung zu beziehen. Wen sollten die Bayern denn wählen, wenn sie's durchschauen?

      AceInMyCards schrieb:

      Diese "Einzelpersonen" wie du sie nennst haben eine riesige Mediale Plattform und zwar sehr wohl im öffentlich rechtlichen Fernsehen.

      Bloß haben sie die nicht. Man erinnere sich daran, welche Inhalte die öffentlich-rechtlichen senden und welche über andere Medien laufen. Doch selbst, wenn wir davon ausgehen, dass diese Aussagen Wirkung erreichen, also eine hinreichend große Menge Menschen länger als 20 Minuten beschäftigt: Wen interessiert's? Die Krux von Demokratie und Meinungsfreiheit ist, dass jeder nach einer öffentlichen Stimme gieren und seine Meinung kundtun darf. Nur weil eine Meinung geäußert wird, hat sie noch keine Wirkung und wir vor allem auch nicht geteilt. Was Kevin Prince Boateng vermeintlich sagt oder nicht, hat keine gesellschaftliche Bedeutung. Wenn einzelne dem mehr Bedeutung zumessen, ist das schlicht Bias.

      AceInMyCards schrieb:

      Mach mal die Glotze an und gib dir das Programm und du wirst an den Themen "Alltagsrassismus", "Sexismus", "Privilegien der weißen Männer" und "Erbschuld" nicht einen Tag vorbeikommen.

      Wo wir beim Thema Bias sind. Welches Programm muss ich denn dazu sehen? Alltagsrassismus: Ist Teil der aktuellen gesellschaftlichen Debatte, aber bei weitem nicht täglich. Ist zugegebenermaßen nicht verwunderlich, wo unverhohle Rassisten (teils mit entzückendem Hang zur Eugenik) mittlerweile parlamentarischen Einzug gehalten haben und die Diskussion immer wieder von gerade denen entfacht wird, die sich als Opfer der Debatte sehen. In einem Land, in dem 70 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg Wörter wie "Mischvölker" wieder die parlamentarische Bühne betreten, kommt die Diskussion nicht von ungefähr. Sexismus: Wo ist das Bestandteil des Tagesgeschäfts? Geht's hier um die politische Aktivität radikaler Feministinnen? "Privilegien der weißen Männer" findet man im Tagesgeschäft quasi überhaupt nicht. Das Klientel, dem dieser Ausdruck zugehört, ist mir zwar auch zuwider, aber auch die sind politischer Rand. Was Erbschuld meint, ist nicht unbedingt klar, ich habe aber eine blöde Vermutung. Wenn es um die Polemik geht, mit der der rechte Rand verantwortungsvollem Umgang mit der NS-Zeit begegnet, weil es das verkümmerte, nationalistische Ego kränkt, dann ist das halt so. Auch das ist aber kein Thema des Tagesgeschäfts, sondern eins, dass aktuell von der AfD mit absurder Frequenz auf den Plan gerufen wird. Siehe Alltagsrassismus.

      AceInMyCards schrieb:

      Über diese Einordnung lässt sich streiten, ich möchte dir hier aber trotzdem mal ein kleines Zitat offenlegen, wenn du es nicht schon kennst. Es stammt aus dem Jahr 1931.
      "Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke [...] Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock" -Joseph Goebbels

      Tatsächlich lässt sich nicht darüber streiten. Wenn man verneinen will, dass der Nationalsozialismus eine rechtsextreme Ideologie ist, muss man anfangen, Begriffe umzudeuten. Der Umstand, dass der wirtschaftspolitische Kurs der Nationalsozialisten "links" war, steht dem nicht entgegen. Dass der als links bezeichnet wird, liegt aber nicht an den Kategorien der eindimensionalen Zuordnung, sondern entstammt dem besser aufgestellten Nolan Chart, dass ökonomische und hierarchische Kategorien separat voneinander betrachtet, gerade weil solche Ideologien keine eindimensionale (im Falle des Nationalsozialismus nicht mal eine zweidimensionale) Zuordnung zulassen, um sie effektiv abzugrenzen.

      Das von dir zitierte Zitat, bei dem ich mir noch nicht mal die Mühe, die Originalquelle zu durchsuchen, machen möchte, ist wieder so ein harter Schlag. Ich glaube aber durchaus, dass die Aussage von Göbbels stammt und so gedruckt wurde. Die verdammte Ironie ist, dass die Rechtsradikalen und Rechtsextremen, die mit diesem Zitat zu agitieren versuchen (s. Tag der deutschen Einheit 2016, s. wahlloses Auftreten des Zitats im Netz), genau dem Propagandaduktus von Göbbels folgen; ob wissend oder nicht, sei dahingestellt. Dass die NSDAP als "Arbeiterpartei" der Bourgeoisie den Kampf angesagt hat, ist nun nicht sonderlich erschreckend. Den Umstand, dass die NSDAP vermeintliche Arbeiterrechte unterstützte und Zwangsenteignungen/Verstaatlichungen befürwortete - was ja letztendlich auch geschehen ist -, nutzt Göbbels hier für die Darstellung als "Linke". Aber deutsche Linke. Und nicht "deutsche" im Sinne von "Linke in Deutschland", sondern im Sinne von "deutschnationalistische Linke". Du kannst dich darüber echauffiert, dass dein Zitatwurf aus dem staatsfeindlichen rechten Milieu entsprechende Rückschlüsse auf deine Person provoziert, aber das ist ja nun nicht verwunderlich. Das ist Propaganda der primitivsten Art, man sehe sich nur mal an, was als Primärquelle angegeben wird.

      AceInMyCards schrieb:

      Die nationalsozialistische Bewegung war ursprünglich klar gegen die Österreich-Ungarn Doppelmonarchie gerichtet, antikapitalistisch, gegen den Klerus, antikaristokratisch und später auch antisemitisch und damit die einzige Abweichung von der Gründungsidee noch vor 1900.

