Epica - Der Anfang

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    • Epica - Der Anfang

      Aloha,


      in den letzten Monaten hab ich mich etwas intensiver mit meiner Geschichte auseinandergesetzt und kann voller Stolz sagen: Ich habs fast geschafft :P
      Meine Kapitel wurden zum großen Teil neu gelesen und einige Fehler wurden berichtigt. Im letzten Teil meiner Vorberichtigung (Gibts das Wort?:D) werden nochmal alle Kapitel gelesen und Dopplungen etc werden dem Erdboden gleich gemacht. Ich hoffe bis zum Ende des Jahres, hab ich mein Projekt „Epica – Der Anfang“ abgeschlossen.
      Allerdings benötige ich, bevor ich mein Buch tatsächlich abschliessen kann, noch einige Bewertungen von Leuten, die gerne Bücher dieser Art lesen. Deshalb hab ich mich entschieden hier im Forum einen Teil der Geschichte preiszugeben und euch die ersten Einblicke zu gewähren. Da meine Geschichte ein wenig an Metin angelehnt ist, werden euch vielleicht die ein oder andere Gemeinsamkeit auffallen. Auf jeden Fall sind einige EasterEggs für euch dabei ;)
      Der erste Teil, den ich euch hier vorstelle, wäre so auch als Text in meiner fertigen Ausgabe. Ihr erfahrt etwas über mich als Autoren und habt einen Einblick in die Geschichte von Epica. In den nächsten Tagen werde ich immer wieder die Kapitel hochladen und ihr könnt nach Lust und Laune lesen. Ich wünsche euch viel Spaß
      Natürlich dürft ihr mir auch Fragen stellen zu dem ganzen Thema und was ich hier eigentlich mache. Ich bitte allerdings die Leute mit eingeschränkten Mitteln der Kommunikation einfach ruhig zu sein :D






      Aloha,


      Eine Geschichte, die in unseren Köpfen entsteht, mit unseren Fingern geschrieben und mit Fantasie erzählt wird, das können wir für immer Unser Eigen nennen. (Zitat Epica)


      Ich möchte in dieser Geschichte mit einem Vorwort beginnen, wie man es leider viel zu selten in Büchern lesen kann, mir aber wirklich wichtig ist.
      Ich weiß nicht, auf welchem Wege ihr euch dieses Buch beschafft habt. Ob im Buchhandel, bei einem Onlineverkäufer, über Kindle oder Tolino, oder ob ihr euch das Buch auf nicht legalem Wege angeeignet habt.
      Was ich euch sagen will, bleibt immer gleich ..


      Ich habe in den letzten Monaten viel gelesen und meine freie Zeit damit verbracht, in Büchern nach Fehlern in Logik und Rechtschreibung zu suchen. Das habe ich nicht getan, weil ich diese Bücher auf den online Plattformen schlecht bewerten wollte, sondern ich wollte aus Fehlern anderer Autoren lernen.
      Während ich deshalb vor allem bei Kindle Aktiv war, fiel mir auf, dass viele Kundenbewertungen ungewöhnlich waren. Ohne jetzt auf ein bestimmtes Buch hinzuweisen, habe ich die Bewertung gelesen:
      „Kann man nicht lesen bei der Rechtschreibung nach 2 Seiten weggelegt keine Kaufempfehlung“ (Original Text)


      Ich habe mir das Buch dann ebenfalls geliehen und wollte mal nachschauen, welche Fehler dort so zu finden waren. Auf den ersten Seiten ging es um die Aussage, dass alles in dem Buch beschriebene auch tatsächlich so passiert ist.
      Es war ein fehlendes Komma, welches aber den Satz nicht verfälschte, sowie zwei oder dreimal ein Wort kleingeschrieben, welches eigentlich groß müsste.
      Keiner der Fehler machte den Eindruck, dass es sich um einen Fehler handelt, der die Geschichte komplett verändert, oder aber das Lesen unmöglich machte.
      Ich hab mir daraufhin weitere Bücher mit „schlechten“ Bewertungen gekauft und sie mir angeschaut. Natürlich waren in einigen Büchern Fehler drin, die so niemals passieren dürften, aber es waren auch einige Bücher dabei, bei denen die Fehler nicht so gravierend waren.
      Die Erkenntnis, dass so viele Leser, anstatt sich der Geschichte anzunehmen, sich über sowas aufregen hat mich sehr irritiert. Und viel schlimmer noch: Es hat mich verängstigt.
      Was halten andere Leser von meiner Geschichte? Fehlen dort Kommas? Ist etwas falsch geschrieben? Bekomme ich auch so viel schlechte Bewertungen?
      Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich solche Kritiken, obwohl sie nicht an mich gerichtet waren, mir ein wenig die Lust und die Freude am schreiben genommen haben.


      Und deshalb schreibe ich hier auch diese etwas längere Passagen, obwohl ich eigentlich möchte, dass ihr euch zusammen mit mir von Epica verzaubert lassen sollt.
      Ich weiß es ist immer ärgerlich, wenn man einen Fehler sieht, den der Autor verbessern müsste. Natürlich haben Bücher wie „Harry Potter“, „Herr der Ringe“ usw. eine nahezu perfekte Story mit einer fast fehlerhaften Rechtschreibung. An diesen Büchern arbeiten aber sehr viele Leute im Lektorat und Ähnlichem.
      Ein kleiner, und vor allem neuer, Autor, hat aber solche Möglichkeiten nicht. Denn dafür verlangen Leute sehr viel Geld. Wir neuen und kleinen Autoren müssen tatsächlich noch selbst an unseren Werken arbeiten. Leider übersieht man selbst aber einige Sachen, denn niemand ist Perfekt. Es gibt viele Gründe, die für solche Fehler sprechen. Als Beispiel könnte man die verschiedenen Dialekte der Deutschen nehmen.
      Im Sauerland gibt es das Wort drinne, obwohl es drin heißt.
      Natürlich möchte ich nicht Autoren verteidigen, die jeden Monat drei Bücher auf den Markt werfen, ohne auch nur ein einziges Mal nachgelesen zu haben. Solche Sachen kann ich auch nicht leiden. Auch die „Auf Wahrheit basierenden“ Geschichten, mit denen der Autor sich genau zwei Minuten beschäftigt hat, passen mir nicht.


      Worauf will ich überhaupt hinaus, werden sicherlich jetzt viele denken. Deshalb versuche ich das Ganze hier zu beenden.



      Ich wünsche jedem Leser, egal auf welchem Wege er sich das Buch beschaffen hat (Den illegalen Beschaffer wünsche ich, dass er das Buch mit Durchfall auf dem Klo lesen kann :P), dass er, ebenso wie ich das beim Schreiben hatte, viel Spaß mit der Geschichte von Epica.
      Ich hoffe, obwohl sich bestimmt ein paar Fehler eingeschlichen haben, dass ihr euch an der Geschichte erfreuen könnt. Denn nur darum geht es bei einem Buch:
      Um die Geschichte..


      Und wenn ihr eine Bewertung dalassen wollt, fühlt euch frei mit euren Worten. Auch wenn ich euch die Geschichte, der Schreibstil oder ähnliches nicht gefallen hat, dürft ihr das gerne in die Bewertung geben. Denn nur so kann der Autor etwas ändern.
      Wem das ganze natürlich gefällt, kann neben der positiven Bewertung, auch mein Facebook Profil Teilen und Liken. Dort erhaltet ihr als erstes News rund um Epica.
      (Facebook Profil link hinzufügen)




      Eine kleine Anekdote, mit der ich mich bedanken möchte, bei den Menschen die mich in meinem Projekt unterstützt haben und soviel Leiden mussten unter meinem dauerhaften Gequatsche von Epica:


      (Danksagung hinzufügen)


      Zu guter Letzt möchte ich noch etwas hinzufügen, dass mir persönlich am Herzen liegt, aber nichts mit der Geschichte von Epica zutun hat. Wem es nicht gefällt, oder sich aber nur mit der Geschichte um Epica auseinandersetzen will, kann einfach weiter scrollen bis zum 1 Kapitel.
      Zitat Badidol:

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    • Aloha,


      Danke Mordexx

      @Vayus wieso kann ich keine neue Nachricht schreiben? Der sagt mir maximal 10k Buchstaben obwohl der nächste Absatz laut Textprogramm nur 8730 hat

      Dann eben als Spoiler in 2 Teilen -.-


      Spoiler anzeigen

      Hallo Papa,


      Kennst du mich noch? Ich bin es, dein Sohn. Ich weiß nicht, ob du jemals die Zeilen liest, aber in meinen Gedanken, erreicht dich dieser Brief, den ich dir gerade schreibe.
      Eigentlich muss ich überlegen, womit ich anfangen soll. Es fällt mir schwer ...
      Ich würde dir gerne sagen, dass du stolz auf mich sein kannst, aber das kann ich nicht. Sicherlich würdest du dich, wenn du das hier liest, fragen, wieso, oder?


      Ich bin nicht der, den du gerne als deinen Sohn hättest. Jedenfalls schätze ich es. Woher soll ich wissen, ob ich so bin, wie du es dir vorstellst, oder vorgestellt hast? Ich weiß ja nicht mal, wie du warst ...


      Abends liege ich oft im Bett und denke an dich. Würde ich sagen, dass es nur schöne Erinnerungen sind, wäre das gelogen. Manchmal sitze ich nur da und überlege, was ich eigentlich von dir weiß.
      Ich erinnere mich an die Tage, als du uns zu Weihnachten besuchen wolltest, aber immer andere Ausreden gefunden hast, um nicht vorbeizuschauen.
      Ich denke darüber nach, wie Mama und ihr neuer Lebensgefährte mir Geschenke zu Heiligabend gaben. Wie dort dein Name auf den Karten stand und ich sie voller Freude auspackte. An mein erstes ferngesteuertes Boot, das ich damals im Ententeich gestartet habe. Heute weiß ich nicht mal mehr, ob diese Geschenke wirklich von dir kamen oder ob Mama nur deinen Namen auf die Karte geschrieben hatte.
      Wie gerne würde ich weiterhin glauben, dass die Pakete von dir, und nur von dir, waren?
      Ich war damals fünf. Drei Jahre, nachdem du uns verlassen hast.
      Erinnerst du dich daran? Erinnerst du dich daran, wie Mama dich gebeten hat, wenigstens an diesen einen Tag zuhause zu bleiben und nicht wieder in die Kneipe zu ziehen? Es war Weihnachten!
      Aber anstatt deinem Kind zuliebe, du hattest mich auf dem Arm, nicht zu gehen, hast du mich aufs Bett gelegt und bist losgezogen.
      Weißt du, dass mir Mama diese Geschichte anvertraute, als ich acht Jahre alt war? Heute, zweiundzwanzig Jahre später, erinnere ich mich noch, wie sie es mir erklärt hat.
      Willst du, dass ich dir erzähle, woran ich mich erinnere, wenn ich an dich denke?
      Erinnerst du dich an den einen einzigen Tag, an dem du es geschafft hast, mich morgens zur Schule zu bringen? Die zweite Klasse.
      Ich war voller Stolz, als du mich bis zum Schulhof begleitet hast und meine Freunde dich zum ersten Mal sahen. Alle anderen Kinder kamen jeden Tag mit ihrem Papa zur Schule. Heute war endlich ich dran.
      Es war mir egal, ob meine Freunde mich auslachten, weil mein Papa ein dreckiges T-Shirt anhatte.
      Es war mir auch egal, dass du eine Alkoholfahne hattest, weil du gerade erst aufgestanden warst.
      Hättest du mich angesehen, dann hättest du den Stolz in meinen Augen gesehen, weil du, mein Papa, mich zur Schule brachtest.
      Danach hast du mich nie wieder zur Schule gebracht. Heute weiß ich, dass es nicht an mir lag, sondern du dich geschämt hast. Ich rede mir gerne ein, dass du gesehen hast, wie die anderen über dich lachten und du mich nicht in Verlegenheit bringen wolltest. Ich hoffe, dass es so war.


