Epica - Der Anfang

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    • Aloha,

      Vielen dank. Nach einem Zwischenpost geht es mit dem ersten Hauptplot weiter.

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      Mit traurigem Gesicht schaute er nun direkt in Cloud´s Augen.
      „Glaubt mir, ihr werdet zurück nach Hause kommen. Aber zuerst müssen wir Epica retten.“
      „Wir?“, fing Tracy an. „Wir sind Kinder, wie können wir euer Land retten?“
      „Auch in dir schlummert viel Mut, doch ich sehe dort auch etwas das mich an Kühnheit erinnert.“
      Tracy, die zum sprechen einen Schritt neben Cloud gegangen war, versteckte sich nun wieder hinter Cloud.
      „Tracy hat Recht. Wie sollen wir es schaffen ein Land zu retten, das wir nicht mal kennen? Hier gibt es Riesenspinnen und Eishexen. Außerdem stehen wir neben sprechenden Mäusen. Das ist verrückt.“ Diesmal war es John, der einen Schritt voran trat und mit Lago sprach.
      „Oh verzeiht uns Lago diese Kinder kommen aus einem Land, indem die Mäuse nicht reden können“, sagte Herr Mäuserich und setzte flüsternd nach. „Und du solltest vorsichtig sein. Das ist Lago ein Magier.“ Nachdem er seinen Satz beendete, eilte er zum Eingang der Höhle, um dort zu lauschen ob Gefahr bestand.
      „Es ist schon in Ordnung Ron. Diese Kinder haben ein Recht darauf ihre Antworten zu kriegen. Also gut was möchtet ihr wissen?“
      „Warum sind wir hier?“, fragte Lui frei heraus.
      „Sofort die erste Frage erfordert eine lange Zeit des Erklärens.“, bekam Lui zur Antwort. „Aber natürlich möchte ich euch auch diese Frage beantworten. Doch nur nicht hier. Damit warten wir bis wir von hier verschwunden sind.“
      „Wie wollen wir von hier verschwinden?“, fragte Cloud. „Dort draußen sind diese Viecher und wir sitzen in Einer Höhle fest.“
      „Wenn die Zeit reif ist, werden wir von hier fliehen.“, antwortete Lago. „Und die Viecher, so wie du sie nennst, werden uns nicht mehr Schaden. Sie haben zuviel Angst vor meinen Kräften, als dass sie sich blindlings ins Verderben stürzen würden.“
      „Wenn du solche Kräfte hast, wieso besiegst du dann nicht diese Eishexe Loyd?“, fragte Mary und erntete ein Kopfnicken der anderen Kinder. Scheinbar hatte sie mit der Frage einen wunden Punkt des Erzmagiers gefunden, denn dieser schien einen Moment nachdenklich, bevor er antwortete.
      „Ja mein Kind. Ich habe viele Versuche unternommen um die Eishexe von ihrem Vorhaben das ganze Land mit Schnee zu überdecken abzuhalten. Doch ihr versteht das Problem nicht. Noch nicht, muss ich hinzufügen. Loyd war einst eine gute Frau. Ja in der Tat eine sehr gute Frau. Einmal im Jahr kam sie aus ihrem Palast im hohem Norden und verzauberte das ganze Land mit der Schönheit des Schnee´s. Das Land war wunderschön.“
      „Aber nun ist euer ganzes Land mit Schnee bedeckt?“, fragte Cloud.
      „Ja und es ist immer schwieriger, Nahrung zu finden.“, sprach Frau Mäuserich. „Mein Mann und ich, ziehen täglich durch das Land auf der Suche nach etwas essbarem. An manchen Tagen jedoch, finden wir nichts und müssen hungern.“
      „Naja einem von uns beidem würde ein wenig weniger um die Hüften ganz guttun.“, bemerkte Herr Mäuserich und fing sich augenblicklich einen bösen Blick seiner Frau ein.
      „Aber, aber.“, warf Lago ein. „Wir werden uns doch nun nicht streiten?“
      „Entschuldigt Meister Lago.“, antwortete Herr Mäuserich und zog seinen Schwanz ein.
      „Wo gehen wir hin, sobald wir von hier fliehen werden?“, fragte Cloud und schaute den Magier an.
      „Wir sind hier in einem der Katakomben des Tempels von Epica. Wir müssen den Weg nach oben gehen bis zum Schrein des Tempels. Dort erwartet uns die Geschichte von Epica.“
      „Die Geschichte von Epica?“, fragte Cloud weiter. „Etwa diese komischen Reime an den Wänden, die niemand versteht?“
      Lago fing an zu lachen. „Die niemand versteht? Ihr seid nicht von hier, doch der Tag wird kommen, an dem hier verstehen werdet, was hier geschrieben steht.“
      Sein Lachen verstummte wieder. „Aber nein ich meine die Geschichte vom Untergang dieser herrlichen Welt.“
      Einige Minuten vergingen, in denen niemand ein Wort sprach. Einzig und allein Herr Mäuserich rannte von einer Wand zur anderen und lauschte, ob die Spinnen ihre Suche aufgegeben hatten.