      Die nationalsozialistische Bewegung ist im deutschen Kaiserreich entstanden, Österreich-Ungarn war nur insofern relevant, als dass Österreich als Teil eines gesamtdeutschen Reichs betrachtet wurde. Du vertauschst hier Nationalsozialismus und Entstehung des Austrofaschismus. Antikapitalistisch? Vorgeschoben, ja. Solange die Wirtschaft, sehr schnell die Kriegswirtschaft auf Kurs war, interessierten die Besitzverhältnisse nicht. Als Beispiel werfe ich mal die Verflechtungen zwischen Nazi-Staatsapparat und Waffenhändlern in den Raum. In dem Belang hat die NSDAP den Ursprüngen der Bewegung ihre Schuldigkeit getan. Gegen den Klerus? Ja, der Klerus war ein Dorn im Auge. Aristokraten ebenso, das passt einfach nicht zu einer Partei des Volkes. Antisemitisch war die Bewegung von Anfang an, Hitler hat der Völkischen Bewegung den Antisemitismus nicht erst angedichtet. Der historische Konsens widerspricht dir.

      AceInMyCards schrieb:

      Heute kommt diese Strategie aber eindeutig von links und dem sollte sich entgegengestellt werden.

      Der zweite Satz ist ja nur das Ergebnis deines Beitrags. Bloß wird unsere Gesellschaft nicht von linkstotalitären Ideologien bedroht. Auch wenn Gleichstellungsbeauftragte grotesk nervig und dumm sein mögen, sind sie keine gesellschaftliche Gefahr. Wer den aktuellen extremen Popularitätsanstieg rechter Parteien negiert, sieht auf einem Auge wohl nichts. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass das Absicht ist. Irgendwann wird aus politischer Haltung die Leugnung von Fakten.
      You may ask me thrice and I still won't tell you that an OEM rig is sufficient for your needs.


    • SilentVokativiusos schrieb:

      Christlicher Fundamentalismus kann sich mit solchem islamischer Gangart herzlich drum streiten, wer extremer ist.
      Nach dem Satz hätte ich aufgehört zu lesen, in jedem anderen Fall, weil der so entlarvend und relativierend ist, dass mir die Galle hochkommt.

      Das nationale Geschehen zurzeit bekommst du gar nicht mit und willst mich über politische Ansichten und Geschehnisse belehren.
      Warte mal ich geb dir mal eine kleine Hilfestellung wer extremer ist. Paris, London, Nizza, Berlin, Stockholm, Barcelona, soll ich weitermachen ich hab noch mehr.
      Und jetzt zähl du mal auf Christlich Fundamentalistischer Seite auf. Oh, schon fertig naja, können sich ja drum streiten, ja. :grauzweifel:

      SilentVokativiusos schrieb:

      Ich habe den politischen Kurs der Unionsparteien ja nicht erst seit gestern im Blick und die CSU läuft sicherlich nach wie vor nicht Gefahr, zentristisch zu werden. Oder gar links.
      Hmm, ja. Ich weis, dass du Zitate nicht so leiden kannst anscheinend und es dir auch nicht gefällt, wenn man eins nimmt von jemanden der führenden Köpfe eines Regiemes, weil was weis der schon von seiner eigenen Ideologie. Ich hab ein lustiges Zitat für dich pass auf.

      "Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit, und eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Deshalb werden wir auch weiter eine geregelte Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung fordern."

      Und jetzt bitte ohne zu googlen, Hand aufs Herz, von welcher Partei könnte dieses Zitat wohl kommen. Und denkst du wirklich das ist die Union heute? Nein, nicht CDU und CSU ebenfalls nicht. Die Zeit ist lang vorbei und das merken die Wähler auch, siehe die Katastrophe für unsere "Volksparteien" bei der Bundestagswahl.


      SilentVokativiusos schrieb:

      Tatsächlich lässt sich nicht darüber streiten. Wenn man verneinen will, dass der Nationalsozialismus eine rechtsextreme Ideologie ist, muss man anfangen, Begriffe umzudeuten.
      Eigentlich nicht. Es steckt im Namen. Sozialismus auf nationaler Ebene, da Sozialismus global eine völlige Utopie ist, was selbst die gestörten Gründer in Böhmen erkannt haben.
      Antiklerikal, antikapitalistisch, antikaristokratisch und auch antisemitisch alles urlinke Positionen die auf diese Bewegung treffen wie die Faust aufs Auge.
      Und ich hör dich schon aus deinem Stuhl hochschnellen, ja antisemitisch auch. Heute ebenfalls noch. Heute heißt es nur nicht Judenhass sondern Israelkritik, Hetze betrieben von Linken wie damals auch.

      SilentVokativiusos schrieb:

      Die verdammte Ironie ist, dass die Rechtsradikalen und Rechtsextremen, die mit diesem Zitat zu agitieren versuchen (s. Tag der deutschen Einheit 2016, s. wahlloses Auftreten des Zitats im Netz), genau dem Propagandaduktus von Göbbels folgen; ob wissend oder nicht, sei dahingestellt. Dass die NSDAP als "Arbeiterpartei" der Bourgeoisie den Kampf angesagt hat, ist nun nicht sonderlich erschreckend. Den Umstand, dass die NSDAP vermeintliche Arbeiterrechte unterstützte und Zwangsenteignungen/Verstaatlichungen befürwortete - was ja letztendlich auch geschehen ist -, nutzt Göbbels hier für die Darstellung als "Linke". Aber deutsche Linke. Und nicht "deutsche" im Sinne von "Linke in Deutschland", sondern im Sinne von "deutschnationalistische Linke". Du kannst dich darüber echauffiert, dass dein Zitatwurf aus dem staatsfeindlichen rechten Milieu entsprechende Rückschlüsse auf deine Person provoziert, aber das ist ja nun nicht verwunderlich. Das ist Propaganda der primitivsten Art, man sehe sich nur mal an, was als Primärquelle angegeben wird.
      Das ist also Propaganda. Wenn man seine Politischen Überzeugungen vor seiner eigenen Gefolgschaft offenbart.
      Weist du wie das klingt? Du willst mir also allen ernstes erzählen, dass einer der führenden Figuren dieser Partei sich hinstellt und sagt, "wir sind eine linke Bewegung" und das nur sagt um linke Positionen zu verunstalten und in ein schlechtes Licht zu rücken, als Propagandamove? Man stelle sich das bitte vor. In der Linkspartei stellt sich heutzutage jemand hin und sagt: "Ich finde Waffenlieferungen super und Kapitalismus ist toll, wir haben hier eine wunderbare traditioell-imperialistische Partei". Was denkst du würde passieren? Bleibt der in dieser Partei oder nicht? Nein er wird sogar der einflussreichste Minister der Partei, achso.
      Ja und deutsche Linke. Wie schlimm nationalistisch und unprogressiv es doch ist zuerst an das eigene Volk zu denken. Das hat übrigens die SPD damals auch noch getan, weshalb man sie auch eine Volkspartei nannte. Und heute? Hm 16%.

      SilentVokativiusos schrieb:

      Die nationalsozialistische Bewegung ist im deutschen Kaiserreich entstanden, Österreich-Ungarn war nur insofern relevant, als dass Österreich als Teil eines gesamtdeutschen Reichs betrachtet wurde. Du vertauschst hier Nationalsozialismus und Austrofaschismus.
      Nein, die ursprüngliche nationalsozialistische Idee stammt aus Böhmen vor der Jahrtausendwende, aus der damaligen Tschechoslovakei, aus einer Abspaltung der Sozialdemokratischen Partei. Strana socialni oder so ähnlich hieß diese Partei, nagel mich nicht drauf fest, ich kann kein tschechisch. Das Vorbild des späteren Nationalsozialismus.
      Also schon mal fasch oder stur den Wikipediaartikel runtergerattert, weil da steht "Hitler, Hitler und Hitler" aber von dem eigentlichen Ursprung kein Wort, denn der wäre eindeutlich links einzuordnen und dann könnten Leute anfangen zu denken und das will hier niemand, vorallem nicht in Deutschland.

      SilentVokativiusos schrieb:

      Der zweite Satz ist ja nur das Ergebnis deines Beitrags. Bloß wird unsere Gesellschaft nicht von linkstotalitären Ideologien bedroht. Auch wenn Gleichstellungsbeauftragte grotesk nervig und dumm sein mögen, sind sie keine gesellschaftliche Gefahr. Wer den aktuellen extremen Popularitätsanstieg rechter Parteien negiert, sieht auf einem Auge wohl nichts. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass das Absicht ist. Irgendwann wird aus politischer Haltung die Leugnung von Fakten.
      Der letzte Satz ist so wahr, dass es weh tut. Wir sind noch nicht im Totalitarismus angekommen, das stimmt, obwohl die Leichenproduktion bereits gegeben ist. Die linken Regierungen Europas sind nicht in der Lage ihre eigene Bevölkerung vor Aggressoren zu verteidigen. Man siehe Schweden, Frankreich und auch Deutschland.
      Die osteuropäischen Länder tun genau das, und dafür werden sie von Brüssel aus sanktioniert. Polen und Ungarn sind leuchtende Beispiele.
      Die Bevölkerungen sind nicht nach rechts gerückt, die Parteien sind nach links gerückt, siehe obiges Zitat, ich bin mir sicher du kennst es.
      Fast 13% der Wahlberechtigten in Deutschland haben die AfD gewählt. Denkst du wirklich, dass 13% der Bevölkerung rechtsradikal sind? Bist du noch bei Trost? Warum hat vor der AfD dann wirklich niemand die NPD gewählt? Die AfD ist die Antwort auf den linksruck der Altparteien und ich kann sagen, ohne ein großer Fan der AfD zu sein, dass diese Partei die einzige Oppositionspartei zur derzeitigen deutschen Politik ist.
      Inzwischen liegt sie bei 16-18%, je nachdem wen man fragt, Tendenz steigend. Und nenn mich Nostradamus, aber wenn in der Politik weiter diese "War was?", "Geht mich nichts an", "Ist mir scheißegal" oder "Ich nix verstehen"-Linie gefahren wird, dann wird diese Partei mit Abstand zweitstärkste Kraft 2021 und stärkste Kraft 2025.
      Eine Person, welche eine starre und meist opportune Meinung vertritt, von dieser niemals abweicht und auf ihr Recht beharrt, ungeachtet aller rationalen Gegenargumente, nennt man einen Dogmatiker.
      Geht auf so eine Person niemals ein, ihr verschwendet euere Zeit. Nutzt diese Person, als abschreckendes Beispiel, um selbst nie so zu werden!

      "Ein Dogma ist das ausdrückliche Verbot, selbst zu denken."
      Ludwig Feuerbach (1804 - 1872)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AceInMyCards ()

    • AceInMyCards schrieb:

      ...

      SilentVokativiusos schrieb:

      Die nationalsozialistische Bewegung ist im deutschen Kaiserreich entstanden, Österreich-Ungarn war nur insofern relevant, als dass Österreich als Teil eines gesamtdeutschen Reichs betrachtet wurde. Du vertauschst hier Nationalsozialismus und Austrofaschismus.
      Nein, die ursprüngliche nationalsozialistische Idee stammt aus Böhmen vor der Jahrtausendwende, aus der damaligen Tschechoslovakei, aus einer Abspaltung der Sozialdemokratischen Partei. …
      Macht es wirklich Sinn, darüber zu streiten, wer zuerst eine "nationalsozialistische Idee" entworfen hat? Wenn man genau recherchiert, könnte man da vielleicht schon Ansätze aus der Zeit vor den alten Römern finden.

