Warum funktioniert "Multikulti" nicht in Deutschland? Ist der Kurs der Kanzlerin ein Wunschtraum?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Dubiose Marktplatz-PN mit Link erhalten? Zur eigenen Sicherheit den Link nicht öffnen! Weitere Informationen hier.

    • Warum funktioniert "Multikulti" nicht in Deutschland? Ist der Kurs der Kanzlerin ein Wunschtraum?

      Die Politik ist in Aufruhr, Europa droht die Spaltung. Weil Jahrhunderte alte Ursachen dazu führen, dass Menschen ihre Chance ergreifen. Chancen, die ihnen durch die neuen Medien zugetragen werden, die ihnen Jahrzehnte unbekannt waren aber nun auch dort Einzug erhielten. "Global Information" eben.

      Es ist ein ethisch ideales Ziel, den vor Krieg und Verfolgung Fliehenden eine Chance zu geben. Es wird nur nie mehr eine wirkliche Beruhigung der Flüchtlingsströme geben, solange in den Ländern mit den ursächlichen Fluchtproblemen diese Ursachen weiter bestehen.

      Und überhaupt: Wie kann "Integration" funktionieren, wenn nicht einmal ein "Ur-Deutscher" ein "Ur-Deutscher" ist im Land? Einer, der dieselbe Sprache spricht, aussieht wie ein Deutscher, kulturell angepasst aufgewachsen ist mit nur einem "Makel": Er spricht eine andere Mundart, einen anderen Dialekt. Zieht er aus Hamburg nach Bayern, kann es zu "Integrationsproblemen" und Anfeindungen kommen, nur wegen seiner Aussprache!
      Und jetzt noch einen obendrauf: Einer aus Sachsen zieht nach Bayern. Der blanke Hohn! Einer von denen, die "der Westen freikaufen musste". Die vor Jahrzehnten wirtschaftlich am Boden von der "Zwangs-Solidarität" finanziert wurden wagt es sich, in unser "heiliges Land Bayern" einzudringen! Eine Unverschämtheit!

      Ja, genau so denken nicht wenige. Bayern mit seinem "besonderen bayrischen Nationalstolz" ist natürlich ein gewisses Extrem, schließlich wurden dort nicht selten Stimmen zur Abspaltung und Gründung eines eigenständigen Staates laut. Auch in anderen Teilen des Westens wird man von vielen nicht willkommen geheißen und braucht ein dickes Fell. Sie werfen eigentlich eindeutig "Ur-Deutschen" vor, dass sie einige Jahrzehnte zuvor in einem zwangsabgespaltenen, weitläufig umzäunten Bereich ihren Reparationen-Teil nach dem Krieg ungerecht höher zahlen mussten als im "frühzeitig begnadigten Westen".

      Nach Meinung Vieler muss man als Sachse, der vor 69 Jahren noch "Deutscher" war, nach fast 30 Jahren "Deutscher Einheit" noch "integriert" werden. Und viele würden ihn lieber wieder "zurückschicken in sein Land"... den "Fremden", den sie einst "aus eigener Tasche" zu finanzieren gezwungen wurden. Egal, wo man im Westen ankommt und wie sehr man sich sprachlich anzupassen vermag... ein falsches Wort, ein Verdacht und eine Bestätigung "Oh, ein Sachse" reichen aus für einen "Länder-Witz". Für einen 22jährigen "DDR-Bürger", auf dessen Kosten der Witz mit den großen "Solidarbeitrags-Kosten" geht, nicht ganz so witzig. Mancher hat ein dickes Fell, manchen trifft dieser "Nationalismus".
      Vielleicht nehmen die Witze ab mit jedem Jahrzehnt, das noch vergeht...

      Aber wie soll dann der ideale Traum von Angela Merkel und "Followern" auch nur ansatzweise funktionieren? Mit "Flüchtlingen", die kaum ein gebrochenes Wort Deutsch sprechen, optisch anders aussehen, eine andere Kultur und/oder Religion durch Symbole zur Schau stellen und wieder "von Deutschen finanziert werden "müssen"? Die wirklich aus einem anderen Land stammen und plötzlich nach "integrativen Maßnahmen" und mit deutschem Pass ein "Deutscher" sein sollen?
      Wen wundert es, dass der Idealismus praktisch nicht funktioniert? Wenn "Integration" nicht funktioniert?
      Was macht einer, der sich für längere Zeit in ein fremdes Land begibt, sich mit denen nicht unterhalten kann und sich von der Hälfte der Leute abgewiesen fühlt? Er sucht sich Gleichgesinnte, mit denen er sich super unterhalten kann, Kultur und Aussehen teilt und aus Gründen der eigenen Intoleranz die Religion stimmen muss. Viele Türken haben es vorgemacht: Sie begaben sich unter Landsleute und gründeten quasi automatisch "Parallel-Gesellschaften". Hier und da ein Deutscher, ansonsten ganze Viertel mit einer nicht-deutschen Kultur.

      Nun ist das aber eben realistisch betrachtet völlig natürlich. Denn es reicht ja, das ein Sachse eine andere Mundart spricht, um als "fremd" zu gelten. Es gibt tatsächlich sogar eine Tendenz, dass "Neu-West-Sachsen" sich freundschaftlich eher mit "Neu-West-Sachsen" zusammentun. Keine Sub-Kultur, aber ein Effekt eines "natürlichen Fremden-Meidens" [nicht Fremdenhass als Extrem!]. Die natürlichen Instinkte des Menschen lassen ihn nur schwer zu denen finden, die sich in gewissen Punkten unterscheiden. Angefangen beim Mobbing in der Schule, weil sich einer eben eher "zurückgezogen" gibt. Der "moderne Mensch" muss sich zum sozial sein zwingen, der eine mehr der andere weniger. Ansonsten ist es wie in der Steinzeit: Eine Gruppe Höhlenmenschen trifft auf eine andere. Sie dringt in das andere "Revier" ein. Obwohl "technisch gleich", entbrennt wahrscheinlich ein Kampf um das Jagdgebiet. In seltenen Fällen regieren zwei "weltoffene Stammesführer" und schließen sich aus "politischen Gründen" lieber zusammen, um gemeinsam stärker zu sein...

      Im Großen heute der Erfolg der EU, der zu bröseln droht, weil Politiker die zwiegespaltene Bevölkerung immer mehr zwingen muss, über ihre Instinkte hinwegzusehen und "Sachsen hoch 10" auch im Westen zu akzeptieren. Immer mehr entwickeln "Bedenken", immer mehr wählen Opposition gegen "Weltoffenes Deutschland". Während in den USA ein "experimenteller Präsident" eine Mauer baut im Kurs genau südlich des "Nordkurses" der Kanzlerin Frau Merkel. In einem Land, wo "Amerikaner" nach mehr als hundert Jahren weiterhin nur ideell "Amerikaner" sind und kulturelle wie optische Unterschiede zu Dramen führen. Das Land, das sich als "Vorreiter des Multikulti" nach außen als "Amerika" gibt, im Inneren aber viele "Kultur-Sektionen" aufweist... hat einen Präsidenten gewählt, der Menschen als "Tiere" bezeichnet, weil sie vor absolut realem Horror von Mord und Totschlag fliehen, der in vielen Filmen nur erahnt werden kann - weil sonst niemals "jugendfrei".