      Erinnerst du dich an den Tag, als ich acht Jahre war und wir uns in der Stadt trafen, mit Mama?
      Es war Zufall, dass wir uns sahen. Du wolltest gerade die Kneipe wechseln, da man dich wieder rausgeworfen hatte, weil du zu viel getrunken hast. Wieder mal warst du dreckig und unrasiert. Du kamst auf uns zu, mitten in der Stadt und hast Mama und mich begrüßt. Sie hat dich angemault, wie du so rumlaufen kannst und dass sie nicht möchte, dass du uns so anredest. Hast du da mal auf mich geschaut? Nein, hast du nicht. Denn sonst hättest du gewusst, dass es mir egal war, wie du aussahst. Ich war froh, dich endlich wiederzusehen.


      Zwei Wochen später habe ich endlich den Mut gefunden, dich zu besuchen. Weißt du noch, wie ich und mein Cousin bei dir im Garten saßen und du uns Forelle zubereitet hast? Selbst heute denken wir daran zurück. Auch mein Cousin kennt noch den Geschmack des Fisches.
      Danach haben wir uns wieder aus den Augen verloren.


      Ich erinnere mich aber, wie ich nochmals zu dir kam und ich "Independent Day" gucken durfte. Auch heute kann ich den Film nicht schauen, ohne an dich zu denken.


      Ich sehe es auch noch genau vor mir, wie wir uns später in der Stadt trafen. Ich war zwölf Jahre alt und musste meine Zigarette verstecken, als du auf die Gruppe von Jungs zugewankt kamst.
      Du hattest ein blutiges T Shirt an, da du am Abend vorher gestürzt warst und dir die Nase gebrochen hattest. Obwohl die anderen verekelt weggingen, habe ich dich in den Arm genommen.
      Erinnerst du dich, wie der Bäcker von gegenüber aus seinem Laden stürmte und schrie: "Lass den Jungen los, du Penner!", und ich ihm entgegentrat und ihm sagte: "Lassen Sie ihn bitte, das ist mein Papa"?
      Bis zu diesem Tag hatte ich noch nie einen so traurigen Menschen, wie den Bäcker, gesehen.


      Es wäre unfair, wenn ich dir nur Vorwürfe machen würde ... Manchmal, wenn ich im Bett liege und an dich denke, überlege ich, was ich anders hätte machen können.


      Ich war nie ein guter Sohn.
      Habe ich dir jemals gesagt, du sollst aufhören mit dem Trinken?
      Habe ich je gesagt, wie stolz ich auf dich bin, dass du deinen Entzug machst und du es schaffen wirst?
      Dir gesagt, dass ich dich liebe?


      Nein, habe ich nie ...
      Und jetzt?
      Jedes Mal, wenn ich ein Bild von dir sehe, vermisse ich deine Stimme.
      Manchmal ist es ganz schlimm, selbst nach all den Jahren.



      Ich will aber auch, dass du weißt, was mit den Menschen, die du verlassen hast, geschehen ist.
      Mama hat einen anderen gefunden, mit dem sie viele Jahre glücklich war, bis er an Krebs verstarb.
      Dieser Mann war mir wie ein Vater. Ein Papa, den ich mir immer gewünscht hatte. Und weißt du was? Obwohl dieser Mann mich aufgezogen hat, seit ich drei Jahre alt war, habe ich ihn nie Papa genannt. Obwohl er noch weitere drei Kinder mit Mama bekommen hat, habe ich niemals Vater zu ihm gesagt. Ich wusste, wer mein Papa ist. Du!


      Weißt du, wie sehr ich dich dafür hasste, als du dich nicht mehr gemeldet hast? Weißt du, wie es Mama geht?
      Wie es mein Leben veränderte, als du dann endgültig gingst?


      Wenn du diesen Brief jemals lesen wirst, dann möchte ich, dass du weißt, dass es Mama schlecht geht. Ich war sechzehn, als sie komplett allein war. Ihr Lebensgefährte war tot, ihre Mutter verstarb, deine ebenfalls. Wir waren vier Kinder und eine depressive Mutter, der die Zwangsräumung bevorstand. Wir hatten kaum Geld und ohne unsere Tante hätten wir nicht mal Toastbrot gehabt, um etwas zu essen. Mittlerweile hat sie zwar jemanden gefunden, der ihr neue Kraft gibt, aber die Frau, die du einst kennenlerntest und geheiratet hast, das ist sie nicht mehr.


      Vor kurzem traf ich deinen Bruder, aber außer ein paar belanglosen Wörtern, haben wir kaum etwas reden können. Zu viele Unterschiede sind zwischen uns, als dass wir uns je wirklich kennenlernen. Seine Tochter ist eine wunderschöne junge Frau geworden. Vielleicht siehst du sie ja ab und zu, vielleicht aber auch nicht.


      Papa, ich trauere seit so vielen Jahren um dich. Der Schmerz nimmt kein Ende, aber ich hab gelernt, damit zu leben. Ich trauere für mich allein, aber manchmal zerreißt es mich, weil ich den Schmerz dann nicht mehr ertrage.
      Es gab nie jemanden, der mich auffing. Niemanden, der fragte: "Wie geht es dir?", und wenn doch jemand mal Interesse an meinen Gefühlen zeigte, hab ich ihn abblitzen lassen.
      Ich war noch nicht bereit, darüber zu sprechen.


      Heute, so glaube ich jedenfalls, bin ich bereit endlich mit dir über das zu reden, was in mir vorgeht.
      Obwohl ich weiß, dass es zu spät ist. Denn du wirst mir nie wieder antworten können.
      Zitat Badidol:

      P-Server sind und bleiben illegale Kopien, i.d.R. betrieben von fragwürdigen Gestalten, die oft Server für ein paar Monate betreiben, massiv melken und dann runternehmen. Neuer Server, neues Glück.

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      Der Mensch, der ich nun bin, der bin ich durch dich geworden.
      Ich gehe in die Kirche, nicht weil ich an Gott glaube, sondern weil ich Glauben möchte, dass, egal wo du jetzt bist, es dir besser geht. Du darfst nicht denken, dass meine Erinnerungen an dich klar sind. Wie oft sehe ich dich mit den Augen, wie ich dich das letzte Mal sah? Wie oft schau ich auf dein Foto und sehe dich nur noch schleierhaft und immer wieder kommt dieses grausame Bild in meinen Kopf. Wie du im Krankenhaus sitzt und dein ganzes Gesicht voller Tumore ist. Es lässt mich nicht los. Wie oft denke ich an den letzten Tag, als ich dich im Krankenhaus besuchte. Nie hast du mich erkannt, weil du durch das Morphium nicht klar denken konntest. An dem Tag, bevor mein Leben vollkommen versank, drehte ich mich zum Abschied noch einmal um, damit ich dir zuwinken konnte. Das letzte Bild, das ich von dir sah, war, als du mir zurückgewunken hast. Der einzige Tag, als du mich erkanntest. Hätte ich an dem Tag gewusst, dass ich dich nie wieder sehen würde, Papa ich hätte dich in den Arm genommen und nie wieder losgelassen.
      Ich hätte dir so viel sagen wollen, wie sehr ich dich liebe, wie sehr du mir fehlen wirst, obwohl du nie der Vater warst, den ich mir gewünscht habe.
      Das konnte ich nicht. Als Mama am nächsten Morgen in mein Zimmer kam und mir sagte „Papa ist tot“, starb in mir etwas, dass niemals hätte sterben dürfen.



      Ich habe diesen Brief geschrieben, weil ich eine Kurzgeschichte schreiben wollte, für ein kleines Forum im Internet. Eigentlich sollte das Ganze nur dazu dienen, um meine Rechtschreibung zu prüfen und meine Kommasetzung zu verbessern. Aber während ich hier sitze und schreibe, ist mir klar geworden, dass es niemals darum ging.


      Papa, ich habe Angst. Ich habe Angst, dass ich eines Tages ein eigenes Kind bekomme und den gleichen Fehler mache, wie du es damals getan hast. Dass ich meinen Kindern nicht das geben kann, was sie verdienen. Angst davor, ihnen niemals ein richtiger Vater zu sein.



      Obwohl ich gerne glauben möchte, dass du auf mich hinabblickst und die Feder führst, die diesen Brief schreibt, dass du siehst wie meine Finger die Buchstaben tippen und du lesen kannst, was ich dir so gerne sagen würde, weiß ich, dass es niemals dazu kommen wird.
      Aber egal was du von mir denkst, wenn du siehst was ich hier unten mache, du sollst immer wissen, dass ich mich keiner Träne schäme, die ich vergieße, wenn ich an dich denke.


      Jede Träne die ich wegwische, soll dir zeigen, dass du immer ein Teil von mir bist und in meinem Herzen weiterlebst.


      Dein Ableben hat mir etwas Wichtiges gezeigt. Wir brauchen keine Angst vor dem Tod zu haben, denn nicht wir sind die, die dadurch leiden. Es sind die Menschen in unserem Leben, die leiden.
      Die Lebendigen tragen die Trauer um die Menschen, die sie verloren haben. Ich kann dem Tod nun ebenbürtig gegenüberstehen und fürchte mich nicht mehr vor ihm. Es macht mich nur traurig, wenn ich daran denke, was und wen ich alles zurücklassen werde.


      Papa, ich liebe und vermisse dich.
      Zitat Badidol:

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    • Exposé Epica


      Arbeitstitel: Epica Der Anfang
      Genre: Fantasy
      Zielgruppe: AllAge
      Umfang: ca. 300 Normseiten
      Kapitel: Unbekannt



      Buchrückentext:
      Epica, eine Welt, gefangen im Eis durch Königin Loyd.
      Einst friedliche Wesen wurden über Nacht zu grauenhaften Bestien.
      Nur wenige der einst bezaubernden Wesen dieser Welt, stehen noch auf der Seite von Cloud und seinen Freunden.
      Was haben die seltsamen Steine, die plötzlich vom Himmel fielen damit Zutun?
      Können es Cloud und seine Freunde schaffen, die Welt in die sie unfreiwillig hineingeschlittert sind zu retten?



      Die Charaktere in Epica:



      Name: Cloud O´Bryan
      Alter: 17
      Waffe: Schwert
      Fertigkeit: Aura des Schwertes, Schwertwirbel
      Nachfahre: König Dante, Herrscher des heiligen Boden Tuzak´s.
      Aussehen: Kurze blonde Haare, blaue Augen, 180 cm groß
      Geschichte: Cloud ist der älteste der O´Bryan. Seine Hobbys sind Fechten und Lesen. Lebt in einer festen Beziehung mit Yasmin. Wohnt zusammen mit seinen Eltern, Tracy, Lui und John in England.