      Ich bin der Meinung, Nationalsozialismus entsteht in den Köpfen jedes Einzelnen. Und ist abhängig von der Bereitschaft, seine Instinkte zu unterdrücken. Der Instinkt sagt: "Der sieht anders aus als ich und trägt unübliche Kleidung, er spricht nicht meine Sprache, er verhält sich anders als ich. Der passt nicht zu mir und auch nicht zu denen, die ich gewohnt bin.". Der aufgeklärte und soziale Mensch strebt nach einem friedlichen Zusammenleben und der Eine kann seine Instinkte ziemlich weit unterdrücken, der andere verhält sich sofort wie ein Höhlenmensch. Mancher akzeptiert Offenheit und ist gar neugierig auf fremde Kulturen in der Nachbarschaft... aber die meisten kennen da Grenzen.

      Warum aber wachsen die rechten Bewegungen? Ein Mix aus Propaganda, aber auch Überschreitungen vieler persönlicher Grenzen. Wenn in einigen Gegenden der Kontakt zu "andersartigen" wächst, hierbei aber keine Beschwichtigung durch soziale Kontakte mit diesen statt findet... immer öfter begegnet man Leuten, die anders aussehen, eine fremde Sprache sprechen, sich völlig natürlich unter Ihresgleichen gesellen und dem "Deutschen" immer öfter das Gefühl geben, nicht zu diesen "Fremden" zu gehören. Daneben noch geschürte Ängste aus Nachrichten von Gewalttaten.

      Es wächst die Zahl derer, die ihre "Toleranzschwellen" überschritten sehen. Es ist Idealismus, plötzlich die Welt retten zu wollen, wo vorher kaum Bestrebungen in solche Richtungen zu sehen waren. Und Wahnsinn, zu glauben, man könne die Mehrheit hinter sich wissen, indem man ihnen Humanismus und Ethik predigt.
      Ich begegne täglich Leuten, die anfangs für Frau Merkels Kurs waren oder denen das Thema egal war, aber mit steigender Verunsicherung nach "Rechts" tendieren. Es sind die ureigensten menschlichen Instinkte, die einer plötzlichen Vermischung von Kulturen, Rassen und Sprachen entgegenstehen. Dass die Instinkte stark sind, sieht man immer noch am "modernen Amerika". Immer noch herrscht der "Kampf der Kulturen" auf deren Kontinent.

      Es wird nicht der "Nationalsozialismus" sein, der die Grenzen der akzeptierten Einwanderung setzt, sondern die wachsende Zahl der Bürger, die ihre Grenze der plötzlichen Vermischung der Kulturen überschritten sehen. Es wird nicht dazu kommen, dass binnen weniger Jahrzehnte jeder 2. in Deutschland einer fremden Kultur entstammt. Denn viel früher wird die Zahl derer mehrheitlich gewisse Parteien wählen, die einer extremen Einwanderungs-Akzeptanzpolitik entgegenstehen. Wenn nur "rechte Parteien" diesen Kurs bieten, dann werden diese an die Macht kommen. Selbst wenn die meisten Wähler gar nicht "rechts" eingestellt sind.
      Der Traum vom "weltoffenen Deutschland nach dem Vorbild Amerikas" fängt jetzt schon an zu bröseln, indem die führende Partei sich abspaltet und dem Flüchtlingsstrom entgegenwirken will. Nur an der falschen Stelle. Denn Abweisung registrierter Flüchtlinge heißt, das Problem auf andere Länder abzuwälzen und die Augen zu schließen. In einem Europa, das an einer "Flüchtlingsdebatte" scheitern könnte. Übrigens sind die "neuen Medien" nicht unwesentlich schuld an den Flüchtlingswellen. Die meisten "Fluchtursachen" sind uralt. Kriege, Armut, Hungersnöte... nur heute verbreiten sich Smartphones und das Internet und bieten eine Hoffnung, anderswo nach einer gefährlichen Reise ein besseres Leben zu finden.

      Es ist höchste Zeit, dass die gesamte Welt erkennt, dass ein friedliches Leben miteinander in jedem Land sein muss. So, dass niemand fliehen muss. Und dafür müssen sich die einsetzen, die fortschrittlicher in wesentlichen Punkten sind.
      Auch hier werden es die Medien sein, die eine bedeutende Rolle einnehmen... Bevölkerungen werden aufgeklärt und von innen gestärkt, sich Menschenrechte & Co. zu erstreiten.
      Dafür muss Propaganda in die falsche Richtung klein gehalten werden. Nicht zuletzt Falschmeldungen, die Menschen in ihrem Land eine Wirklichkeit vorgaukeln, die es nicht gibt. Zum Beispiel die von Schlepperbanden, Deutschland würde sie alle willkommen heißen und ihnen ein Haus und Grundstück schenken. Wie viele nach diesen Argumenten bitter enttäuscht wurden, als sie hier ankamen...