      Um es mal deutlich zu sagen: Ich bin weder "Rechts" noch "Links", auch wenn ich Sachse bin. Aber ich glaube nicht daran, dass einige führende Persönlichkeiten in der EU das schaffen, was Amerika in hundert Jahren nicht geschafft hat und in der Entwicklung gerade sogar zurückfällt.
      Die "Vermischung der Kulturen" ist ein Prozess, der trotz "Globalisierung" ein sicherer, aber langsamer Prozess sein wird. Wahrscheinlich wird bis dahin Tschernobyl nicht mehr strahlen.
      Und da nur Medikamente im Film Gefühle und Instinkt ausschalten können, wird man "Fehden der Unterschiede" nie aussetzen können. Die Rettung der Welt und ein friedliches Zusammenleben wird es erst dann geben, wenn die Menschheit zur Einigkeit gezwungen wird. Wenn Mexikaner, Amerikaner, Europäer, Chinesen, Koreaner usw. sich einer fremden Macht oder Gefahr von außen gegenüber sehen. Wenn sie nicht vorher an Müll, Krankheiten, Umweltgiften und toxifizierter Umwelt zugrunde gehen. Die "Vielfalt der Lebewesen" ist ja auch noch dafür nötig. Bienen, Pflanzen, ganze Ökosysteme... die nur von wenigen verteidigt werden, die ihre lebensnotwendige Relevanz erkennen und nicht egoistisch von einem Tag zum anderen denken.

      Die Kanzlerin und ihre Anhänger kämpfen gegen Windmühlen, so wie Umweltaktivisten gegen die Zerstörung der Umwelt. Die Welle schwappt in Richtung Trump, dem "Captain Planet" sowie "Völkerverständiger und Friedensnobelpreisträger" - gottgleich auf Erden auf Augenhöhe mit dem türkischen Präsidenten und Kim.
    • Ich weiß nicht welche Sorte Bayer du kennst, aber ich würde dich doch bitten nicht von einigen wenigen aufs große Ganze zu schließen.

      Als Bayer (geboren in München) kann ich dir versichern, dass Aussagen wie die von dir getätigte, bei weitem nicht den O-Ton widerspiegelt.

      Vielleicht sollte man solche Posts nicht auf "Hören Sagen" aufbauen, sondern z.B. auf langjährigen persönlichen Erfahrungen. Hättest du dies getan, könntest du nämlich große Teile deines Beitrages im Bezug auf Bayern komplett streichen.

      Bitte halte dich mit oberflächlichen Aussagen dieser Art zurück wenn dir offensichtlich die Einsicht fehlt, danke.
      - don't be offended by me.

      einzig wahre fLasche™

      Talisman - Talismänner, DosP

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TianyLu ()

    • TianyLu schrieb:

      Ich weiß nicht welche Sorte Bayer du kennst, aber ich würde dich doch bitten nicht von einigen wenigen aufs große Ganze zu schließen.
      Ich habe absichtlich das Wort "viele" benutzt. Sicher nicht wegen der Verallgemeinerung.

      TianyLu schrieb:

      Als Bayer (geboren in München) kann ich dir versichern, dass Aussagen wie die von dir getätigte, bei weitem nicht den O-Ton widerspiegelt.

      Vielleicht sollte man solche Posts nicht auf "Hören Sagen" aufbauen, sondern z.B. auf langjährigen persönlichen Erfahrungen. Hättest du dies getan, könntest du nämlich große Teile deines Beitrages im Bezug auf Bayern komplett streichen.
      Wie kommst Du darauf, dass ich von "Hörensagen" her auf solche Aussagen komme? Ich habe mehrere Jahre in verschiedenen Teilen Westdeutschlands verlebt und genau das erfahren. Ich bin auch nicht freundlos geblieben, es gibt genug aufgeschlossenere. Es sind gerade Leute ab einem bestimmten Alter, die sich blöde Witze nicht verkneifen können und teils auch aggressivere Töne anschlagen. Letzteres eher selten, aber kommt vor. Und natürlich ist der "zusammengewürfelte Haufen" einer Großstadt nochmal einen Tick anders eingestellt als die ländlicheren Bürger. Das habe ich aber nicht nochmal getrennt, da ich sowieso nicht pauschalisiert habe.
      Und die Debatte um den "Solidaritätsbeitrag" ist real. Sie wird nur eher weniger von denen geführt, die ihn altersmäßig nicht wirklich bezahlt haben. Die wird eher lebendig durch Leute wie die zugezogene, ebenfalls ältere Nachbarin meiner Oma in Sachsen, die diese Einstellung doch ab und zu erläutert hat.

      Mir ging es auch nicht um diesen eher geringen kulturellen Graben. Eher darum, dass es massiv tiefere Gräben gibt, die jetzt der Großteil der Bevölkerung überspringen soll.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von WunRo ()

    • WunRo schrieb:

      auch wenn ich Sachse bin
      Das tut mir Leid.

      Den Bayern-Teil kann ich so auch nicht unterschreiben. Die Bayern, die ich kenne, sind eigl ganz umgänglich, können sogar das ein oder andere Wort sprechen und haben vor kurzem auch den aufrechten Gang gelernt.

      Spaß beiseite,
      was das angeht finde ich "Nationalstolz" eh Quatsch, stolz darauf zu sein glücklicherweise in X oder Y geboren worden zu sein. Oder stolz auf seine Stadt sein, hab ich nie verstanden. Ich finds cool zu leben, wo ich lebe, aber bin ich dann stolz? Worauf ist man denn stolz? Bayern wird da immer hervorgehoben, aber diese Art von "Abspaltung" siehst du in jeder größeren Stadt. Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Duisburg, Frankfurt etc. Überall findet man Stimmen, die den Rest nicht mögen, einfach weil sie von da kommen. Ganz lustig, wenn du den Untergrund-Rap verschiedener Städte hörst, wie jeder überseine Stadt das gleiche sagt, aber die sich gegenseitig nicht mögen. Fantastisch :D