      Name: Lui O´Bryan
      Alter: 11
      Waffe: Schwert
      Fertigkeit: Durchschlag, Stampfer
      Nachfahre: König Ionis, Herrscher der Gebirge von Halett.
      Aussehen: Blonde Haare, blaue Augen, mickrige Statur, Brille
      Geschichte: Lui ist sehr gemein zu seiner kleinen Schwester Tracy. Er liebt Zeichentrickserien. Berührt einen der bösen Steine und wird in seinen Bann gezogen. Wohnt zusammen mit seinen Eltern, Tracy, John und Cloud in England.



      Name: John O`Bryan
      Alter: 13
      Waffe: Magischer Ring
      Fertigkeit: Dunkler Schlag, Geisterflamme
      Nachfahre: König Aonis, Herrscher über die Wälder aus Denerle
      Aussehen: Blonde Haare, blaue Augen, 170 cm groß, mollige Statur
      Geschichte: John ist unsterblich in Mary verliebt, traut sich aber nicht zu den Gefühlen zu stehen.
      Er ärgert gerne seinen kleinen Bruder. Cloud ist sein großes Vorbild. Allgemein ein sehr ruhiger Mensch. Wohnt zusammen mit seinen Eltern, Tracy, Lui und Cloud in England.



      Name: Tracy O`Bryan
      Alter: 10
      Waffe: Dolch und eine leere Flasche
      Fertigkeit: Heilung, Blitzschlag
      Nachfahre: Königin Viviana, Herrscherin über die Wälder von Aszlan.
      Aussehen: Lange blonde Haare, ziemlich klein, blaue Augen
      Geschichte: Tracy´s liebste Aufgabe ist es, ihre Brüder um den Verstand zu bringen. Sie liebt es, ihre Brüder, vor allem Lui, zu ärgern. Sie ist die jüngste der O´Bryan. Obwohl sie sehr aufgeweckt wirkt, ist sie sehr kindlich und glaubt immer an das Gute in den Menschen. Sie lebt zusammen mit ihren Eltern, Lui, Cloud und John in England.



      Name: Yasmin Black
      Alter: 16
      Waffe: Dolche
      Fertigkeit: Tarnung, Blitzangriff
      Nachfahre: Königin Liana, Herrscherin über die Stadt im Himmel Artlon.
      Aussehen: Lange blonde Haare, blaue Augen, 170 cm groß
      Geschichte: Yasmin ist die feste Freundin von Cloud. Sie gilt als wunderschön und hat einen tollen Körper. Sie geht gerne ins Schwimmbad und schaut gerne Serien. Sie ist die älteste der Familie Black und wohnt mit ihrem Vater, Georg und Mary in England.



      Name: Georg Black
      Alter: 13
      Waffe: Stab
      Fertigkeit: Furcht, Drachenwirbel
      Nachfahre: König Fisko, Herrscher über die Sümpfe und Steppen von Jerome
      Aussehen: Schwarze Haare, grüne Augen, 180 cm groß
      Geschichte: Georg ist der Zwilling von Mary. Er ist, ebenso wie John, ein ruhiger Typ. Ziemlich intelligent. Er lebt zusammen mit seinem Vater, Mary und Yasmin in England



      Name: Mary Black
      Alter: 13
      Waffe: Bogen
      Fertigkeit: Feuerpfeil, wiederholter Schuss
      Nachfahre: Königin Vorta, Herrscherin der Ozeane in Mikor
      Aussehen: Lange schwarze Haare, grüne Augen, 180 cm groß
      Geschichte: Mary ist die Zwillingsschwester von Georg. Anders wie Georg, ist sie allerdings ziemlich Vorlaut. Trotzdem gilt sie in der Schule als sehr intelligent. Sie lebt zusammen mit ihrem Vater, Georg und Yasmin in England



      Name: Ron Mäuserich
      Alter: Unbekannt
      Ort: Wälder von Denerle, Epica
      Aussehen: eine graue Maus
      Geschichte: Ist mit Sonja Mäuserich verheiratet. Begleitet die Hoheiten, seit sie in Epica eingetroffen sind.



      Name: Sonja Mäuserich
      Alter: unbekannt
      Ort: Wälder von Denerle, Epica
      Aussehen: eine graue Maus
      Geschichte: Sie ist verheiratet mit Ron Mäuserich. Begleitet die Hoheiten, seit sie in Epica eingetroffen sind. Sie hat von Lago einen Beutel mit wichtigen Utensilien bekommen.



      Name: Rufus
      Alter: unbekannt
      Ort: unbekannt
      Aussehen: ein großer Bär
      Geschichte: Ein kraftvoller Bär. Er begleitet die Hoheiten, seit sie sich im Wald begegnet sind. Obwohl anfangs misstrauisch, findet er schnell Gefallen an den Kindern. Er gehört zur persönlichen Leibgarde von Georg.



      Name: Riba
      Alter: unbekannt
      Ort: unbekannt
      Aussehen: ein schwarzer Puma
      Geschichte: Er gilt im Land von Epica, als einer der weisesten Tiere. Neben seiner Weisheit ist er enorm schnell und stark. Er weiß nicht, dass er der Sohn einer Tiergottheit ist.



      Name: Lago
      Alter: 300+ Jahre
      Ort: In Epica geboren
      Aussehen: Ein alter Mann mit langen Bart, ein Stock als Zauberstab
      Geschichte: Lago ist der mächtigste Zauberer in Epica. Er und seine Schwester, Loyd, haben eins den mächtigen Zirkel von Epica gegründet, indem alle Magier ihre Prüfung ablegen können.



      Name: Loyd
      Alter: 300+ Jahre
      Ort: In Epica geboren
      Aussehen: Eine Frau, mit langen schneeweißen Haaren, stechend blauen Augen
      Geschichte: Loyd war einst eine weise und mächtige Zaubererin in Epica. Sie ist die Schwester von Lago und war immer für den Winter verantwortlich. Nachdem sie einen der Steine berührte, wurde sie zur bösen Eiskönigin. Als sie noch für das gute stand in Epica, gründete sie mit ihrem Bruder, den Zirkel der Magier
      Zitat Badidol:

      P-Server sind und bleiben illegale Kopien, i.d.R. betrieben von fragwürdigen Gestalten, die oft Server für ein paar Monate betreiben, massiv melken und dann runternehmen. Neuer Server, neues Glück.

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    • Zusammenfassung:


      Cloud, Yasmin, Georg, John, Mary, Tracy und Lui sind sieben Kinder und Jugendliche, in dem heutigen England. Während ihrer Schulzeit bemerken sie merkwürdige Situationen. Yasmin ist fest davon überzeugt, dass sie, hinter einer Baumgruppe, den Flügel eines Drachen gesehen hat. Tracy wacht mitten in der Nacht auf und sieht ein riesiges, blaues, Auge am Fenster. Doch bevor die beiden zwinkern können, sind ihre Einbildungen verschwunden. Ein komisch aussehender Stein, zerbricht das Fenster von Tracys Schlafzimmer. Als Lui diesen Stein berührt, werden sie alle in eine Höhle teleportiert und sitzen dort fest.
      Nachdem die sieben Kinder von Familie Mäuserich gerettet wurden, ein verheiratetes Paar von sprechenden Mäusen, spricht der Zauberer Lago zu Ihnen. Er erzählt ihnen von merkwürdigen Steinen, die vom Himmel fielen und davon das seine Schwester, die Eiszauberin Loyd, den Stein berührt hat. Als sie den Stein berührte, ging eine böse Macht von ihr aus, die nicht mal Lago mehr besiegen konnte. Sie versetzte das Land in Eis und Schnee und herrscht seitdem mit eisiger Hand.
      Außerdem übergibt Lago den jungen Helden sieben königliche Waffen und erklärt ihnen, dass sie die Nachfahren der Hoheiten von Epica sind.
      Die sieben Helden können ihr Schicksal nicht begreifen, machen sich aber trotz alledem auf den Weg nach Tuzak. Dort sollen sie, mithilfe der Kriegskunstwächter, lernen ihre Waffen zu meistern. Auf dem Weg dorthin, lernen sie den sprechenden Puma Riba sowie den Bären Rufus kennen.
      Während des kennenlernens werden sie von einer Gruppe Harpyien angegriffen, die auf Befehl von Loyd nach ihnen suchen. Loyd hatte, wenn auch nur gerüchteweise, von einer Prophezeiung gehört, die davon sprach, dass neue Hoheiten kommen und sie besiegen würden.
      Cloud und seine Freunde schaffen es, trotz der Harpyien, nach Tuzak und treffen dort auf den Anführer der Rebellen, Cien. Während Tracy, die jüngste mit 10 Jahren, in kindlicher Manier sich mit einer Dryade anfreundet, die ihr sagt, dass sie die Jüngste der Hoheiten ist, schauen sich die anderen im Dorf um und werden mit einer Eid Generälin konfrontiert. Nach einem kurzen Kampf, indem lediglich Cloud und Yasmin eingreifen, treffen sie auf die Kriegskunstwächter. Tracy und Lui finden ein Gemälde, auf einer weißen Steinwand gezeichnet. Dort sehen sie, neben den sieben Majestäten von Epica, vier Gestalten die Aussehen wie Tiere. Leider können sie keine Einzelheiten auf dem Gemälde erkennen, da das Gemälde lebendig wirkt und verschleiert ist. Nachdem sie die Kriegskunstwächter berühren, merken die Helden, dass irgendetwas anders ist. Sie beherrschen Fähigkeiten von denen sie niemals auch nur geträumt hätten.
      Ihr nächstes Ziel sollte der Stützpunkt der Rebellen werden, aber noch bevor sie es schaffen Tuzak zu verlassen, begegnen sie das erste mal der Eiskönigin Loyd. Während Cloud und Yasmin versuchen, ihre neuen Kräfte einzusetzen, flüchten die anderen in ein naheliegendes Wohnhaus. Cloud bekommt zum ersten Mal die Aura des Schwertes zu spüren, während sein Schwert in blauen Flammen schimmert. Auch Yasmin ist mit ihren Dolchen etwas überfordert und kann ihre Geschwindigkeit nicht richtig einschätzen. Als die beiden zu verlieren drohen, kommt ihnen Lui zu Hilfe. Dieser ist allerdings wie versteinert vor Angst, so glaubt er jedenfalls. Auch Loyd ist kurzzeitig gelähmt, als sie einen Angriff plant. Diese Gelähmtheit schüttelt Loyd allerdings schnell ab und will zu einem tödlichen Schlag ausholen, als plötzlich ein weißer Hirsch vor ihr steht und sie angreift. Der weiße Hirsch, der wie eine Geistererscheinung wirkt, verschwindet ebenso plötzlich, wie er auftauchte, als Loyd lachend in einem Hurrikan aus Eis verschwindet. Riba klärt die anwesende Gruppe auf, dass es sich bei dem Hirsch um einen Tiergott Namens Exxo handelt. Diese Wesen, vier Stück, haben sich einst zerstritten und verließen Epica. Ihre Rückkehr begründet Riba damit, dass die neuen Hoheiten da sind und auf ihren Sieg, und der darauffolgenden Krönung, warten.