      AceInMyCards schrieb:

      Inzwischen liegt sie bei 16-18%, je nachdem wen man fragt, Tendenz steigend. Und nenn mich Nostradamus, aber wenn in der Politik weiter diese "War was?", "Geht mich nichts an", "Ist mir scheißegal" oder "Ich nix verstehen"-Linie gefahren wird, dann wird diese Partei mit Abstand zweitstärkste Kraft 2021 und stärkste Kraft 2025.
      Die AfD ist umstritten, eben weil sie zwielichtige Personen an der Parteispitze stehen hat. Die derzeit führenden werden entweder den Kurs korrigieren oder die AfD wird deutlich früher in Koalition mit einer anderen Partei treten. Dass sie dann einfach mal so einen nationalsozialistischen Staat aufbauen können, ist aber reine Panikmache. "Notwähler" und "Protestwähler" schieben ihre Stimme auch schnell wieder woanders hin. Und eine Partei wird auch nicht mal eben neue Ziele aufstellen können und einen neuen Nazistaat stricken, weil einige an der Spitze eigentlich zur NPD gehören.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von WunRo ()

    • WunRo schrieb:

      Es ist höchste Zeit, dass die gesamte Welt erkennt, dass ein friedliches Leben miteinander in jedem Land sein muss. So, dass niemand fliehen muss. Und dafür müssen sich die einsetzen, die fortschrittlicher in wesentlichen Punkten sind.
      Ja, das wäre schön. Leider stehen gewisse religiöse Institutionen und wenig Bildung in diesen, ich sage mal, rückständigen Ländern dieser Idee diametral entgegen. Diese Menschen lassen sich nicht einfach umpolen. Das ist ein Prozess über Generationen, den diese Leute allein vollbringen müssen. Man kann sie dazu nicht zwingen, das wird nicht funktionieren. Diese ganze Muli-Kulti Idee ist völlig absurd und kann nur scheitern, da das weder die Mehrheit der einheimischen, noch die Migranten/Flüchtlinge/Einwanderer wollen. Letztere noch am allerwenigsten, weil die allermeisten unsere Kultur als dekadent und minderwärtig ansehen.
      Das ist also völlige Utopie und es wäre ratsamer sich an die Realität zu halten.

      WunRo schrieb:

      Die derzeit führenden werden entweder den Kurs korrigieren oder die AfD wird deutlich früher in Koalition mit einer anderen Partei treten.
      Das war schon längst Thema, was sogar auf Bundesebene noch vor dem Scheitern von Jamaika sinnvoll gewesen wäre. Es scheiterte aber nicht an der AfD sondern am Unwillen der Altparteien. Dass mit den Dogmatikern der Grünen keine Regierung zustande kommen würde war im Vorfeld schon klar.
      Wenn die SPD mit der Kommunismus verherrlichenden Linkspartei in Koalition treten kann, dann könnte das die CDU auch mit der AfD. Aber dem Wähler wird das gegeben was er abgewählt hat und die Folgen sieht man nun.

      WunRo schrieb:

      Dass sie dann einfach mal so einen nationalsozialistischen Staat aufbauen können, ist aber reine Panikmache. "Notwähler" und "Protestwähler" schieben ihre Stimme auch schnell wieder woanders hin. Und eine Partei wird auch nicht mal eben neue Ziele aufstellen können und einen neuen Nazistaat stricken, weil einige an der Spitze eigentlich zur NPD gehören.
      Der letzte Satzteil ist eine steile These wie ich finde. Ich hab mir sehr viele Reden von den Köpfen dieser Partei angehört und habe jetzt nicht wirklich rechtsextreme Standpunkte rausgehört. Vielmehr Aussagen die von der CDU/CSU 2002 selbst noch getätigt wurden.
      Auch hier erfüllen die Medien ihre Neutralitätspflicht nicht. Aussagen werden mit voller Absicht gegen besseres Wissen verdreht und verteufelt.
      Wie diese ganze Fliegenschiss Sache von Gauland. Hätte den selben Satz einer aus der SPD gesagt, hätte man geklatscht. Bei der AfD ist es aber ein riesen Skandal, weil es eben gerade passt.

      Ansonsten hab ich absolut nichts auszusetzen. Das mit dem Urinstinkt ist wahr auch das mit der Grenzüberschreitung gut auf den Punkt gebracht.
      Und ob es Sinn macht über den Ursprung von Bewegungen zu streiten? Nö, aber diskutieren um sich andere Meinungen anzuhören ist doch immer etwas produktives wie ich finde.
      Eine Person, welche eine starre und meist opportune Meinung vertritt, von dieser niemals abweicht und auf ihr Recht beharrt, ungeachtet aller rationalen Gegenargumente, nennt man einen Dogmatiker.
      Geht auf so eine Person niemals ein, ihr verschwendet euere Zeit. Nutzt diese Person, als abschreckendes Beispiel, um selbst nie so zu werden!

      "Ein Dogma ist das ausdrückliche Verbot, selbst zu denken."
      Ludwig Feuerbach (1804 - 1872)
    • Morwira schrieb:

      Huhus, ich bin mal ein Zwischenpost :)
      OT :p

      WunRo schrieb:

      Ich bin der Meinung, Nationalsozialismus entsteht in den Köpfen jedes Einzelnen. Und ist abhängig von der Bereitschaft, seine Instinkte zu unterdrücken. Der Instinkt sagt: "Der sieht anders aus als ich und trägt unübliche Kleidung, er spricht nicht meine Sprache, er verhält sich anders als ich. Der passt nicht zu mir und auch nicht zu denen, die ich gewohnt bin.". Der aufgeklärte und soziale Mensch strebt nach einem friedlichen Zusammenleben und der Eine kann seine Instinkte ziemlich weit unterdrücken, der andere verhält sich sofort wie ein Höhlenmensch. Mancher akzeptiert Offenheit und ist gar neugierig auf fremde Kulturen in der Nachbarschaft... aber die meisten kennen da Grenzen.
      Also sind die Antifa-Anhänger ebenfalls Nationalsozialisten? :D Abgesehen von der Sprache kloppen und prügeln sie auch auf alles ein, was nicht so redet, denkt und gekleidet ist wie sie ^^ Der fett markierte Teil trifft eben auf alle Extreme/Extremisten zu ;)