    • DosP schrieb:

      was das angeht finde ich "Nationalstolz" eh Quatsch, stolz darauf zu sein glücklicherweise in X oder Y geboren worden zu sein. Oder stolz auf seine Stadt sein, hab ich nie verstanden.
      Es geht auch nicht um "Nationalstolz". Es geht eher darum, dass diese sich gar nicht bis sehr bewusst sind, dass sie eben Glück hatten und dies für ihr "Geburtsrecht" halten und andere nur bis zu einem gewissen Grad von außen hereinlassen. Und dass es von schlechten, kaum böse gemeinten Witzen bis Anfeindung alles dazwischen gibt und eine "Akzeptanzschwelle.". Zur Vorstellung eines Extrems: 1000 Sachsen ziehen um in eine 2000-Seelen-Gemeinde in Bayern. "Einer geht unter, 1000 gehen gar nicht.".
      Und dann noch die Vorstellung, 1000 Zugezogene aus eindeutig fremden Kulturen. Quasi "Einer geht unter, 100! gehen gar nicht.". Was aber auf stark auf Instinkthandlung basiert, die die Mehrzahl der Menschen nicht ablegen wird für Ideale. Auch nicht die Zugezogenen selbst, die sich im Beispiel eher ein eigenes Viertel zusammenbauen. Nichtmal bewusst. Einfach nur, weil sie lieber neben Nachbarn ziehen, die sie "verstehen". Deshalb wird auch "Integration" nie wirklich funktionieren, stets nur bei einem Teil. Und deshalb gibt es "Subkulturen" in Deutschland als "Beispiel gescheiterter Integration". Aber vielmehr als natürliche Folge statt "Allgemeinen Unwillens, sich zu integrieren", wie es einige Politiker propagieren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von WunRo ()

    • Politik generell (vor allem aber dieses Thema) ist sehr vielschichtig, komplex und hat unterschiedliche Meinungen. Dieses Thema hat ja auch mehr oder weniger mit der Flüchtlingskrise zu tun....

      Ist Multikulti gescheitert?
      Nicht direkt es funktionierte Jahrelang. Mehr oder weniger(es tanzen halt immer wieder Leute aus den Reihen)... würde nun in meinem Freundes / Bekanntenkreis und auch rückblickend nicht sagen, dass Türken, Araber, Libanesen und co schlecht für unser Land wären. Die deutliche Mehrheit lebt hier einfach nur ihr Leben.

      Aber ein Beispiel dafür, dass auch nicht alles so reibungslos läuft:

      Ob eine religiöse Erziehung insbesondere "ausländischer Väter" im Bezug auf ihre Töchter so gut sind? Beantworte ich mit nein.
      Die jungen Männer haben quasi grenzenlose Freiheit, während die Töchter oftmals ihre "Grund" Rechte (vom Staat) beraubt werden und wehren sie sich gegen die Elterliche Autorität, heißt es dann meist Kontaktabbruch oder es geschehen dann sogenannte "Ehrenmorde".

      Mein Vater kommt selbst aus einem naja nennen wir es mal konservativen Land und als ich fragte, ob es im Koran steht, dass z.B junge Mädchen im Grundschulalter nicht am Schwimmunterricht teilnehmen dürfen, meinte er nein.


      Ehrenmorde sind da zwar eher die Abweichung von der Norm aber der Rest passt da schon und habe ich zu Schulzeiten auch immer wieder
      erleben dürfen.

      Zum Thema Flüchtlinge/ Flüchtlingskrise generell:

      Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass man einem Menschen in Not I-M-M-E-R helfen sollte. Vor allem wenn deren Leben in Gefahr steht (Stichwort Syrien).

      Allerdings erwarte ich von diesen Menschen auch, dass sie sich an die Regeln und Gesetze ihres "Gastlandes" halten und z.B weder stehlen, sich öffentlich prügeln, Messerstecherei anzetteln oder schlimmeres (zum Rest kann sich ja jeder selbst etwas denken) tun.


      Genauso setze ich eine Bereitschaft, voraus die Heimatsprache des Landes zu erlernen (oder zumindest es zu versuchen). Alternativ Englisch (ein Flüchtling sagte mir mal, er möchte kein Deutsch lernen. Er spricht Englisch und findet das wichtiger, weil er sich damit überall auf der Welt unterhalten kann). Das akzeptiere ich auch mit der Argumentation

      Das hat auch der erste Teil der Flüchtlinge auch getan. Nur dann kamen naja wie soll ich es sagen. Sehr viele "junge Männer" welche aus Länder kamen, die zwar auch nicht Stabil waren ... aber auch nicht wirklich gefährdet (kann man nun sehen wie man mag). Paradebeispiele für deren Verhalten ( NICHT ALLE ! ! ! ! ) steht oben...

      >Ich< persönlich bin der Meinung, dass es sehr grosser Fehler von Frau Merkel war, alles und jeden einfach so in unser Land durch zuwinken. Wir wissen bei den 1,5-2 Millionen (?) doch gar nicht, wer ist hier eigentlich genau? Wo kommt er her? Hat er Drogen/Waffen in seinem Besitz? War er vielleicht ein Terrorist? Der größe Witz kommt aber nun:


      Wie kann es in einem RECHTSSTAAT sein, dass Leute bei schweren Straftaten nicht belangt werden, oder man Fälle erst öffentlich public (z.B Silvester in Köln) machen muss? Wie wir Männer halt so sind, wenn man unterwegs ist, betrunken und muss, geht man halt hinterm Busch und habe mal erlebt, dass die Polizei so jemanden "in Gewahrsam nehmen " wollte (ob sie es taten ka) und andere Leute nach Aufnahme der Personalien einfach wieder gehen dürfen. Meine mir ist es total Egal, ob ein "Flüchtling" ne Dose Cola irgendwo klauen tut oder sich prügelt. Ich rede hier von richtigen Straftaten, welche ich hier mal lieber nicht hinschreibe. Ein Blick in die Vergangenen 2 Jahre zeigt bestimmt genug Fälle.

      Genauso, kommt mir die Galle, wenn sich Leute bei mehreren Jobcenter unter falschen Namen eintragen um mehrfach Sozialdienstleistungen zu kassieren. Ich möchte gar nicht wissen, was für ein Show-Prozess in den Deutschen Medien ist, wenn das z.B eine überforderte Alleinerziehende Mutter von 2-3 (klein) Kindern versuchen würde.

      Viele Länder, möchten u.a auch aufgrund schlechten Verhaltens der "Schutzsuchenden" keine Flüchtlinge aufnehmen. Schaut man Beispielsweise nach Ungarn, so wurden da die ersten Flüchtlinge stets aufgenommen... Ungarn machte erst viel später seine Grenzen dicht, als es bemerkte, was da eigentlich passiert.

      Frau Merkel hat Quasi im Alleingang entschieden, jeden in die BRD und damit auch in die Europäische Gemeinschaft einzuladen. Machen wir uns nichts vor, was drin ist, ist drin. Diese Leute bekommt man nicht so leicht wieder raus. Und wenn sich 2-3 Klassen bzw Parallel Gesellschaften bilden.