      Die Zusammenfassung endet hier, um die Spannung aufrecht zu halten auf die nächsten Kapitel. Zum Ende hin werd ich das nachfügen.
      Die Zusammenfassung ist kein Bestandteil des Buches, sondern dient nur zum Zwecke hier im Forum.
      Zitat Badidol:

      P-Server sind und bleiben illegale Kopien, i.d.R. betrieben von fragwürdigen Gestalten, die oft Server für ein paar Monate betreiben, massiv melken und dann runternehmen. Neuer Server, neues Glück.

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      Cloud und Yasmin saßen im Schulbus und unterhielten sich über die bevorstehende Klassenarbeit in Englisch.
      „Ich kriege das niemals hin.“, sagte er und schmiss seine Lernhilfe, Portobello Road, zurück in die Schultasche.
      „Mach dir keine Gedanken, Cloud.“, tröstete Yasmin, die direkt neben ihm saß und mit einem Arm seinen Kopf streichelte. „Das ist ganz einfach.“
      Die beiden waren nun seit einem Jahr zusammen und verstanden sich super.
      Kennengelernt haben sie sich im Haus ihrer Großeltern in Portsmouth, einer kleinen Stadt im Süden von Englands.
      Damals war Cloud gerade mal 16 Jahre alt und konnte mit Mädchen nicht viel anfangen. Das lag keineswegs an seinem Aussehen. Mit den kurzen blonden Haaren und den blauen Augen sah er gut aus, aber es gab da etwas, was er den Frauen vorzog. Sein Fechten.
      Cloud war ein wirklich guter Fechter zu der Zeit und durfte bereits in vielen Turnieren der Landesliga mitspielen. Doch eines Tages verstarb seine Großmutter und er musste zur Beerdigung der alten Dame gehen.
      „Das geht nicht, ich muss trainieren, ich habe morgen einen wichtigen Kampf vor mir.“, schrie er seine Mutter an, als die ihm die Nachricht und das Datum der Beerdigung mitteilte. Widerwillig reiste er dann doch mit, um der alten Frau die letzte Ehre zu erweisen.
      In Portsmouth angekommen, fuhren sie eine lange Einfahrt zum Haus von Großmutter Hilde.
      Als sie aus dem Auto stiegen, sah er sie. Ihre vom Wind zerzausten blonden Haare, klebten in ihren geröteten Gesicht. Viele Tränen hingen an ihren geschminkten Wimpern und fanden langsam den Weg, über ihre Wangen, in Richtung Erde. Sie war nicht älter als 15 oder 16, dachte er bei sich, als seine Mutter ihn am Arm fasste und auf sie zuging,
      „Paul wie geht es dir?“, fragte sie an einen bulligen Mann, der neben der Blonden stand und sie gerade in den Arm nahm.
      „Josefine!“, sagte der bullige Mann namens Paul. „Es ist ewig her. Kennst du schon meine Tochter Yasmin?“
      Wie sich herausstellte, war Yasmin wirklich gerade 16 Jahre alt.
      „Ein wirklich hübsches Mädchen. Kommt ganz nach ihrer Mutter. Wie geht es Sarah?“, fragte Josefine.
      Ein trauriger Blick von Paul sagte Cloud, dass das Gespräch gar nicht im guten Sinne verlief.
      „Sarah ist Tod.“, sagte Paul. „Sie starb vor einem Jahr an Krebs. Es war eine schwere Zeit für mich und meine Kinder.“
      Yasmin, die kurz aufschaute, um dem Gespräch zu folgen, schaute wieder zu Boden.
      „Das tut mir wirklich leid. Wo sind denn deine jüngsten?“, fragte Clouds Mutter.
      „Ich habe sie zu meiner Schwester geschickt nach London.“
      „Ihr wohnt in London?“, fragte Cloud plötzlich.
      „Ja schon seid einigen Jahren“, sagte Yasmin und ihre Wangen erröteten noch mehr.
      Ein Läuten der Glocken von Portsmouth kleiner Kapelle, signalisierte, dass die Beerdigung nun anfing.
      „Nun aber schnell rein.“, sagte Paul.
      Nach der Beerdigung trafen sich Paul, Josefine, Cloud und Yasmin wieder vor der Kapelle.
      „Ein Jammer“, fing Josefine an. „Sie war eine wirklich gute alte Frau.“
      Nickend gab ihr Paul Recht. „Ich weiß noch damals, als wir beim Baseball eine Scheibe einwarfen. Wir rannten wie von der Tarantel gestochen vom Haus weg. Die gute Hilde war wirklich sauer. Wir kamen 3 Stunden zu spät zum Abendessen und durften kein fernseh mehr schauen.“
      „Ihr seid verwandt?“, fragte Cloud und ein wenig Enttäuschung klang in seiner Stimme auf.
      „Nein, nein mein Junge“, antwortete Paul. „Deine Mutter und ich, verloren damals zur Kriegszeit beide unsere Eltern. Frau Hilde nahm uns in ihrem Heim auf und zog uns groß wie ihre eigenen Kinder.“
      Das Gespräch zog sich noch eine Weile so weiter, doch ist für unsere Geschichte nicht weiter von Bedeutung.
      Bevor aber alle ihren Weg weitergingen, tauschten Cloud und Yasmin noch ihre Telefonnummern aus.
      „Meld dich.“, waren Clouds letzte Worte, bevor er ins Auto stieg und wieder nach London fuhr.
      Und was sollen wir noch weiter erzählen?
      Cloud und Yasmin trafen sich nach der Beerdigung regelmäßig, bis zu dem Tag, als sie endlich zusammen kamen.
      Und hier geht es dann auch weiter.
      „Ich darf diese Arbeit nicht verhauen. Meine Mutter bringt mich um.“, sagte Cloud und ließ seinen Kopf ins Kopfende des Bussitzes fallen.
      „Du machst dich viel zu verrückt.“, sagte Yasmin. „Schau hier das ist ganz einfach.“
      „Du hast leicht reden, Schatz.“, gab ihr Cloud als Antwort und schaute mürrisch drein. „Du bist nicht so saudoof wie ich.“
      Yasmin fing an zu lachen und schmiss den Kopf in den Nacken. „Ja, da hast du wohl Recht.“
      Cloud stimmte in das lachen seiner Freundin mit ein. „Nungut“ sagte er. „Ich lerne weiter, es hat doch keinen Sinn.“
      Als Cloud wieder mit dem lernen anfing, verfiel Yasmin in ihre eigenen Gedanken zurück. Sie schaute aus dem Busfenster und dachte über ihre Verstorbene Mutter nach. Selbst jetzt nach 12 Monaten, verfiel sie oft in Tagträume über die Zeit, die sie mit ihrer Mutter verbrachte.
      Gedankenverloren schaute sie über die großen Bäume, die am Straßenrand standen. Ein ganzer Wald gab sich ihren Blicken frei, als es plötzlich passierte.
      In weiter Ferne, über einem besonders dichtem Waldteil, stieg etwas in die Höhe. Zuerst dachte sie, dass ihr Wahrnehmungsvermögen ihr einen Streich spielte, doch schon bald erkannte sie einen großen, weißen Flügel, der über die Kronen der Bäume blitzte. Gerade als sie genauer hinschauen wollte, war der Flügel auch schon verschwunden und nichts im Wald ließ darauf schließen, dass dort etwas merkwürdiges passiert war.
      „Cloud.“, fing sie an.
      „Hmpf, was ist denn? Ich übersetze hier was.“, bekam sie patzig als Antwort zurück.
      „Schau aus dem Fenster, dort drüben, im Wald. Dort war grade etwas Großes. Es sah aus wie ein Flügel.“, ihre Stimme zitterte, weshalb Cloud besorgt hochschaute.
      „Ich sehe nichts.“, sagte er. „Du hast bestimmt nur geträumt.“
      „Ich gib dir gleich mal geträumt du Idiot.“, sagte Yasmin sauer und verschränkte die Arme.
      „Es wird dich ja sicherlich nicht stören, wenn ich weiter lese oder?“, fragte Cloud. Dafür bekam er einen Schlag auf seinen Oberarm.
      Die ganze Fahrt lang schaute Yasmin aus dem Fenster, doch nichts ließ darauf schließen, dass sich dort irgendetwas tat.
      In der Schule angekommen, stand sie auf und stieg aus dem Bus aus, ohne Cloud auch nur anzuschauen.
      „Och Schatz, das war doch nur Spaß.“, rief Cloud ihr hinterher, doch sie war bereits verschwunden.
      Alleine ging Cloud über den großen Schulhof in Richtung der Eingangstür seiner Schule. Grade als er die Tür öffnen wollte, wurde die Tür blitzartig aufgestoßen und drei Kinder kamen hindurchgeschlittert.
      „Cloud“, rief ein junges Mädchen und rannte auf ihn zu.
      „Hey Mary“, antwortete Cloud und nahm das Mädchen in den Arm.
      „Wo ist denn Yasmin?“, fragte ein anderer der Gruppe, ein kleiner Junge, der eine Ähnlichkeit mit Cloud hatte.
      „Stell nicht so blöde Fragen, lieber Bruder“, gab Cloud als Antwort. „Sie ist nicht hier oder?“
      Alle drei kicherten.
      „Cloud ist es in Ordnung, wenn Mary und John bei uns schlafen? Mama ist das ganze Wochenende nicht da und wir wollen spielen“, fragte Cloud´s kleiner Bruder George.
      „Ja ich denke schon aber nur, wenn ihr mir einen Gefallen tut.“, bekamen die drei als Antwort zurück.
      In der sechsten Stunde musste Cloud nun seine verhasste Englischarbeit schreiben. Er saß in der letzten Reihe der Klasse und schaute auf seinen Text, der vor ihm lag:


      Suchen sie alle Adjektive und Substantive Wörter des Textes und unterstreichen sie diese, in der passenden Farbe der rechts angegeben Tabelle.