      Ansonsten stimme ich dir aber zu. Jeder ist so wie er ist. An sich hat jeder Mensch die Möglichkeit weltoffen, tolerant etc. zu sein. (Links-, Rechts-, Religions-)Extremisten haben meist etwas quer verstanden und wollen ihre Sicht mit allen Mitteln (egal ob legal oder illegal) durchsetzen.
      :kp: Argumentation: Wenn Du keine Gegenargumente findest, die das Gegenteil beweisen... :fiction:
      :kp: dann sind sie womöglich nur schlüssig und wahr. :kp:

      :cheer: Spam ist nur erlaubt, wenn man möglichst viele Worte nutzt um diesen Spam :cheer:
      :cheer: :cheer: zumindest äußerlich als einen Beitrag tarnen zu können :cheer: :cheer:

      Wer das liest, ist eindeutig neugierig.
    • AceInMyCards schrieb:

      Wie diese ganze Fliegenschiss Sache von Gauland. Hätte den selben Satz einer aus der SPD gesagt, hätte man geklatscht. Bei der AfD ist es aber ein riesen Skandal, weil es eben gerade passt.
      Die Wortwahl "Fliegenschiss" war nicht nur unüberlegt, sondern dumm. Und das wäre jedem Politiker gleichermaßen um die Ohren geflogen. Der Typ meinte, dass die Nazi-Zeit verglichen mit der Entwicklung der Menschheit zeitlich relativ kurz und "unbedeutend" zu betrachten sei.
      Der Ausdruck suggeriert aber, die NS-Zeit sei unbedeutend gewesen. Verharmloster Massenmordmord, Eroberungskrieg, Wahnsinn. Egal wie kurz oder lang der Zeitraum war... der Begriff "Fliegenschiss" ist idiotisch gewählt. Wenn er der Meinung ist, Deutschland würde sich zu lange immer noch verantwortlich fühlen und sich deshalb übermäßig humanistisch zeigen, soll er entsprechende Worte finden.
      Und wer mit zeitlichen Vergleichen arbeitet, sollte einfach Beispiele anderer Grausamkeiten hernehmen. Dass die Amerikaner 2 Atombomben benutzten und damit binnen Minuten das Schicksal von Millionen in der Bevölkerung entschieden mit einer "experimentellen Massenvernichtungswaffe". Und was hätten sie getan, hätte die 2. nicht gereicht? Hatten sie noch weitere im Anschlag, die nicht dokumentiert sind? Wenn jetzt wer ausspräche, die beiden Bomben wären ja nur ein "Fliegenschiss" amerikanischer Geschichte gewesen, wenn sie dafür mal wieder kritisiert werden... das wird natürlich als Verhöhnen der Opfer aufgefasst, egal von wem dieser BrainBug stammte.
      Es gibt nur keinen Anlass, denn der Präsident hat einen völlig anderen Kurs. Einer, bei dem sich wegen Inhumanismus ein ganzer Teil der Bevölkerung ethischen Verhaltens zurückbesinnt.

      Jamsin schrieb:

      ...
      Also sind die Antifa-Anhänger ebenfalls Nationalsozialisten? :D Abgesehen von der Sprache kloppen und prügeln sie auch auf alles ein, was nicht so redet, denkt und gekleidet ist wie sie ^^ Der fett markierte Teil trifft eben auf alle Extreme/Extremisten zu ;) ...
      Es ging nicht um Extremisten allgemein, auch nicht um Taliban oder "Erdogan-Putschisten". Toleranz und Akzeptanz sind gesellschaftliche Ideale ohne feste Größe. Für die meisten gibt es irgenwo ein "Ok, jetzt wird' s mir aber doch etwas zu viel auf einmal.".

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von WunRo ()

    • AceInMyCards schrieb:

      Das nationale Geschehen zurzeit bekommst du gar nicht mit und willst mich über politische Ansichten und Geschehnisse belehren.
      Warte mal ich geb dir mal eine kleine Hilfestellung wer extremer ist. Paris, London, Nizza, Berlin, Stockholm, Barcelona, soll ich weitermachen ich hab noch mehr.
      Und jetzt zähl du mal auf Christlich Fundamentalistischer Seite auf. Oh, schon fertig naja, können sich ja drum streiten, ja.

      Unsinniger Strohmann. Dschihadismus und islamischer Fundamentalismus sind zwei verschiedene paar Schuhe, Fundamentalisten verüben i.A. keine Massenmorde. Lästige Differenzierung, ich weiß. Dass christlicher Fundamentalismus in Deutschland keine Freiheit hat, sich allzu stark zu entfalten, ist der staatlichen Ordnung zu verdanken. Ein Besuch - und ich rede explizit von einem Besuch, nicht von Recherche - im Bible Belt zeigt einem, was für Konsequenzen andernfalls blühen. Dass du davon ausgegangen bist, es ginge hier um Anschläge, ist bezeichnend. Es geht um die Haltung, die Integration von Muslimen aus Theokratien oder fundamentalistisch geprägten Ländern sei nicht möglich, ohne dass diese ihre Religion ablegten, während selbst noch allzu gerne wenig säkuläre christliche Haltungen angenommen werden. Bigotterie, mehr nicht.

      AceInMyCards schrieb:

      Hmm, ja. Ich weis, dass du Zitate nicht so leiden kannst anscheinend und es dir auch nicht gefällt, wenn man eins nimmt von jemanden der führenden Köpfe eines Regiemes, weil was weis der schon von seiner eigenen Ideologie.

      Oh, ich liebe handfeste Referenzen. Dass du es nicht magst, wenn man das demontiert, steht auf einem anderen Blatt. Ich werde es für dich nochmal kohärent zusammenfassen: Die vielerorts angegebene Primärquelle zu diesem Zitat ist die Zeitschrift "Der Angriff", als Jahr wird flächendeckend 1931 angegeben. Genau wie Stürmer und Völkischem Beobachter sollte die eigentlich ein Begriff sein. Der spätere Propagandaminister eines Unrechtsregimes schreibt Worte über seine Ideologie in eine zielgerichtete, politische Zeitschrift. Wo ist da bloß das Problem? Die Auflösung steht in meinem letzten Beitrag, ist aber natürlich schwierige Kost, wenn man schon eine Meinung, nur keine Ahnung hat.