      Oder Italien z.B welche erst vor kurzem gewählt hat. Dieses Land machte ja auch einen kräftigen Sprung zur national konservativen Regierung. Ich kann die Aussage junger Italiener (hohe Arbeitslosigkeit etc): "Wir haben selber Probleme ohne Ende" , schon irgendwie nachvollziehen.

      Genauso aber auch Länder, welche nicht mehr diese ganzen Flüchtlingsströme durch ihr Land ziehen sehen wollen u.a weil sich nicht alle so lieb und vorbildlich benehmen, wie die ersten wahren Flüchtlinge.

      Was seid 1-2 Jahren kommt, sind meistens Wirtschaftsflüchtlinge.

      Finde, man kann es den EU- Mitgliedsstaaten irgendwie nicht verübeln, wenn sie sich nun quer stellen. Die letzte Kanzlerschaft der Merkel wurde m.M.n eh nur durch den EU-Türkei Deal und der Schliessung der Balkanroute gerettet.

      Abschließend, glaube ich nicht, dass die Menschen prinzipiell nicht offen für neues sind. Ich habe kein Problem mit "Flüchtlingen" auch nicht mit Integration, solange sie unsere Gesetze achten und unsere Kultur zumindest akzeptieren. Kann auch nicht bestätigen, dass Leute aus dem Westen Probleme mit Ausländern oder "Bayern etc haben". Ich lebe in NRW und muss sagen, hier lebt so ziemlich alles. Jede noch so kleinste Gruppe Menschen. Integration kann klappen... Bin aber auch der Meinung, dass Deutschland sich übernommen hat und unser Rechtsstaat versagt hat. Das übrigens auf ganzer Linie.

      Trauriger finde ich es, dass wir hier allerdings Milliarden aufbringen müssen, weil da unten Millionen fehlen und z.B die Nato und Russland in Syrien gegeneinander spielen. Russland z.B hat die Erlaubnis das Hoheitsgebiet Syrien zu überfliegen und dort Militärisch zu interagieren. Wo ist die Erlaubnis der Nato??? der USA? Fehlanzeige.... aber ja... die Russen sind die Kriegstreiber auf der Welt ^^





      GEGEN NEUE PAY UPDATES

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Gantarianer ()

    • Gantarianer schrieb:

      Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass man einem Menschen in Not I-M-M-E-R helfen sollte. Vor allem wenn deren Leben in Gefahr steht (Stichwort Syrien).
      Aber was ist mit denen, die aufgrund akuter wirtschaftlicher Not zu verhungern drohen? Hunger ist nicht Krieg und Verfolgung, aber doch tödlich. Und trotzdem gibt es keine Unterscheidung... sie werden alle als "Wirtschaftsflüchtlinge" kategorisiert.

      Gantarianer schrieb:

      Abschließend, glaube ich nicht, dass die Menschen prinzipiell nicht offen für neues sind.
      Ich auch nicht. Aber es gibt eben viele, denen der "Umbruch" zu schnell geht. In 10.000 Jahren wird es das Thema "Rassenunterschied" wohl gar nicht mehr geben. Keiner weiß, was dann noch "Kultur" bedeutet, ob es da überhaupt noch erwähnenswerte Unterschiede geben wird. Aber am Ende siegt die Evolution. Sie ist aber ein Prozess über viele Generationen. Und der "Erstkontakt der Kulturen" durch Technik wie Schiffe und Medien steckt immer noch in den Kinderschuhen.

      Gantarianer schrieb:

      Wie kann es in einem RECHTSSTAAT sein, dass Leute bei schweren Straftaten nicht belangt werden, oder man Fälle erst öffentlich public (z.B Silvester in Köln) machen muss? Wie wir Männer halt so sind, wenn man unterwegs ist, betrunken und muss, geht man halt hinterm Busch und habe mal erlebt, dass die Polizei so jemanden "in Gewahrsam nehmen " wollte (ob sie es taten ka) und andere Leute nach Aufnahme der Personalien einfach wieder gehen dürfen. Meine mir ist es total Egal, ob ein "Flüchtling" ne Dose Cola irgendwo klauen tut oder sich prügelt. Ich rede hier von richtigen Straftaten, welche ich hier mal lieber nicht hinschreibe. Ein Blick in die Vergangenen 2 Jahre zeigt bestimmt genug Fälle.
      Weil der Rechtsstaat demjenigen nicht das Recht abspricht, das er anderen gegenüber mit Füßen getreten hat. Selbst bei einem Massenmörder wird gefragt, wie seine psychologische Entwicklung zu den Taten führen konnte. Obwohl es am Ende keinen Unterschied macht, dies zu "wissen"(vermuten). "Auge um Auge" gibt es nicht, nichtmal "Körperverletzung zum Schutz vor Wiederholungstaten". Wobei das eben von Rechtssystem zu Rechtssystem verschieden ist. Unseres übertreibt vielleicht doch etwas. Während andere noch die Todesstrafe kennen, die wegen Irrtümern und Falschverurteilung kritisiert wird.
    • Ein Sachse der kein Hochdeutsch spricht ist in meinen Augen ein Idiot.
      Meine Familie stammte aus Leipzig und Oberschlesien und ist 1961 in den Westen geflohen. Das hochdeutsche wurde an der Universität von Leipzig entwickelt und breitete sich von dort mit Luther über ganz Deutschland aus.
      Heute mehr als 50 Jahre später lebe ich in einer Multikultistadt die einst von den Nazis als Prestigestadt geplant wurde und nach dem Krieg und während der Teilung eine Zuflucht für Flüchtlinge war nicht nur aus den Deutschen Ostgebieten später auch aus der Türkei,Jugoslawien,Russland und jetzt auch Syrien,Irak,Afghanistan und viele Länder mehr.
      Leider vergessen die deutschen aber langsam ihre Wurzeln und seit 1990 erleben Wir wie immer mehr "Ossis" Hier im Westen einwandern und sich eine Nationalistische Kultur ohne Ausländer vorstellen ohne auch nur den geringsten Versuch der Integration zu unternehmen.
      Das finde ich besonder bedauerlich.
      Ich habe bei unserem lokalen TVsender ein Filmteam gegründet und Wir befragen Bürger auf offener Strasse was Ihnen an unserer Stadt gefällt und was nicht. Ganz oft wird mein deutsch/libanesischer Kameramann der in der SPD aktiv ist und in Vollzeit arbeitet von vermeintlich wahren deutschen Patrioten als "Passdeutscher Kanacke" Beschimpft der sich endlich in seine Heimat verpissen solle. Von Leuten die Stolz darauf sind im Real untergegangenen Sozialismus geboren zu sein.
      Natürlich nicht vor der Kamera sondern daneben.
      Besonders Ostdeutsche stehen auf deutsch/Russische Nachrichten Plattformen wie Russia Today oder lesen den Postillion da nur dort die Wahrheit drin stünde,während Alle Anderen von den Westmächten manipuliert werden würden und die Lügenpresse ein Instrument irgendwelcher Weltverschwörer wäre um die Armen zu unterjochen.
      Während völlig frei erfundene Nachrichten aus dem Kreml oder von Satireplattformen als die reine Wahrheit angesehen werden.