      Scheinbar hatten sie, denn es war kein Laut zu hören.
      Lago der gerade an einer Wand stand und leise vor sich hin murmelte verstummte plötzlich.
      Den anderen blieb nicht verborgen, warum er dies tat. Sein Stab, eher gesagt der Kristall am oberen Ende seines Stabes, leuchtete plötzlich auf.
      „Ah, das ist das Zeichen das wir aufbrechen können.“, sprach er und drehte sich zu den Kindern um. „Kommt her und nehmt euch an die Hände.“
      Die 7 Kinder gingen zu Lago und berührten sich an den Händen. Auch Herr und Frau Mäuserich fassten an Tracy´s und Lui´s Hände und warteten darauf, dass etwas passierte. Lago schaute in die Runde. „Wir sehen uns dann oben.“ Mit diesen Worten nahm er seinen Stab und schlug ihn auf den Boden. Ein blauer Kreis kam wellenartig auf die Kinder zu und umhüllte sie. Plötzlich, ja nur ein kurzes Augenzwinkern später, standen sie in einer anderen Höhle. Diese Höhle war nicht mehr dunkel und kalt, sondern von Fackeln erleuchtet. Ein Tisch stand in der Mitte dieser Höhle, an dem acht Stühle standen. Doch das wirklich Besondere an dieser Höhle, waren die Gegenstände, die auf dem Tisch lagen. Vor jedem der acht Stühle lag eine Waffe auf dem Tisch. Nur der letzte Stuhl, der am Kopfende stand, hatte nur ein Blatt Papier vor sich liegen. Die sieben Kinder und die beiden Mäuse schauten sich um. An den Wänden waren diesmal keine Wörter und sinnlose Buchstaben zu sehen, sondern Bilder von Menschen. Um genau zu sein waren dort Bilder von sieben Menschen. Jeder dieser Menschen trug eine Waffe in seiner Hand und schaute Stolz aus seinem Bild nach unten auf die Betrachter. Cloud, der vor einem Bild stand, das eine wunderschöne Blonde Frau mit Dolchen zeigte, machte ein leises „WoW“, als er von Yasmin vors Schienbein getreten wurde.
      John und Mary schauten in der Zeit ein Bild, eines dunkelhäutigen Mannes an, der mit einem Schwert bewaffnet war. Herr und Frau Mäuserich liefen durch die große Höhle, als sie plötzlich stehen blieben und mit einem spitzen Schrei zurückrannten zu den Kindern.
      „Golem´s.“, schrien sie und blieben vor den Kindern stehen.
      Die Kinder warteten darauf, dass die Golem´s zu ihnen kamen, doch nichts geschah. Cloud, der genug von dem warten hatte, ging langsam den Weg, den die beiden Mäuse gegangen waren.
      „Cloud nein bleib hier.“, flüsterte Tracy leise, doch Cloud winkte ihr zu und gab ihr damit zu verstehen ruhig zu sein.
      Langsam ging Cloud weiter bis er vor sieben großen Steinfiguren stehen blieb.
      „Eure Golem´s sind Statuen.“, rief er zu den anderen. „Und es sieht aus als wären es die Statuen von den Bildern an der Wand.“
      Die anderen folgten Cloud und blieben ebenfalls vor den Statuen stehen. Von Lago war nichts zu sehen.
      Voller Ehrfurcht standen sie vor den Figuren, bis Herr Mäuserich anfing zu sprechen. „Das meine Lieben sind die Könige und Königinnen von Epica.“
      „Du meinst, das waren sie“, ertönte es hinter ihnen. Alle drehten sich um und sahen Lago dort stehen. In seinem Gesicht zeigte sich wieder die Traurigkeit, die sie eben schon bei ihm sahen.
      „Unsere Hoheiten stehen davor.“
      „Du meinst uns?“, fragte Lui und wurde rot, als Lago ihn anschaute.
      „Ja, allerdings ist es ein weiter Weg, den ihr bestreiten müsst.“, antwortete Lago und ging in Richtung des Tisches zurück.„ Folgt mir und setzt euch.“
      Nach kurzem Zögern setzten die Kinder sich auf die sieben Stühle, die dort standen. Tracy, Cloud, Lui und Yasmin saßen auf der rechten Seite und Georg, Mary und John auf der linken.
      Herr und Frau Mäuserich setzten sich kurzerhand vor Tracy auf den Tisch.
      „Ich denke, es ist an der Zeit euch die Geschichte von Epica zu erzählen.“, fing Lago an. „Eine Geschichte die ihren Anfang nahm hier in diesen heiligen Hallen von Epica´s Tempel.“
      Lago schaute seine Zuhörer einzeln an und nickte. „Ja, ich werde euch nun erzählen, was ihr wissen müsst, um diesen Krieg zu gewinnen.“
      Zitat Badidol:

      P-Server sind und bleiben illegale Kopien, i.d.R. betrieben von fragwürdigen Gestalten, die oft Server für ein paar Monate betreiben, massiv melken und dann runternehmen. Neuer Server, neues Glück.

      :D