      AceInMyCards schrieb:

      Du willst mir also allen ernstes erzählen, dass einer der führenden Figuren dieser Partei sich hinstellt und sagt, "wir sind eine linke Bewegung" und das nur sagt um linke Positionen zu verunstalten und in ein schlechtes Licht zu rücken, als Propagandamove?

      Identitäre, Reichsdeutsche, Neonazis und der nicht hier inbegriffene völkische Rest nutzen diese logische Perversion bis heute, um ihren radikal bis extrem rechten Ansichten bis heute einen humaneren Anstrich zu verpassen - und du plapperst es nach wie ein Papagei. Das Kalkül ist nun auch nicht sonderlich schwer zu begreifen. Wie ich im Übrigen ebenso erklärt habe, spielte es Göbbels in die Hände, dass der Nationalsozialismus oberflächlichen Antikapitalismus mit extrem rechten Positionen verbunden hat. Es ist aber wohl sinnlos, dass mit jemandem zu debattieren, der nicht nur in der jüngeren deutschen Geschichte klittert, sondern Antisemitismus mal eben als ideologisches Merkmal der politischen Linken bezeichnet. Da sind gleich mal Jahrhunderte spontan umgeschrieben, weil's so besser passt. Auf den Direktvergleich mit Der Linken muss man aber erst mal kommen: Weite Teile dieser Partei darf man als zumindest radikal begreifen und nichts läge mir ferner, als die in Schutz zu nehmen, aber im Gegensatz zur NSDAP hat diese Partei nicht zum Ziel, die gesellschaftliche Ordnung umzustürzen.

      Ich habe nun tatsächlich mal den Wikipedia-Eintrag zum Nationalsozialismus befragt. Der erzählt zwar Deckungsgleiches zu meinen Ausführungen, ist aber wohl schwerlich ähnlich. Dass du unterschiedliche, ideologisch verwandte Strömungen aus anderen Ländern nun direkt der nationalsozialistischen Bewegung zurechnest, ist unsaubere Begriffsverwendung. Du versagst wiederum darin, ökonomischen Sozialismus von einer Positionierung auf der Skala zwischen Egalitarismus und Akzeptanz von Hierarchien; was das entscheidende Kriterium für die Einordnung auf der eindimensionalen Skala von links nach rechts ist. Auch das ist Grundlage der politischen Theorie. Auch das habe ich nochmal breiter erklärt, als es notwendig wäre. Weil es in der englischen Sprache knackiger klingt als in der deutschen Übersetzung: You don't get to redefine it and then claim it is wrong. Ein logischer Beweis hierzu ist primitiv simpel, wenn man die Prämisse akzeptiert, dass der Glaube bzw. die Akzeptanz gesellschaftlicher Hierarchien die Definition rechter Politik ist.

      Rechnet man die Zahl effektiv abgegebener Stimmen bei der Bundestagswahl 2017 raus und setzt das ins Verhältnis zur Gesamtbevölkerung, landet man bei ~9,5% aller Einwohner (nicht der Wahlberechtigten), die im Stimmmittel AfD gewählt haben. Betrachtet man den relativen Anteil von Rechtsautoritären in westlichen Gesellschaften, hat hier wer sein Milieu gefunden und zugleich noch ein paar politisch Unentschlossene gebunden. Um rechtsradikale bis offen rechtsextreme Aussagen von AfD-Mitgliedern zu finden, muss man sich nicht mal anstrengen. Der Urheber der im Vorbeitrag kurz angerissenen Ausuferungen über Mischvölker sitzt nun für die AfD im Bundestag. Sucht man an der Spitze, findet man mit Meuthen einen hervorragenden Vertreter von ethnischem Nationalismus, der die Debatte um "ethnische" oder "biologisch Deutsche" wunderbar komplementiert. Bernd (!) Höcke kokettiert am Rednerpult mit Alt- und Neonazis und wird aus der Partei breit gedeckt. Poggenburg haben sie mittlerweile abgeschossen, mit seinen Aussagen über den "deutschen Volkskörper" fanden aber guten Anklang bei Parteifreunden. Gauland ist in der Nummer noch die unbescholtenste Persönlichkeit, der ist "nur" ein gern klitternder Erzkonservativer, der offensichtlich Blut geleckt hat. Die Partei selbst ist ein regelrechtes Auffangbecken für jenen Teil des geistigen Bodensatzes unserer Gesellschaft, der am rechten Rand steht; wenn sogar Identitäre und Neonazis im Schulterschluss stehen. Die Linke zu verurteilen und die AfD als gemäßigt zu betrachten, entlarvt den Autor.

      Mehr als 10 Minuten meiner Mittagspause möchte ich diesem Unsinn nicht gönnen. Ich habe auch keine Lust, diese Diskussion so lange Kreise drehen zu lassen, bis der Bullshit strafrechtlich relevant wird. Dass letzte Mal, dass ich mich darauf eingelassen habe, in diesem Forum in einer Diskussion mit einer Person zu bleiben, die in ihrem Unsinn verhaftet ist, habe ich 10 Beiträge hintereinander lesen dürfen, dass eine Stahlbaute durch Brandeinwirkung nicht einstürzen kann, weil Stahl ja erst weit jenseits der 1000° schmelze. Wenn jeder vernünftige Schlosser es besser weiß, sollte man seine Haltung überdenken. Gleiches gilt hier. Da wir uns hier nur leider im Internet befinden und diese Diskussion von irgendwelchen Leuten irgendwann mal gelesen werden wird, will ich hier nur nicht den Eindruck erwecken, man könne diesem Unsinn nicht sachlich beikommen. Aber ich habe weder Zeit noch Lust, überall im Internet der Seuche aus Fake News und Legenden nachzugehen und ich will den Thread hier nicht noch weiter hijacken. Dafür ist ein Leben zu kurz und es gibt eben auch noch Leute auf dieser Welt, die sich mit ernsthafter Bildung auseinandersetzen müssen und ihren Doktortitel nicht an der Youtube-Universität bekommen. Ich hoffe für dich, dass deine Beiträge nur das Produkt eines Jugendlichen sind, bei dem Unbedarftheit statt Ideologie spricht. Es gibt genug Idioten auf dieser Welt, jeder Sieg der Vernunft ist da wünschenswert.
      You may ask me thrice and I still won't tell you that an OEM rig is sufficient for your needs.