      Wir hatten hier sogar Neulich im Bekanntenkreis ein Fest mit 20 Leuten. Die Kurden hatten ihren Grill dabei . Die Veganer einen eigenen und zu fortgeschrittener Stunde mussten Wir uns leider von unseren Freunden aus Halberstadt trennen die sich bei uns durchgeschnorrt hatten und dann plötzlich anfingen uns Allen zu erzählen was mit Uns passieren würde wenn der "Vogelschiss" in Deutschland wieder regieren und die deutsche Rasse wieder über Europa herrschen würde.
      Darauf hat hier im Westen niemand lust.
    • GuyTarvos schrieb:

      Ein Sachse der kein Hochdeutsch spricht ist in meinen Augen ein Idiot.
      Meine Familie stammte aus Leipzig und Oberschlesien und ist 1961 in den Westen geflohen. Das hochdeutsche wurde an der Universität von Leipzig entwickelt und breitete sich von dort mit Luther über ganz Deutschland aus.
      Für mich ist jeder ein Idiot, der andere wegen eines Dialekts so bezeichnet. Denn den loszuwerden ist nicht wirklich so easy, wie Du es darstellst. Es gibt genügend, die ihn nie 100% loswerden.
      Und wenn ein Sachse, der kein Hochdeutsch spricht ein Idiot ist, was ist dann ein Bayer, B-Württemberger, ein Hamburger? Egal, wie toll die Errungenschaften Deiner Familie nun sind, der Dialekt macht niemanden zum Intellektuellen. Im Gegenteil... da draußen gibt es genügend "Hochdeutsch sprechende", die wegen ihres Auftretens den Titel "Idiot" verdient haben.


      GuyTarvos schrieb:

      Leider vergessen die deutschen aber langsam ihre Wurzeln und seit 1990 erleben Wir wie immer mehr "Ossis" Hier im Westen einwandern und sich eine Nationalistische Kultur ohne Ausländer vorstellen ohne auch nur den geringsten Versuch der Integration zu unternehmen.
      +

      GuyTarvos schrieb:

      Ich habe bei unserem lokalen TVsender ein Filmteam gegründet und Wir befragen Bürger auf offener Strasse was Ihnen an unserer Stadt gefällt und was nicht. Ganz oft wird mein deutsch/libanesischer Kameramann der in der SPD aktiv ist und in Vollzeit arbeitet von vermeintlich wahren deutschen Patrioten als "Passdeutscher Kanacke" Beschimpft der sich endlich in seine Heimat verpissen solle. Von Leuten die Stolz darauf sind im Real untergegangenen Sozialismus geboren zu sein.
      = Populismus

      Wer die Rechten sucht, findet, sie vor die Kamera bringt und auf sie aufmerksam macht.. daraus Klischees spinnt... ist einer der Vergifter der Medienlandschaft. Was daran nicht intellektuell ist: Zusammenrottungen von NPD-Anhängern findet man auch anderswo in Deutschland... genau in den sozialen Brennpunkten, in denen ihr da stochert. Medien, die Populismus erst Nahrung bieten und genau das mit "Sachsen allgemein" machen, für das sie diese Minderheiten kritisieren. Medienmacher nicht gleich Intellektuelle! Sondern oftmals Anheizer der Probleme, die Rechts vs. Links vs. "aktueller Kurs der Politik" gegeneinander ausspielen und sich an Einschaltquoten laben. "RTL heizt Deutschland ein" wäre doch mal ein Format.
      Eure Gegenseite darf dann das Leben einer gewaltbereiten Gruppe von Syrern analysieren und Syrer als Monster hinstellen. In den Sumpf gehen und Monster filmen kann jeder. Finden wird er sie in jedem Fall.

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von WunRo ()

    • GuyTarvos schrieb:

      Ein Sachse der kein Hochdeutsch spricht ist in meinen Augen ein Idiot.
      So wird ein Schuh draus. Jk.

      Ich bin generell kein großer Fan andere wegen ihres Dialekts als was anderes zu sehen. Klar muss ich schmunzeln und mache auch oft Witze über Diealekte und Akzente (einer meiner besten Freunde ist Schweizer, da gibts viel Material), aber ich käme nie auf die Idee jemanden wegen der Sprache als Idioten zu bezeichnen.

      Ich find bei mir selbst immer wieder faszinierend, wie ich auf Arbeit und in der Stadt durchgehend am Berlinern bin, aber im TS diesen Dialekt unbewusst komplett ablege. Uff Kommando krieg ick ditt im TS nichma hin.

    • Jungs ich will hier mal nich den Buhmann spielen aber reißt euch mal zusammen. Das is doch hier immernoch das Metin2 Forum. Ich sehe eure langen und faktenbefreiten Meinungsaufsätze und frag mich mit welcher Intention ihr sie jetzt hier bei Metin2 veröffentlicht habt.
      Habt gern weiter diese Meinung - teilt sie von mir aus auch gern - aber wenn ihr euch einfach über Politik auskotzen wollt dann macht das doch bei Facebook oderso, wie viele eurer Meinungsgenossen.






      Meldung gesehen | Whail
    • Fabse schrieb:

      Das is doch hier immernoch das Metin2 Forum.
      Und das hier ist der richtige Bereich für solche Dinge. Wer keine Meinung hat, sollte sich nicht beteiligen. Und schon gar nicht Urteile bilden, nur weil er Texte "gesehen" hat. Es kommt drauf an, sie gelesen zu haben. Dann kann man auch konkrete Gegenargumente bringen statt demselben, allgemeinen Gebrösel, was man anderen aus dem Bauch heraus vorwirft.

      Für einen Sozioanalytiker wäre das bis hierher trotzdem ein gefundenes Fressen. Bestätigen ja auch solche Einwürfe ohne jeglichen argumentativen Bezug die Probleme, die eine "anarchistische" Medienlandschaft mit sich bringt.
    • Ja moin.
      Das mag der richtige Bereich dafür sein. Nur wird sich hier halt nie etwas bewegen. Aber ich kanns dir nicht absprechen, is dein gutes Recht hier über Politik zu reden. Nützt halt mehr falls du dich irgendwo mit anderen politisch Interessierten organisierst.
      Hab deinen Text gelesen. Auch die anderen hier. Allerdings sind das ja jetzt keine einzigartigen Positionen oder Argumente. Und ich rate einfach mal - egal was ich hier jetzt schreiben würde - es wird deine Meinung eh nicht ändern. Genauso wenig wie ich meine Meinungen nach Lektüre deines Textes geändert hab
    • Fabse schrieb:

      Das mag der richtige Bereich dafür sein. Nur wird sich hier halt nie etwas bewegen. Aber ich kanns dir nicht absprechen, is dein gutes Recht hier über Politik zu reden. Nützt halt mehr falls du dich irgendwo mit anderen politisch Interessierten organisierst.
      Egal in welchem Forum und wer mit wem... wie kann man ernsthaft glauben, mit politischen Debatten in Textform die Welt zu verändern? Seit wann muss eine Diskussion überhaupt ein solches Ziel verfolgen?