      „Und mir soll mal einer sagen, Englisch wäre kinderleicht“, murmelte er vor sich hin und begann zu lesen.
      Durch die schwüle und stickige Luft im Klassenzimmer konnte sich Cloud einfach nicht konzentrieren. Er stand auf und ging zum Fenster. Gerade als er das Fenster öffnete, verspürte er einen Luftzug, der so eisig war, dass es ihm die Rückenhaare sträuben ließ.
      Es war Sommer und draußen waren 30 Grad. Wo kam diese kalte Luft her?
      „Cloud was ist los? Ich dachte, wir schreiben eine Arbeit“, ertönte es vom Lehrerpult.
      „Tut mir leid, Misses Cherr.“, gab Cloud als Antwort und setzte sich wieder zurück an seinen Tisch.
      Cloud´s Konzentration hatte sich verflüchtigt. Woher kam diese kalte Luft, fragte er sich die ganze zeit, als auch schon das Läuten der Schulglocke das Stundenende bekannt gab.
      Auf dem Weg zur Bushaltestelle sah er dann Yasmin, die ihm den ganzen Tag aus dem Weg ging. „Und wie ist es gelaufen?“, fragte Yasmin und gab ihm zur Begrüßung einen Kuss.
      „Ach du glaubst es mir sowieso nicht“, sagte Cloud und setzte sich auf die Bank des kleinen Bushäuschens.
      Yasmin verstand seine abwehrende Haltung, da sie ihm den ganzen Tag die kalte Schulter gezeigt hatte nur zu gut und gab sich deshalb mit seiner Antwort zufrieden.
      „Schläfst du heute Abend bei mir?“, fragte Yasmin.
      „Geht nicht“, antwortete Cloud. „Heute Abend kommen deine Geschwister zu uns und wollen spielen. Ich werde die ganze Nacht zuhause bleiben und Babysitter spielen dürfen.“
      „Hmm, wie wäre es, wenn ich auch komme und wir alle etwas zusammen spielen?“, fragte Yasmin und schaute ihn mit einem liebevollem lächeln an.
      Cloud, der in seinen Gedanken bereits wieder abgeschweift war, dachte an den eisigen Luftzug im Klassenzimmer. Erst als er einen leichten Schmerz am linken Arm bemerkte, kam er wieder zu sich. Yasmin hatte seine Abwesenheit bemerkt und ihn gekniffen.
      „Aua, ja ok ich denke, das könnte Spaß machen.“
      Am folgenden Abend klingelte es um 18 Uhr bei Familie O´Bryan und Yasmin, Mary und Georg warteten darauf, dass ihnen die Tür aufgemacht wurde.
      Als die Tür geöffnet wurde, stand ein kleines Mädchen, das kaum älter als Neun war, an der Tür und grinste bis über beide Ohren.
      „Hallo Tracy, wie ich sehe, bis du wieder sehr gut gelaunt.“, sagte Yasmin und lachte.
      „Cloud steht unter der Dusche.“, fing Tracy an. „Und er singt.“
      Alle vier lachten und gingen in das Haus hinein. In der Küche angekommen, setzten sie sich an den großen runden Eichentisch und fingen an Pläne zu schmieden, was sie denn heute Abend spielen wollten.
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      „Nun wo wir alle da sind, was spielen wir?“, fragte Yasmin und stand auf, damit Cloud sich setzen konnte. „Wir könnten ich sehe was, was du nicht siehst spielen“, schlug sie vor und setzte sich auf Cloud´s Schoß.
      Alle nickten und so fingen sie an zu spielen.
      „Ich sehe was, was du nicht siehst und das sieht beim Küssen aus wie ein Nilpferd“, sagte Mary und grinste .
      „Yasmin, macht es dir was aus, wenn ich deine Schwester nehme und sie unten in den Keller sperre?“ , fragte Cloud und schaute mit einem lächeln zu Yasmin.
      „Nein, denn du siehst bei weitem nicht aus wie ein Nilpferd beim Küssen, eher wie ein Walross“, bekam er als Antwort und bekam einen roten Kopf.
      „Lacht ihr nur“, sagte Cloud ärgerlich und schubste Yasmin von sich herunter, die auf den weichen Teppich fiel und dort sitzen blieb.
      „Ich sehe was, was ihr nicht seht und das hat große Flügel und einen komischen Kopf“, sagte Tracy und schaute dabei in die Flammen des Kamin´s.
      „Was hast du gerade gesagt?“, begann Yasmin mit aufgeregter Stimme zu fragen.
      „Im Feuer“, sagte Tracy und zeigte mit einem Finger auf den Kamin.
      Alle schauten zum Feuer, doch da war nichts zu sehen.
      „Irgendwie glaube ich wirklich, dass ihr alle Zuviel Fantasie habt“, sagte Cloud und wunderte sich, dass Yasmin einen bösen Blick aufgesetzt hatte.
      „Ja klar“, fing sie wütend an. „Wir denken uns das alle nur aus. Ich gehe ins Bett, gute Nacht!“
      Sie stand auf und ging, ohne ein weiteres Wort zu sagen, in Richtung von Cloud´s Zimmer. Alle schauten ihr entgeistert nach.
      „Hab ich was Falsches gesagt?“, fragte Tracy, mit trauriger Stimme.
      „Nein, du nicht aber ich bin ein Idiot“, sagte Cloud. „Und nun ist es Zeit fürs Bett. Tracy und Lui, ihr schlaft oben bei Mutter im Zimmer. Georg, John und Mary, ihr könnt die Zimmer von Tracy und Lui haben.
      Ich gehe nun auch nach oben und werde mich bei Yasmin entschuldigen. Ich möchte keinen Lärm mehr hören heute Nacht.“
      Mit diesen Worten ging er in Richtung seines eigenem Zimmers und hoffte, dass er sich wieder mit Yasmin vertragen konnte.

      Mitten in der Nacht wachte Tracy auf.
      Ihr war kalt und sie hatte Durst. Sie schlug die Augen auf und wusste im ersten Moment nicht, wo sie war. Doch dann fiel ihr ein, dass sie heute, im Zimmer ihrer Mutter schlief. Sie schaute zur Seite und sah Lui dort schlafen. Für einen kurzen Moment fand sie es witzig, Lui zu wecken, doch den Gedanken verwarf sie schnell wieder. Tracy stand auf und ging zu dem kleinen, runden Tisch, am Ende des Zimmers, um sich dort, aus der Flasche Wasser, zu bedienen. Sie nahm sich einen Schluck und merkte, wie das Wasser ihren Mund nässte.
      Gerade als sie den zweiten Schluck nehmen wollte, fiel ihr vor Schreck, das Glas aus der Hand.
      Tracy blickte aus dem Fenster und was sie dort sah, machte ihr Angst. Ein großer, blauer Kreis, mit einer schwarzen Mitte, war dort am Fenster erschienen.
      Im ersten Moment, wusste sie nicht, was das dort war, doch dann öffnete und schloss sich der Kreis.
      Es war ein Auge.
      Tracy schrie und rannte auf Lui zu. Der wachte, durch das Geschrei, auf. „Tracy hat die Schokolade gegessen, ehrlich.“, murmelte er und öffnete verwirrt die Augen.
      „Was?“, fragte Tracy und vergaß für einen Moment das Ding am Fenster. „Ach was solls, schau da.“, sagte sie und zeigte mit zitternden Finger auf das Fenster, das den Blick in den Garten gewährte.
      „Was ist denn da?“, fragt Lui und ging zum Fenster. Er schaute nach draußen und sah ... Nichts. Nur Dunkelheit und in weiter Ferne eine Straßenlaterne.
      „Ich sehe nichts, es ist dunkel!“, sagte Lui säuerlich.
      „Da war ein großes Auge vor dem Fenster Lui.“, sprach Tracy zitternd.
      „Du hast nur schlecht geträumt“, gab ihr Lui zur Antwort und legte sich wieder ins Bett. „und nun Schlaf weiter.“
      Tracy schaute sauer hinüber zu Lui. Sie wusste, dass sie nicht geträumt hatte und ging zum Fenster. Da draußen war wirklich nichts, außer einer schwarzen Nacht und die Laterne, bei Stormers vor dem Haus.
      Sie blickte noch einmal in jede Richtung und legte sich dann ins Bett. Schlafen allerdings konnte sie nun wirklich nicht. Ein blaues Auge vor dem Fenster. So groß das es in Lui´s Filme passen könnte „Jurassic Park“ dachte sie und musste selber kichern. Mit dem Gedanken schlief sie dann langsam ein und träumte von Dinosauriern und sehr viel Eis.

      Am nächsten Tag hatte sich Cloud wieder mit Yasmin vertragen. Sie saßen unten in der Küche und frühstückten gerade, als Lui in die Küche kam.
      „Morgen“, gähnte er.
      „Wie lange warst du noch wach, kleiner Mann?“, fragte Cloud und trank einen Schluck Orangensaft, der auf dem Tisch stand.
      „Tracy hat die ganze Nacht durch geredet.“, antwortete Lui und nahm sich auch etwas Orangensaft. „Irgendetwas von einer Lüge und alles sei aus Eis.“
      Gerade als er fertig war, kam Tracy in die Küche. Sie hatte ein hell rosa Nachthemd an und einen braunen Teddybären in der Hand. Sie sah sehr müde aus und setzte sich gegenüber von Cloud.
      „Ich hab schlecht geträumt“, fing sie an, bevor jemand fragen konnte „Etwas ganz Komisches, es war so kalt.“
      „Bestimmt von deinem freund“, freute sich Lui über seinen eigenen Witz und nahm sich ein Brötchen.
      „Ich bin neun Lui. Ich habe keinen freund“ , antwortete Tracy und ihr ganzes Gesicht nahm die Farbe ihres Nachthemdes an. „Ich habe von einem Drachen geträumt.“
      „Fängt dieser Blödsinn nun schon wieder an?“, fragte Cloud der gerade Aufstand um seinen Teller zur Spüle zu bringen.
      „Dieser blöde Drache nervt mich langsam.“
      Yasmin, die merkte, dass Cloud wieder sauer wurde, wollte das Gespräch in eine andere Richtung lenken.
      „Wenn die anderen nachher wach sind, wollen wir ins Kino?“, fragte sie. „Ich habe eine bessere Idee, das Dinomuseum macht heute auf.“, sagte Lui und man sah ihm an, dass ihn nichts davon abbringen könnte, das Museum zu besuchen.

      Yasmin, Cloud und die anderen Kinder saßen im Bus, auf dem Weg nach Southsea.
      Dort wollten sie das Museum besuchen und die verschiedenen prähistorischen Tiere anschauen.
      In Southsea gingen sie jedoch erst einmal in die Eisdiele Vino´s Eislokal. Vino´s Eis war in ganz England bekannt. Nirgends gab es leckeres Eis, wie hier.
      Sein Kekseis war so bekannt, dass sogar Touristen hierher kamen, nur um dieses Eis zu essen.
      „Sieben mal zwei Kugeln Kekseis“, bestellte Yasmin, die vor dem Ladenfenster stand, an dessen Tresen eine italienische Frau stand und sie bediente.
      „Sieben Euro macht das bitte“, sagte die junge Italienerin und Yasmin zählte in ihrem Geldbeutel die Geldstücke.
      „Upps“, sagte sie. „Ich habe nur fünf Euro bei.“
      Mit roten Wangen, fragte sie Cloud nach weiteren 2 Euro. Man sah ihr an, dass es ihr unangenehm war.
      „Ich hab das Geld zuhause vergessen“, sagte Yasmin und wurde noch roter.
      „Macht nichts, Mutter hat uns ja Geld dagelassen.“, sagte Cloud und bezahlte das Eis.
      Genüsslich am Eis schleckend wanderten die Kinder, in Richtung des Museums.
      Vor dem Museum angekommen, rief Lui. „Wer zuletzt ankommt, ist ein Höhlenmensch.“ und rannte los.
      Die anderen schauten sich einen Moment an und rannten hinterher.
      „Lui, du mieser kleiner Zwerg.“, rief Cloud und rannte noch schneller.
      Yasmin, die zuletzt ankam, schaute in die grinsenden Gesichter der anderen. Bevor Cloud den Mund aufmachte, um etwas zu sagen, kam Yasmin ihm zuvor.
      „Ein Wort und du schläfst heute Nacht im Garten.“
      Verdutzt schaute Cloud sie an und fing an zu lachen.
      „Ugha, Ugha.“, sprach er und die anderen prusteten los. Selbst Yasmin konnte nicht anders.
      Gut gelaunt gingen sie hinein. Ein zahnloser alter Mann stand an der Kasse und beäugte sie.
      „Hallo meine Lieben, ihr möchtet uns heute besuchen?“, grinsend schaute er sie an.
      „Was kostet denn der Eintritt?“, fragte Cloud.
      „Kinder?“, der alte Mann lächelte immer weiter. „Geht hinein, aber macht keinen Unsinn.“
      Cloud und die anderen bedankten sich und freuten sich, dass sie umsonst ins Museum kamen. Sie gingen an vielen Schaukästen vorbei, in denen Fossilien von verschiedenen Tieren ausgestellt waren. Ein rotes Band, mit einem Schild vorne dran, versperrte den Weg in einen hohen Raum mit Glasdecke.
      „Ich wüsste zu gerne, was dahinter ist“, sagte Lui und schaute neugierig in den Raum.
      „Steht doch hier“, gab Georg ihm als Antwort. „Betreten nur mit Museumsführer von 10-14 Uhr.“
      „Ich schaue mir das an.“, antwortete Lui und schon war er über die Absperrung geklettert.
      „Dieser Junge, bringt mich noch ins Grab“, fluchte Cloud und alle stiegen hinter Lui her. Lui rannte los, auf ein großes Skelett von einem Pterosauria.
      „Lui was soll das?“, fragte Cloud, als sie ihn endlich eingeholt hatten.
      „Ach man Cloud, wir machen schon nichts kaputt.“
      Alle schauten fasziniert zu dem geflügelten Dinosaurier.
      „Lasst uns gehen.“
      Yasmin, die sich merkwürdig vorkam, wollte den Saal verlassen. Alle drehten sich um und gingen in Richtung der Absperrung zurück. Alle außer Tracy. Sie stand weiterhin vor dem Skelett und schaute verträumt zu ihm auf.