    • Rytlock schrieb:

      Artikelt 11 und 13 der Urheberrechtsreform wurden im EU Parlament mit 318 zu 278 Stimmen abgelehnt.

      Die Memes sind gerettet, das Internet gewinnt. #jubbeljubbel,freufreu
      Dass das sehr wahrscheinlich ist, wussten die Autoren der Richtlinie auch. Deshalb verarbeiten sie die Kritiken auch und präsentieren voraussichtlich im September eine weiterentwickelte Fassung. Locker lassen werden sie nicht mehr, auch wenn die Bürger noch so sehr immer wieder grundlegend dagegen aufgewiegelt werden zugunsten Raubkopierern und den großen Datenkraken, die an fremden Texten verdienen und sich hinter der Argumentation verstecken können, sie hätten sie nicht bereitgestellt.

      Die Interessen von Facebook&Co., Raubkopierern stehen gegen die von Autoren und Medienproduzenten. Sobald die Eigenüberwachung der Richtlinie und der Schutz des "Verbrauchers" geklärt sind, tritt die Richtlinie in geänderter Form irgendwann in Kraft.

      Das allerletzte, was jemals gefährdet sein wird, sind sowieso "Memes".
    • Ich kann dir folgen. Eigentlich sollte dieser Entwurf dazu dienen die von dir genannten Gruppen bzw. Personen zu schützen.
      Die überall in den Vordergrund gestellte Behauptung eines zensierenden Überwachungsstaat, der alle unliebsamen Meinungen an diesen
      Filtern abschmettern lassen will, ist für mich auch sehr weit hergeholt.

      Dennoch muss man auch diesen Gedankengang gehen. Die Freiheit egal in welchem Sinne sehe ich als das höchste Gut. Unter uns Menschen
      gibt es irgendwo da draußen mindestens einen Arsch der sich überlegt hat wie er solche Filter missbrauchen kann. Hoffen wir das es
      niemand in einer Machtposition ist.
      Wenn ich mir jüngste Zensur- und Überwachungsskandale ins Gedächtnis rufe ist diese Behauptung doch gar nicht mehr so fremd.

      Ps: Memes are life. Prove me wrong
    • Rytlock schrieb:

      Die überall in den Vordergrund gestellte Behauptung eines zensierenden Überwachungsstaat, der alle unliebsamen Meinungen an diesen
      Filtern abschmettern lassen will, ist für mich auch sehr weit hergeholt.
      Eben, man holt die Masse immer mit populistischen Meinungen auf seine Seite. Da ist doch das effektivste Argument, sowas wie "Sie nehmen euch auf längere Sicht eure Freiheit, zuerst nur die Memes.. und die nächste Regierung baut daraus einen Kontrollstaat.". Das Irre daran ist, dass die Masse drauf anspringt, weil einfache Schein-Argumente ausreichen. Und Einzelfälle werden schnell scheinbar zu einer Vielzahl.

      Rytlock schrieb:

      Die Freiheit egal in welchem Sinne sehe ich als das höchste Gut. Unter uns Menschen
      gibt es irgendwo da draußen mindestens einen Arsch der sich überlegt hat wie er solche Filter missbrauchen kann. Hoffen wir das es
      niemand in einer Machtposition ist.
      Die Einschränkung soll vor Allem die großen Konzerne wie Facebook dazu zwingen, für verwendeten Content von Autoren wenigstens einen Teil ihrer Einnahmen abzugeben. Die handeln nämlich nahezu wie es ihnen passt, ohne dass sie Gesetze bei diesen Angelegenheiten einschränken.

      Wenn die ersten solche Filter missbrauchen, muss man sich eben dann zur Wehr setzen. Ist ja nicht so, dass da plötzlich ein "global filter" entstünde, der 90% der User-Inhalte vor der Veröffentlichung schützt.

      Rytlock schrieb:

      Wenn ich mir jüngste Zensur- und Überwachungsskandale ins Gedächtnis rufe ist diese Behauptung doch gar nicht mehr so fremd.
      Wofür gibt' s denn Geheimdienste? Doch nicht, um Geheimnisse auf legalem Wege offenzulegen? Und hätte man die Atomkraft von Anfang an verbannt, weil eine Atombombe denkbar war... dann hätten wir bereits eine echte "Energiekrise" und sehr viel mehr Erderwärmung, die es angeblich nicht von Menschenhand vorangetrieben gibt.


      Rytlock schrieb:

      Ps: Memes are life. Prove me wrong
      P.S. Es ist gar nicht möglich, Memes zu Filmen o.ä. zu verhindern. Selbst wenn es eine intelligente Software geben wird, die einen Abgleich zu einem Film in Echtzeit schafft... dann wird es auf der Gegenseite auch Software geben, die die Sequenzen so verändert, dass sie nicht mehr erkannt wird. Die Zusammenhänge sind da schon etwas vielschichtiger als "Sie nehmen uns unsere Memes, dann unsere Freiheit.".