      Fabse schrieb:

      Und ich rate einfach mal - egal was ich hier jetzt schreiben würde - es wird deine Meinung eh nicht ändern. Genauso wenig wie ich meine Meinungen nach Lektüre deines Textes geändert hab
      Raten ist auch nicht wissen. Und die Erwähnung des Wortes "Meinung" in Kombination mit "andere" kein Argument. Das ist nicht nur ein verfehltes höheres Ziel, das verfehlt den Sinn einer Diskussion. Und damit wird der gesamte Einwurf zu einem Troll-Post. "Ich bin da anderer Meinung, das ist alles Müll, ändern wird es eh nix, die ganze Diskussion hat keinen Sinn.".
      Einer unbekannten, anderen Meinung sein, Relativierung aller Inhalte und Infragestellung gesamten Sinns ohne ein einziges Argument... damit es auch in jedes erdenkliche Forum und überall hin passt... diese Praxis wenden Millionen Trolle jeden Tag an.
    • Ok, wenn du es möchtest.

      Also fangen wir mal oben bei dir an.
      Deine Erste These ist dein erster Satz, geh ich jetzt mal von aus.
      "Die Politik ist in Aufruhr, Europa droht die Spaltung." - Ok, interessant. Die vierte Merkelregierung und die Politik ist also in Aufruhr. Klar kommt es anders rüber, das liegt aber nicht an der Veränderung der Politik sondern an der neuen und beliebten Dramatisierung durch die Medien. Europa droht die Spaltung - also das ist ja mal radikal und innovativ diese These. Ja Großbritannien war ein Verlust, aber die wissen das auch. Ja die Italiener haben derzeit berechtigte Kritik an der EU, aber die glauben dass sich dieses Problem nur durch die EU lösen lassen. Die EU hat sich bereits so stark verkeilt dass an ein Ende ohnehin nicht zu denken ist. Stattdessen gibt es weiterhin Staaten die gern der EU beitreten möchten wie Mazedonien und die Zustimmung für die EU in der Bevölkerung ist eiterhin hoch.
      Deine zweite These - sorry wenn ich da was vergesse - sind die Flüchtlingsursachen.
      Hast du selbstverständlich recht. Nur interessiert das den Durchschnittseuropäer einen feuchten Dreck. Wir leben so gut weil sie es nicht tuen, und Max Mustermann versteht das zwar nicht so ganz aber er hat auch nichts dagegen.
      Dann legst du los mit der Integrationstheorie.
      Ich will da garnicht zu tief einsteigen denn bei "Ur-Deutschen", "Bayern", "Sachsen" und "Neu-West-Sachsen" kenn ich mich wohl leider nich so gut aus wie du. Alles was mir da einfällt ist dass es wohl garnicht so leicht sein kann in Sachsen mal jemand mit Migrationshintergrund zu finden. Wenn ich da bei euch wär würd ich bei dem Klima auch drinnen bleiben. 4% Ausländeranteil, so wenig hast du im Ruhrgebiet nicht mal auf ner Privatschule. Ich kann dir nur aus meinem linksgrün versifften Ruhrpottkaff berichten dass hier immernoch Menschen leben, und das trotz vieler Subkulturen. Ich sehe das nicht als Schwäche einer Gesellschaft. Die Ost-/Westdeutschland Konflikte sind die einer "vergehenden" Generation. Länder wachsen nunmal nicht über Nacht zusammen und zB für die Babyboom Generationen war das nunmal ihr ganzes Leben Realität.
      Zwiegespaltene Bevölkerung der EU... Ein paar Phrasen... Die USA und ihr "experimenteller Präsident" - Ja der Donald ist schon ne Hausnummer für die Weltpolitik. Das stimmt. Aber Amerika ist ein ganz anderes Thema. Dort ist der Kapitalismus auf seinem Höhepunkt und tut sein bestes... Das hat weniger mit dem Multikulti Aspekt zu tun. Der hat Amerika nämlich groß gemacht, aber jetzt sehen wir Kapitalismus im Endstadium... Irgendeine Mauer südlich des Nordkurses...
      Dann sagst du du bist Sachse und weder rechts noch links. Schön.

      "Die "Vermischung der Kulturen" ist ein Prozess, der trotz "Globalisierung" ein sicherer, aber langsamer Prozess sein wird. Wahrscheinlich wird bis dahin Tschernobyl nicht mehr strahlen.
      Und da nur Medikamente im Film Gefühle und Instinkt ausschalten können, wird man "Fehden der Unterschiede" nie aussetzen können. Die Rettung der Welt und ein friedliches Zusammenleben wird es erst dann geben, wenn die Menschheit zur Einigkeit gezwungen wird. Wenn Mexikaner, Amerikaner, Europäer, Chinesen, Koreaner usw. sich einer fremden Macht oder Gefahr von außen gegenüber sehen. Wenn sie nicht vorher an Müll, Krankheiten, Umweltgiften und toxifizierter Umwelt zugrunde gehen. Die "Vielfalt der Lebewesen" ist ja auch noch dafür nötig. Bienen, Pflanzen, ganze Ökosysteme... die nur von wenigen verteidigt werden, die ihre lebensnotwendige Relevanz erkennen und nicht egoistisch von einem Tag zum anderen denken."

      - Geb ich dir auch recht. Aber absolut keine einzigartige Position.



      Die Kanzlerin und ihre Anhänger kämpfen gegen Windmühlen, so wie Umweltaktivisten gegen die Zerstörung der Umwelt. Die Welle schwappt in Richtung Trump, dem "Captain Planet" sowie "Völkerverständiger und Friedensnobelpreisträger" - gottgleich auf Erden auf Augenhöhe mit dem türkischen Präsidenten und Kim.

      - Dein Finish kann man so stehen lassen als Beispiel für eine Nonphrase. Da steht nämlich genau nichts drin.


      So, damit hab ich mich einmal kurz an deinem Text abgearbeitet. Aber was ist die Intention? Ist ja leider nicht in der Macht der Metin2 Community die "Globalisierung" immens zu beschleunigen. Und denke nicht deine Position ist neu oderso. Seit Hunderten Jahren denken "junge Menschen" (ist jetzt mal geraten und weitgefasst, bitte nich auf die Goldwaage legen) genau so. - Vielleicht wirds die Generation Internet schaffen, vielleicht aber auch nicht. Und bei solchen Zwecklos-Meinungsaufsätzen glaub ich auch nich dran.
      Ich sag euch Jungs, keiner versteht die Welt mehr. Niemand weiß wie irgendwas funktioniert. Die Angela nich, der Donald nich, die EU nich und wir beide erst recht nicht. Zu viele Akteure tuen das was sie für richtig halten.