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    • Danke :)

      Kapitel 1 ist damit hochgeladen :)


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      Yasmin, die sich merkwürdig vorkam, wollte den Saal verlassen. Alle drehten sich um und gingen in Richtung der Absperrung zurück. Alle außer Tracy. Sie stand weiterhin vor dem Skelett und schaute verträumt zu ihm auf.
      Mary die das bemerkte, hielt die anderen an.
      „Tracy was ist los?“, fragte sie und alle drehten sich um. „Tracy?“
      Als Tracy keine Antwort gab, ging Mary zu ihr.
      „Der Drache.“, flüsterte Tracy. „Nun komm schon.“ Mary packte sie an der Schulter und zog sie mit sich. Gerade, als sie den ersten Schritt tat, drückte sich die Fliese unter ihr in den Boden. Ein lautes Gebrüll, in der Richtung vom Skelett des Dinosauriers, ließ alle erschaudern. Sie schauten alle zu dem Flugsaurier, gerade als er anfing, mit den Flügeln zu schlagen. Lui schrie vor Schreck auf und rannte schreiend in die Richtung des Ausgangs. „Was macht ihr hier?“, ertönte es vom anderen Ende des Saal´s und ein Museumswächter kam herein. „Das ist hier kein Spielplatz.“
      „Aber der Drache ...“, fing Tracy an.
      „Ist elektronisch, ja.“, bekam sie als Antwort. „Und nun verschwindet hier, bevor ich eure Eltern anrufe.“
      Alle entschuldigten sich bei dem Museumswächter und gingen in Richtung des Ausganges, wo auch Lui auf einem Stuhl saß vor der Kasse.
      „Ich glaube, der junge Herr gehört zu euch.“
      Der Kassierer hatte Lui abgefangen und ihm alles erklärt.
      Vor der Bushaltestelle drehte sich Tracy zu Lui um und fragte „Weißt du Lui, ich hab da nur eine Frage an dich. Weinst du immer wie ein Baby, wenn du Drachen siehst?“
      Alle fingen an zu lachen und Lui´s Kopf glühte.
      „Es gibt keine Drachen. Ich denke mir so was wenigstens nicht aus.“ Er stieg zornig in den Bus und Cloud, Tracy, Yasmin, Georg, John und Mary folgten ihm.

      Der Sonntag und damit die Rückkehr von Clouds Mutter, rückte immer näher. Das hieß für die sieben aufräumen.
      „Cloud was machst du?“, fragte Yasmin, als dieser, mit einem Staubwedel, ins Zimmer gehuscht kam.
      „Na wonach siehts denn aus?“, fragte Cloud und wedelte mit dem Staubwedel vor Yasmins Gesicht. „Mutter kommt morgen wieder und hier siehts aus wie auf einem Schlachthof.“ Cloud hatte wirklich schlechte Laune. Das merkte man an seinem Gesichtsausdruck. „Und du darfst uns gerne helfen.“
      „Und dann auch so eine Schürze tragen und Gummihandschuhe? Nö, aber danke fürs Fragen“, bekam er als Antwort und drehte sich um. Genau in dem Moment, als Yasmin ein Kissen warf, das direkt in seinem Gesicht landete.
      „Blöde Kuh.“, rief er und stürzte auf Yasmin. „Das gibt Ärger.“
      Yasmin und Cloud tobten auf dem Bett herum, als Mary hereinkam. „Leute, ich dachte, wir räumen auf?“ Die beiden setzten sich, mit hochrotem Kopf, auf die Bettkante.
      „Tut uns leid, aber ihr solltet lernen anzuklopfen.
      „Reg dich ab“, gab Mary Yasmin als Antwort und verschwand aus dem Zimmer.
      Nachdem die Aufgaben gut verteilt waren, ging die Hausarbeit ziemlich zügig. Mary, Georg und Lui durften das oberste Stockwerk säubern. Tracy, John, Cloud und Yasmin fingen in der Küche und dem Wohnzimmer an.
      „Psst, Yasmin schau mal.“, flüsterte Tracy, als sie im Wohnzimmer die große Kiste säuberte. Yasmin die gerade eine neue Tischdecke auf den Tisch legte, schaute auf und ging zu Tracy. Tracy hatte ein paar alte Kinderfotos von Cloud gefunden.
      „Süß oder?“
      Beide lachten so laut auf, dass Cloud aufmerksam wurde, der gerade mit John diskutierte, welche Mannschaft das WM Finale erreicht.
      „Was habt ihr?“, fragte er und ging auf die beiden zu, aber Yasmin und Tracy versteckten die Fotos hinter dem Rücken.
      „Nichts?“, logen beide gleichzeitig.
      John, der hinter die beiden geschlichen ist, lachte plötzlich laut auf.
      „Cloud du bist der Hammer.“, rief er und Yasmin und Tracy lachten wieder mit.
      „Her damit“, rief Cloud und nahm ihnen die Bilder ab. Die Bilder zeigten Cloud, bei ersten Lauf versuchen, beim Essen und eines sogar wie er auf dem Töpfchen saß. Cloud war den restlichen Tag schlecht gelaunt und sprach kaum ein Wort.
      Beim Abendessen hatte sich Cloud´s schlechte Laune verflüchtigt und sie lachten alle, über einen Witz den Lui erzählte.
      „Man, ich bin vielleicht müde“, sprach Tracy und gähnte. „Ich geh ins Bett. Gute Nacht.
      „Nacht“, sagten alle und Tracy ging in Richtung des Schlafzimmers ihrer Mutter.
      Sie öffnete die Tür und ein eisiger Wind kam ihr entgegen. Tracy wollte das Licht anmachen, doch sie rutschte auf dem Boden aus und fiel auf eine kalte Decke. Sie stand wieder auf und schaltete den Lichtschalter ein.
      Als das Licht aufflackerte, dachte Tracy, dass sie träumen musste. Das komplette Zimmer, bis hoch zu dem Kleiderschrank, war zugeschneit. Selbst am Fenster hingen große Eiszapfen, die wie ein Gefängnisgitter aussahen. Tracy wusste im ersten Moment nicht, was hier geschah, also schrie sie „Clooooud“
      Die anderen überlegten gerade, was sie im Fernsehen schauen wollten, als sie Tracy hörten,
      „Was zum Teufel?“, fragte Cloud und stand auf. Gerade in dem Moment als das Klirren von Glas ertönte, sprangen alle auf und rannten nach oben um nach Tracy zu schauen.
      „Tracy, ich schwöre dir, wenn du wieder von Drachen redest, bring ich dich um“, rief Cloud und öffnete die Tür. Cloud blieb allerdings wie versteinert stehen, als er sah, was dort im Zimmer vor sich ging. Tracy kauerte am Bettende und hatte Tränen im Gesicht. Das ganze Zimmer, war voller Schnee und das Fenster war zerborsten. Ein Stein, etwa so groß wie ein Ei, lag in der Mitte des Zimmers und glühte rot.
      Tracy sprang aus dem Bett, direkt in Yasmins Arme.
      „Hey, alles klar Süße?“, fragte Yasmin und drückte Tracy fest an sich.
      Lui, der vor Schreck die Augen weit geöffnet hatte, sagte. „Mama bringt dich um Tracy.“
      Für den Spruch bekam er von John einen leichten Schlag auf den Hinterkopf. Georg ging in das Zimmer und schaute sich den Stein genauer an.
      „Sieht aus wie ein Komet“, stellte er fest.
      Die anderen rückten näher in das Zimmer und schauten sich den Stein an. Lui konnte seine Neugier nicht zügeln und fasste den, seltsam rot leuchtenden, Stein an. Genau in den Moment, als Luis Finger den Stein berührte, knallte die Tür zu. Der Stein leuchtete in greller Farbe auf. Cloud rannte zur Tür und wollte sie aufstoßen, doch sie war fest verschlossen. Ein Schneesturm entfachte sich in dem Zimmer und schmiss alles vom Tisch und den Schränken.
      „Cloud was passiert hier? Ich habe Angst.“, weinte Tracy und klammerte sich noch fester an Yasmin.
      Cloud öffnete den Mund, um etwas zu sagen, gerade als es dunkel wurde. Ein lauter Schrei, der aus sieben Mündern gleichzeitig ertönte, dann wurde es ruhig im Zimmer.
      Zitat Badidol:

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      :D
    • Aloha,

      erbitte Zwischenpost und hier startet Kapitel 2


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      Eine Reise beginnt

      John und Georg wachten als Erstes wieder auf.
      Sie befanden sich in einer Art Tunnel. Ein weiterer Weg gab den Ausgang bekannt der, von Fackeln erhellt wurde.
      Ihnen war bitterkalt und sie froren. Sie schauten sich den Gang weiter an und sahen ein paar Meter weiter Cloud und Tracy liegen. Dahinter lag Lui und Mary. Cloud bewegte sich und schreckte plötzlich hoch.
      „Was zum Teufel geht hier vor und wo sind wir?“, sprach er und krabbelte zu Tracy, die gerade die Augen öffnete. „John weck die anderen.“
      John ging zu Lui und Mary und schüttelte sie wach. Lui hatte fürchterliche Angst und weinte still in sich hinein.
      „Wo ist Yasmin?“, fragte Cloud und sah sich um. Yasmin war nirgends zu sehen. „Wir müssen sie suchen.“
      Die sechs Kinder standen auf und schauten sich den Tunnel näher an. Die Wand war bedeckt mit merkwürdigen Schriftzeichen, die sie nicht kannten.
      „Also gut Leute, wir haben die Wahl, entweder wir suchen Yasmin draußen, oder hier drinnen. Ich vermute, sie ist noch hier. Also sollten wir auch hier anfangen. Irgendwelche Einwände?“
      Da niemand etwas sagte, nahm Cloud das als ein Ja auf und sie fingen an, weiter den Tunnel zu erforschen.
      „Ihh“, machte Tracy und zeigte auf ein großes Spinnennetz vor ihnen. Das Netz war so groß, dass es den ganzen Tunneleingang versperrte.
      Sie gingen darauf zu und blieben kurz vor dem Netz stehen.
      „Wir müssen umdrehen. Eine Spinne, die solche Netze macht?“, stotterte Lui. „Kommt, bevor sie uns findet.“
      „Ja oder bevor sie Yasmin findet? Wir gehen weiter!“, antwortete Cloud und nahm sich eine der Fackeln. Er brannte das Spinnennetz ab und schaute in den Tunnel dahinter.
      „Scheint sicher zu sein, kommt.“
      Sie gingen den Tunnel weiter, bis sie auf eine Weggabelung stießen.
      Der rechte Weg war von Fackeln beleuchtet. Der linke Weg war dunkel. Vor dem rechten Weg allerdings war wieder eines der riesigen Netze.
      „Und jetzt?“, fragte John und blickte in den dunklen Weg. „Wir müssen uns entscheiden.“
      Alle schauten auf Cloud und warteten auf eine Antwort. „Ich habe keine Ahnung“, gab er offen auf die Blicke zu. „Ich würde sagen wir ...“
      Weiter kam er nicht, da die Höhle plötzlich von einem Geräusch erobert wurde das stark an kleine, sich schnell bewegende, Füße erinnerte. Zum Beispiel die einer Spinne ging es Cloud durch den Kopf.
      „Tapp Tapp“ machte es aus dem Gang, der vom Spinnennetz blockiert wurde. Voller Angst schauten sie in beleuchteten Gang. Das Tapp Tapp wurde immer lauter und kam näher.
      „Cloud wohin?“, Tracy´s Stimme war voller Angst.
      „Wir haben eine Fackel. Spinnen haben Angst vor Feuer.“, murmelte Cloud und auch er hatte Angst.
      Kleine Spinnen hatten sicherlich Angst vor Feuer. Aber eine so große Spinne, die solche Netze spinnt? Cloud war sich unsicher, wollte aber auch nicht in den dunklen Gang. Irgendetwas hielt ihn davon ab.
      Das Tapsen war nun direkt neben ihnen.
      „Cloud sag was.“, rief Mary und schaute in den dunklen Gang. „Irgendetwas müssen wir tun ...“
      Doch es war bereits zu spät. Das Tapsen wurde langsamer. Ein großer Schatten war am Ende des beleuchteten Tunnels zu sehen.
      „Verdammt“, kam es aus der Richtung der merkwürdigen Geräusche. „Hier müssten sie doch eigentlich sein.“
      Die sechs Kinder bewegten sich nicht.
      „Du und deine Ahnung vom Wege lesen.“, antwortete eine zweite Stimme. Sie war warm und weich und konnte einen durchaus dazu überwinden zu rufen „Wer seid ihr“.
      Doch den Gedanken verwarf er schnell wieder. Irgendwo hier war eine riesige Spinne und Yasmin war nirgends zu finden. Was sollte er tun? Er schaute auf Tracy hinab, die noch immer ihren Teddybären in der Hand hielt. Sie zitterte und Cloud konnte es ihr nicht verdenken.
      „Hey Tracy, keine Angst wir schaffen das.“, sprach Cloud und Tracy nickte nur mit dem Kopf. Ein paar Tränen fielen in ihr Gesicht und sie schniefte.
      Die Stimmen am Ende des Ganges stritten nun wieder weiter.
      „Wenn du mich nicht gestört hättest, wären wir noch immer auf dem richtigen Weg. Aber nein, du musstest ja unbedingt, erst noch deinen Schwanz kämen.“
      Einen Schwanz? Tracy blickte verwirrt auf.
      „Natürlich nun ist es meine Schuld. Wenn wir wieder zuhause sind, dann werde ich ...“
      Doch was die Stimme wollte, konnte niemand mehr hören.
      Die Schatten, die immer größer wurden, hatten die Abzweigung erreicht und Cloud hielt einen Moment die Luft an.
      Doch als er runter schaute und eigentlich eine riesengroße Spinne hätte sehen müssen standen dort zwei kleine Mäuse.
      Eine Maus stand mit dem Rücken zu ihnen und hatte sie nicht bemerkt. Die andere Maus die gerade noch sprach, hatte den Mund zwar geöffnet, redete aber nicht mehr weiter.
      „Ja was wirst du dann?“, sprach die Maus, die den Kindern gegenüber stand. „Beschwerst du dich wieder bei meinem Vater?“
      „Schatz. Psst. Hinter dir.“, sprach die andere Maus und beide verstummten.
      Die Maus, die zum Rücken zu den Kindern stand, drehte sich um.
      In ihren Augen leuchtete es. Man sah der Maus an, dass sie Angst hatte und gleichzeitig verwundert war.
      „Ihr seid es wirklich“, sprach die männliche Maus. „Schatz es sind Menschen.“
      „Na, was hast du den gedacht, Runkelrüben?“, bekam die Maus als Antwort. „Entschuldigt meinen Mann, er ist immer etwas, na ja, komisch.“
      „Wer seid ihr?“, fragte John und schaute die beiden an.
      „Oh entschuldigt, natürlich. Wir sind Herr und Frau Mäuserich aus dem Wäldern Denerle´s. Und ihr seid unsere Majestäten ja?“, sprach Herr Mäuserich und verbeugte sich.
      „Öhm nein, wir sind nur aus Versehen hier und suchen eine Freundin habt ihr sie gesehen?“, sprach Cloud, der die Fassung wieder gefunden hatte. Sprechende Mäuse, in einem Tunnel mit einem riesigen Spinnennetz. Dazu fehlte Yasmin und sie hatten keine Ahnung, wo sie waren. Cloud kam sich vor wie in einem Traum, der schnell enden sollte.
      „Eine Freundin?“, Frau Mäuserich gab diesmal die Antwort und schaute vorwurfsvoll zu ihrem Mann. „Ja, ich glaube, wir wissen, wo sie ist. Und nehmt meinen Mann nicht all zu ernst.“
      Was genau sie damit meinte, konnte von den Kindern keiner so genau verstehen.
      „Aber nun kommt, Araggara könnte jeden Moment wachwerden.“, flüsterte Frau Mäuserich, während sich ihr Fell sträubte.
      „Ja schnell wir müssen uns beeilen, kommt.“
      „Wer ist Araggara?“, fragte Tracy.
      „Der Erbauer dieser Netze und nun kommt.“
      „Mir reicht das als Antwort.“, sprach Cloud und zündete das Netz an.
      „Cloud warte“, Lui hatte ihn zurückgehalten. „Das sind sprechende Mäuse.“
      „Ja aber wir müssen hier weg. Yasmin ist hier irgendwo und wir müssen sie finden.“, bekam er als Antwort und alle gingen hinter den Mäusen her.
      Lui konnte den Worten der Mäuse einfach nicht glauben. Überhaupt hatte er damit Probleme, es zu akzeptieren, dass diese Mäuse sprechen konnten. Allein mit seinen Freunden in einem dunklen Tunnel, der mit riesigen Netzen bedeckt ist. Und dazu sprechende Mäuse, dachte er so bei sich, als Tracy anfing, mit den Mäusen zu sprechen.
      „Wo sind wir hier eigentlich Familie Mäuserich?“, sprach sie und hatte sich längst damit abgefunden, dass diese Mäuse sprechen konnten.
      „Gerade sind wir in einem Tempel. Leider dürften wir eigentlich nicht hier sein. Seit Loyd dieses Gebiet eingenommen hat, wird dieser Tempel schwer bewacht.“, sprach Herr Mäuserich an Tracy und schaute sie an. „Araggara ist hier der Wächter. Er ist grausam! Wir müssen eure Freundin holen und verschwinden.“
      Na Super, korrigierte Lui seine Gedanken. Allein mit seinen Freunden in einem dunklen Tunnel, mit sprechenden Mäusen und einer grausamen Riesenspinne. Jetzt vielleicht noch ein paar Vampire und die Show kann beginnen. Gerade als er diesen Gedanken beendete blieben sie stehen.
      „Du hast dich verlaufen, hab ich recht?“, sprach Frau Mäuserich zu ihrem Mann.
      „Nein, nein, nein hier geht es lang.“, antwortete dieser und ging bis zu einer Mauer, an der verschiedene Symbole standen.
      Er schaute sich die Wand an und begann zu murmeln.
      „Das Dunkle der Nacht, Verborgenheit gebracht. Die Sonne den Tag erhellt, trete ein mein Held.“
      Verdutzt schauten ihn alle an.
      Ein lautes „Aaaaaaaraaaaagaaaaaraaaaaa“ ließ alle zusammenzucken.
      „Was war das?“, fragte John, während ihm ein eiskalter Schauer, den Rücken runter lief.
      „Das war ein Problem.“, sprach Frau Mäuserich und nahm sich ihren Mann vor. „Und du solltest dich langsam beeilen wenn wir nicht als Mittagessen enden wollen.“
      Herr Mäuserich schaute seine Frau an. „Frau Mäuserich ich muss mich konzentrieren.“
      Wieder murmelte er vor sich hin, als er plötzlich einen Freudenschrei entließ. „Aber natürlich. Hoheit dürfte ich mir die Fackel leihen?“, sprach er Cloud an. „Ich meine junger Mann, darf ich mir deine Fackel leihen?“
      Ohne viel nachzufragen gab Cloud seine Fackel an Herr Mäuserich. Dieser berührte mit der Fackel die Wand als sich ein Loch preisgab, in das gerade mal ein Mensch passte.
      „Los dadurch.“, sprach Herr Mäuserich.
      Cloud, Tracy, John, Mary, Georg und Lui zwängten sich durch das Loch hindurch und standen in einem großen Raum, der auf den ersten Blick, leer erschien.
      Doch da lag jemand mitten in dem Raum. Cloud trat einen Schritt vor und erkannte Yasmin.
      „Yasmin! Hey alles in Ordnung? Yasmin.“, rief er und rannte auf sie zu. Als er bei ihr angekommen war, berührte er sie leicht an der Schulter. „Aufstehen.“
      Yasmin öffnete die Augen und war verwundert.
      „Was ist passiert?“, sprach sie und wandte sich an Cloud. Die anderen rannten nun auch in ihre Richtung und blieben hinter Cloud stehen.
      „Wir haben keine Ahnung.“, sprach Cloud und half Yasmin hoch. „Aber diese beiden Mäuse hier wissen scheinbar etwas.“
      „Mäuse?“, fragte Yasmin unglaubwürdig.
      Zitat Badidol:

      P-Server sind und bleiben illegale Kopien, i.d.R. betrieben von fragwürdigen Gestalten, die oft Server für ein paar Monate betreiben, massiv melken und dann runternehmen. Neuer Server, neues Glück.