      Und natürlich hat sowas ein Ziel. Du hast doch diesen Text nicht geschrieben ohne Intention. Ich will sie garnicht wissen, aber es gibt sie. Ich hatte jetzt auch eine und zwar sitz ich grad im Zug und wusste auch nichts mit mir anzufangen.

      Und ein paar Standpunkte aufzulisten und zu verknüpfen mein Freund
      "damit es auch in jedes erdenkliche Forum und überall hin passt... diese Praxis wenden Millionen Trolle jeden Tag an."
      - nur wird das nichts an der Situation ändern.
      Politische Nahkampfeinladung auf TS geht raus an dich :)
    • Das erinnert mich daran was ein Rassist damals in einem Interview sagte. Er meinte, dass Multikulti jetzt zwar noch cool und in Mode ist, genau so wie Europa und die Zusammenarbeit für ein gemeinsames Ziel, doch in naher Zukunft sei das "Jeder für sich" und die Menschen eigener Herkunft wieder wichtiger.

      Hatte er tatsächlich recht?! :graueek:
    • Ich glaube das hängt auch mit der Zeit zusammen.

      Schau man sich mal die USA an. Da kennen es die heutigen Leute gar nicht anders "einzelne Länder " zu haben. Dieser Binnenstaat wurde zu einer Zeit geschlossen, wo es noch mehr Vorteile als Heute hat. Von der EU profitiert Otto Normal nicht so soviel. Klar man kann z.B überall in der EU seinen eigenen Laden eröffnen... aber wer macht das wirklich? die meisten dürften ihr Bundesland eigentlich nie als dauerhaften Wohnsitz aufgeben.

      Die Idee hinter eines größeren Binnenstaats, finde ich nicht verkehrt. Nur die Umsetzung ist bei der EU so lala... Das Vereinigte Königreich wird garantiert nicht das letzte Land gewesen sein, welches abspringt (auch wenn die Wahl eher ein Generationsentscheid war)





      GEGEN NEUE PAY UPDATES
    • Fabse schrieb:

      "Die Politik ist in Aufruhr, Europa droht die Spaltung." - Ok, interessant. Die vierte Merkelregierung und die Politik ist also in Aufruhr. Klar kommt es anders rüber, das liegt aber nicht an der Veränderung der Politik sondern an der neuen und beliebten Dramatisierung durch die Medien. Europa droht die Spaltung - also das ist ja mal radikal und innovativ diese These.
      Eine These muss nicht innovativ sein. Dass sich die Lage zuspitzt, sich immer mehr Länder wie Italien verschaukelt fühlen mit "Verantwortung da, wo der erste Asylantrag gestellt wird."... dürfte auffallen. Dass der Austritt Englands noch nicht der Zerfall ist, ist auch klar. Aber der "Rechtsruck" ist in diversen Ländern zu spüren, erkennbar an den Parteien an der Macht. Da könnte doch schnell mal das eine oder andere Land England folgen, wenn es ihnen zu ungerecht wird in der EU. Das ist nicht "radikal" gedacht, sondern durchaus naheliegend, wenn die "EU-Führung" nicht bald einen Konsens findet und die angebliche Gemeinschaftlichkeit der EU anwendet.

      Fabse schrieb:

      Deine zweite These - sorry wenn ich da was vergesse - sind die Flüchtlingsursachen.
      Hast du selbstverständlich recht. Nur interessiert das den Durchschnittseuropäer einen feuchten Dreck. Wir leben so gut weil sie es nicht tuen, und Max Mustermann versteht das zwar nicht so ganz aber er hat auch nichts dagegen.
      Wenn es sie "einen Dreck" interessiert, wieso streiten sie dann darum, wo die Flüchtlinge hin sollen? Zudem ist es schonmal eine gewagte These, unser Reichtum fuße quasi auf der Armut von Afrika, Syrien, Südamerika, Indien. Das ist eine nachgeplapperte These, die ich schon längst nicht mehr teile. Wir könnten auch ohne Billig-Textilien von Zeeman, C&A und Großmärkten. Unsere Regierungen könnten auch problemlos mehr tun, diese Ursachen zu vermindern... indem sie die Konzerne für den Import zwingt und auch Kontrollen durchzieht. Das wird zu lasch angegangen und wäre sinnvoll. Dass syrisches Öl in die Taschen von Scheichs fließt, ist auch deren innenpolitisches Problem. Freilich könnten die Abnehmer sie durch "sanften Druck" von besseren Lebensbedingungen für die Bevölkerung zu überzeugen. Könnte eines der Zukunftsprojekte werden.
      Vom Krieg in anderen Ländern geht es D-Land auch nicht wirklich viel besser. Denn den Löwenanteil der Waffenexporte stecken sich Heckler&Koch & Co. ein.

      Das Gute ist: Bei Wahrung der Humanität gibt es gar keine andere Lösung, als diese Dinge vor Ort anzugehen, wo sie jahrelang weggeschaut haben und jetzt nicht mehr können - weil es uns betrifft. Das werden wir in den nächsten 10 Jahren erleben! Vorweg: Auch das ist eine erlaubte These, die aber erst in der Zukunft bewiesen werden kann.


      Fabse schrieb:

      Ich will da garnicht zu tief einsteigen denn bei "Ur-Deutschen", "Bayern", "Sachsen" und "Neu-West-Sachsen" kenn ich mich wohl leider nich so gut aus wie du. Alles was mir da einfällt ist dass es wohl garnicht so leicht sein kann in Sachsen mal jemand mit Migrationshintergrund zu finden. Wenn ich da bei euch wär würd ich bei dem Klima auch drinnen bleiben. 4% Ausländeranteil, so wenig hast du im Ruhrgebiet nicht mal auf ner Privatschule. Ich kann dir nur aus meinem linksgrün versifften Ruhrpottkaff berichten dass hier immernoch Menschen leben, und das trotz vieler Subkulturen. Ich sehe das nicht als Schwäche einer Gesellschaft. Die Ost-/Westdeutschland Konflikte sind die einer "vergehenden" Generation. Länder wachsen nunmal nicht über Nacht zusammen und zB für die Babyboom Generationen war das nunmal ihr ganzes Leben Realität.
      Erstens belegt das doch nur die Aussage, dass mit zunehmender Konzentration des Ausländeranteils auch die "Skepsis" wächst. Zweitens sagt der "4% Ausländeranteil" gar nichts aus. Denn die konzentrieren sich auch auf um die 8% in einigen Städten. Nur sind die Migrationsursprünge etwas anders gelagert, zum Beispiel Vietnam. Für den Durchschnitts-Sachsen ist das auch überhaupt kein Problem. sab.landtag.sachsen.de/de/serv…n/statistiken-6757.cshtml
      Man muss wirklich gezielt in gewisse "Slums" gehen, um Neonazis zu finden, die übergriffig werden. Ich habe in 24 Jahren, in denen ich dort gelebt habe, nicht einen nationalistischen Übergriff live gesehen.
      Dort sind es die Medien, die sich auf diese Zonen konzentrieren, provokante Situationen schaffen, sich auf "Märsche" begeben und dann die Sachsen schlecht machen. Passt ja dem Teil in den Kram, die den Solidaritätsbeitrag verabscheuen.

      Es gibt sowieso nicht "die Medien". Es gibt einen seriöseren Teil und den, dem es nur um Einschaltquoten und Sensationsbefriedigung geht. Die gehen in den Sumpf, bedienen und nähren Klischees und sonnen sich im Erfolg. Die würde ich locker in den "fake news-Sack" stopfen.

      Fabse schrieb:

      Ja der Donald ist schon ne Hausnummer für die Weltpolitik. Das stimmt. Aber Amerika ist ein ganz anderes Thema. Dort ist der Kapitalismus auf seinem Höhepunkt und tut sein bestes... Das hat weniger mit dem Multikulti Aspekt zu tun. Der hat Amerika nämlich groß gemacht, aber jetzt sehen wir Kapitalismus im Endstadium... Irgendeine Mauer südlich des Nordkurses...
      Amerika ist das "gemischteste" Land auf Erden und der Vorreiter. Und immer noch uneins, zu viele betrachten andere noch lange nicht als "Amerikaner". Und ein D. Trump baut eine Mauer, um "Tiere" am Einwandern zu hindern. Das war insgesamt nur der Vergleich, wie schwierig und langwierig "Multikulti" ist.

      Fabse schrieb:

      - Geb ich dir auch recht. Aber absolut keine einzigartige Position.
      Und welches Gesetz sieht vor, dass eine Position oder Diskussion oder Thesen einzigartig sein müssen? Hat wer behauptet, dass es irgendeine davon sei?

      Fabse schrieb:

      Die Kanzlerin und ihre Anhänger kämpfen gegen Windmühlen, so wie Umweltaktivisten gegen die Zerstörung der Umwelt. Die Welle schwappt in Richtung Trump, dem "Captain Planet" sowie "Völkerverständiger und Friedensnobelpreisträger" - gottgleich auf Erden auf Augenhöhe mit dem türkischen Präsidenten und Kim.

      - Dein Finish kann man so stehen lassen als Beispiel für eine Nonphrase. Da steht nämlich genau nichts drin.
      Da steht eigentlich sogar recht viel drin. Nur verstehen muss man gewisse rhetorische Mittel dafür. "Ironie und Sarkasmus" glaubt jeder zu kennen, beim Unterschied scheitert es dann schon. Ich will jetzt nicht noch verteidigen und erklären, welcher ich mich da abschließend bedient habe. Dass sie nicht voll ernst gemeint war, dürfte klar sein. Aber auch, dass nicht "nichts" drin steht.

      Fabse schrieb:

      So, damit hab ich mich einmal kurz an deinem Text abgearbeitet. Aber was ist die Intention? Ist ja leider nicht in der Macht der Metin2 Community die "Globalisierung" immens zu beschleunigen. Und denke nicht deine Position ist neu oderso. Seit Hunderten Jahren denken "junge Menschen" (ist jetzt mal geraten und weitgefasst, bitte nich auf die Goldwaage legen) genau so. - Vielleicht wirds die Generation Internet schaffen, vielleicht aber auch nicht. Und bei solchen Zwecklos-Meinungsaufsätzen glaub ich auch nich dran.
      Und woher nimmst Du, dass eine Diskussion direkt die Welt verändern muss? Wenn man alle Foren hernimmt, die politische Themen behandeln samt Meinungsposts unter Web.de-Nachrichten, dann müsste sich die Welt längst 10Mal schneller drehen.


      Chantii schrieb:

      Das erinnert mich daran was ein Rassist damals in einem Interview sagte. Er meinte, dass Multikulti jetzt zwar noch cool und in Mode ist, genau so wie Europa und die Zusammenarbeit für ein gemeinsames Ziel, doch in naher Zukunft sei das "Jeder für sich" und die Menschen eigener Herkunft wieder wichtiger.

      Hatte er tatsächlich recht?! :graueek:
      Nö. In paar tausend Jahren kräht kein Hahn mehr nach einer "Rasse". Entweder, weil es weder Hähne noch Menschen gibt - oder weil die Evolution die Relativierung übernommen hat. Egal, wie viele Gruppierungen bis dahin noch den Aufstand proben. Weder Religion noch Äußerlichkeiten spielen dann noch eine Rolle. Gut, Mobbing in der Schule wird es auch noch geben, es sei denn dagegen gibt' s dann 'ne "Zwangsimpfung".

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von WunRo ()

    • Solange der Mensch noch von Rassen redet, kann es keine Toleranz geben. Wer jemanden Rassismus vorwirft, sieht ja selbst eine gewisse Rassenlehre. Das Gleiche ist, wenn bestimmte Personengruppen "beschützt" werden müssen ==> bedeutet ja, dass sie weniger Rechte hätten und demnach zusätzlichen Schutz brauchen.

      Bestes Beispiel aktuell: Ein "unintegrierter" gläubiger Mensch schlägt eine Person einer anderen Glaubensrichtung mit einem Gürtel. Strafer: Geschichtsunterricht
      Ein "integrierter" ungläubiger rechtsnationaler Mensch schlägt einen Menschen der gleichen Glaubensrichtung und wird wegen Körperverletzung auf mehr als ein Jahr Gefängnis verurteilt.

      Ein Rechtsstaat würde beide Menschen für das gleiche Vergehen gleich bestrafen müssen. Der eine wird aber "beschützt", denn er weiß es ja nicht besser und dem anderen wird gesagt, dass er es wissen würde, dass das eine Straftat ist.

      Gleiches übrigens auch bei Sexismus. Gibt Frau einer Frau einen Klapps auf den Po, ist das nicht weiter schlimm. Macht es ein Mann, ist es sexuelle Belästigung :denk: Manche machen eben das selbe, aber es ist doch nicht das selbe :D
      :kp: Argumentation: Wenn Du keine Gegenargumente findest, die das Gegenteil beweisen... :fiction:
      :kp: dann sind sie womöglich nur schlüssig und wahr. :kp:

      :cheer: Spam ist nur erlaubt, wenn man möglichst viele Worte nutzt um diesen Spam :cheer:
      :cheer: :cheer: zumindest äußerlich als einen Beitrag tarnen zu können :cheer: :cheer:

      Wer das liest, ist eindeutig neugierig.