      :D
    • Aloha,

      Nach einem zwischenpost geht es weiter^^

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      „Gestatten, Herr und Frau Mäuserich.“, stellte sich Herr Mäuserich vor.
      Yasmin saß dort auf dem Boden und öffnete den Mund, doch sie konnte nichts sagen.
      „Ja ich weiß“, sprach Cloud los, „ wir wissen auch nicht, was das soll.“
      Yasmin war kurz davor, wieder in Ohnmacht zu fallen doch sie hatte zu viele Fragen.
      „Wie kommen wir hier her?“
      „Nun ja“, sprach Frau Mäuserich, „wir hoffen, dass Lago euch hergeholt hat. Er ist der älteste Zauberer und steht nicht in der Gewalt von Loyd´s Armee. Ich glaube Loyd hat sogar etwas Angst vor ihm.“
      „Wer ist Loyd?“, fragte Georg und schaute in die Gesichter der anderen. „Mal im Ernst wir sitzen hier in irgendeiner Höhle fest verfolgt von einer Riesenspinne. Dazu kommen redende Mäuse und irgendein Geschwafel von Loyd. Wer ist das?“
      „Sprechen die Mäuse wo ihr her kommt denn etwa nicht?“; fragte Frau Mäuserich entsetzt. „Komisch. Und ich glaube, dass Lago euch erzählen sollte, was hier vorgefallen ist und warum ihr hier seid. Er ist der mächtigste Zauberer in diesem Land und nur er kann euch von allem erzählen.“
      „Aber wo sind wir?“, fragte Cloud. „Und ich meine nicht hier in diesem Tunnel, sondern wo sind wir?“
      Herr Mäuserich schaute seine Frau an und begann langsam zu sprechen. „Das hier ist Epica.“
      „Epica?“, fragte Cloud und schaute die anderen an. Wenn sie nicht in einem Tunnel wären der ihm unbekannt war, hätte er dieses wirklich für einen schlechten Traum gehalten.
      „Ja, Epica. So glaubt mir doch, es wäre besser, wenn ihr auf Lago wartet. Er ist in der Lage euch alles zu erklären.“, Herr Mäuserich beendete den Satz und ging zu dem Eingang der Höhle um dort an der Wand zu lauschen. Ein lautes Grollen ließ seinen Schwanz aufrecht stehen. „Diese verdammten Spinnen. Sie suchen noch immer nach uns.“
      „Frau“, sprach er seine Frau an, „du bist sicher, dass Lago uns hier finden wird?“
      „Wie oft denn noch er ist mir in meinem Traum erschienen und hat mir gesagt wo wir auf ihn warten sollen.“, antwortete Frau Mäuserich und schaute ihren Mann böse an. „Wenn du mir nicht glaubst, kannst du ja gerne schon gehen. Wir werden Lago berichten, wo du bist.“
      „Natürlich nicht.“, antwortete ihr Mann und stieg auf ein Podest, das am Ende des Tunnels stand. „Ich meine nur, dass Lago sich etwas beeilen könnte, denn hier wird es gleich böse aussehen. Die Wände der Tunnelwand halten nicht ewig, weißt du?“
      „Hey, hört auf ihr beiden. Ihr benehmt euch ja wie kleine Kinder.“, Tracy ging auf die beiden Mäuse zu und hob einen Finger. „Wir dürfen uns nicht streiten. Da draußen sind Riesenspinnen und wir gehören nicht hier her. Da wäre es schön, wenn wenigstens hier kein Streit wäre.“
      „Danke Tracy.“ Cloud war zu Tracy getreten und schaute die anderen an. „Wir haben keine Wahl wie hier auf diesen Lago zu warten. Machen wir das beste draus.“
      Die Kinder gingen einmal durch den ganzen Raum und schauten sich die Wände an. Auch hier in der großen Höhle waren viele Zeichen an der Wand zu sehen.
      „Herr Mäuserich?“, fragte Yasmin zaghaft.
      „Ja Mensch, mit dem Namen Yasmin?“, gab ihr Herr Mäuserich als Antwort.
      „Es reicht, wenn du Yasmin sagst. Was sind das für Zeichen? Sind das Wörter?“
      „Ah ihr habt die Geschichte von Epica entdeckt. Ja in der Tat. Das ist die Geschichte von Epica.“
      Herr Mäuserich ging auf Yasmin zu und schaute sich die Wand an. „Hier steht „Nur ein Licht erleuchtet den Wald, hier wache ich des Waldes Gestalt.“
      „Nur ein licht erleuchtet den Wald? Was soll das denn bedeuten?“, fragte Yasmin.
      „Es gibt vieles, das ihr nicht verstehen werdet. Wenn die Zeit da ist, werdet ihr euch an die Worte erinnern und handeln wie es einer Königin bestimmt ist. , antwortete Herr Mäuserich.
      Tracy war währenddessen in ein Gespräch mit Frau Mäuserich verwickelt.
      „Woher kommt diese böse Hexe, von der du immer redest?“, fragte sie die kleine Maus, als die anderen sich zu ihr umdrehten.
      „Oh das ist eine lange Geschichte. Loyd ist die Eishexe. Sie bestimmt wann es schneit und eigentlich tut es das nur zur Weihnachtszeit. Doch leider hat sie diese Macht, die sie hat, missbraucht.“
      „Sie lässt es schneien?“, fragte Tracy.
      „Ja sie war eine gute Frau. Eine edle Frau. Doch nun ist alles anders seit die ...“
      „Frau gib acht!“, unterbrach sie Herr Mäuserich. „Es ist Lago, der ihnen erklären wird, was passiert ist, nicht wir.“
      „Ja du hast recht, es tut mir leid. Kleine Lady vergib mir, aber ich bin nicht die richtige, um euch zu sagen was hier passiert ist.“
      Ein lautes Donnern war oberhalb der Höhle erklungen und kleine Steinsplitter fielen von der Decke auf die wartenden.
      „Oh Lago beeile dich bitte.“
      „Wie kommt Lago eigentlich in diese Höhle, wenn der einzige Eingang verschlossen ist, damit diese Dinger hier nicht reinkommen?“, fragte Mary und schaute auf den Eingang der Höhle.
      „Lago wird einen Weg finden.“, bekam sie als Antwort und gab sich vorerst damit zufrieden.
      Am Eingang konnte man nun ein klicken hören. Ein Klicken das ähnlich war wie das Klicken einer Schere, wenn man die beiden Seiten aneinanderschlägt.
      „Ich kann sie riechen. Holt Araggara her.“, kam es von der anderen Seite des Eingangs. Viele Beine bewegten sich von der Tür weg. „Ihr entkommt uns nicht.“
      „Verflucht seien diese widerlichen Achtbeiner.“, fluchte Herr Mäuserich. „Wir müssen von hier verschwinden, bevor sie ...“
      Doch weiter kam Herr Mäuserich nicht, als ein riesiger Felsbrocken von der Decke fiel und ein Loch in die Decke der Höhle riss.
      Ein Monster schaute von oben herab in die Höhle. „Hab ich euch“, eine schaurige Stimme, gefolgt von einem klicken der Scheren an seinem Maul, ließ die Kinder erzittern. Die Spinne krabbelte die Wand hinunter und alle Augen, die sie besaß, waren auf Cloud und seine Freunde gerichtet. „Von hier entkommt ihr mir nicht. Araggara ist bereits unterwegs. Ein Festmahl.“
      „Wir werden bis zum Ende kämpfen.“, schrie Herr Mäuserich und zog einen kleinen Dolch aus seiner Tasche, die er um seinen Hals trug.
      „Und was willst du tun? Mich mit deiner Nadel piksen?“, lachte die Spinne.
      „Ihr werdet diesen Kindern nichts tun!“, schrie nun Frau Mäuserich und zog ebenfalls einen kleinen Dolch aus ihrer Tasche.
      „Putzig ihr Kleinen. Euch nehme ich mir zuerst vor.“ Die Spinne krabbelte auf Herr und Frau Mäuserich zu. Beide Mäuse standen mit zittrigen Pfoten vor den Kindern und hielten ihre Dolche.
      „Frau bevor wir sterben möchte ich dir sagen ….“, fing Herr Mäuserich an, als er von seiner Frau unterbrochen wurde.
      „Ja mein Schatz, ich weiß du liebst mich.“
      „Ja das natürlich auch, aber ich wollte eigentlich sagen, dass wenn du das nächste Mal einen Traum hast, ich dich ans Bett kette.“
      Die Spinne war mittlerweile nur noch ein paar Meter von ihnen entfernt. „Möchtet ihr noch etwas sagen, bevor ich euch zermalme?“, fragte die Spinne und lachte mit klappernden Scheren auf.
      „Ja.“, ertönte es von der anderen Seite der Höhle.
      Alle blickten erschrocken zu der Stimme, die da vom Eingang der Höhle kam.
      Dort stand ein alter Mann mit einem langen violetten Umhang und schaute auf das Geschehen vor sich. In seinem alten Gesicht stand der blanke Zorn. Selbst sein langer weißer Bart zitterte. In seiner Hand hielt er einen langen Stock mit einer Kristallkugel am oberen Ende, die funkelte wie ein Diamant. Das Erstaunlichste an ihm war allerdings seine rechte Hand. Sie brannte. Ein riesiges Feuer schien an seiner Hand zu lodern.
      „Und nun nimm das.“, schrie der alte Mann und schmiss die Flammen, die er in seiner Hand trug in Richtung der Spinne. Die Spinne konnte dem Feuerball nicht entkommen und ging in Flammen auf.
      Einen kurzen Moment standen alle wie versteinert auf ihrem Platz und schauten abwechselnd zu der zuckenden und brennenden Spinne und zu dem alten Mann. Der alte Mann hingegen ging gelassen auf die Kinder und die Mäuse zu. Lui wollte gerade schreiend weglaufen, als sich ein Lächeln auf dem Gesicht des alten Mannes zeigte.
      „Lago“, sprach Herr Mäuserich den Mann an. „Vergebt mir, dass ich an eurem Erscheinen gezweifelt habe.“
      „Ah, Ron Mäuserich“., antwortete der alte Mann mit dem Namen Lago. „Und wie ich sehe, bist du auch hier, Frau Sonja Mäuserich. Und ihr müsstet dann die sieben Kinder sein, von denen ich prophezeite.“
      Mit den Worten drehte er sich zu Cloud, Yasmin, Mary, Georg, John, Lui und Tracy um.
      Die Kinder schauten mit offenen Mündern zu Lago und keiner brachte ein Wort heraus. Erst als Lago einen Schritt auf Tracy losging bewegte sich Cloud.
      „Lass sie in ruhe alter Mann.“, sprach Cloud und stellte sich vor Tracy. „Wenn du uns etwas tun möchtest, dann fang mit mir an.“
      „Dein Mut lässt große Taten von dir erwarten. Ich werde euch nichts tun. Ganz im Gegenteil sogar, ich möchte euch helfen. Ich bin der Grund, warum ihr hier seid. Mein Name ist Lago, Erzmagier der Königsrunde und Wächter der Pforte des Himmels.“
      Erstaunt schauten sich die Kinder an und Cloud begann zu sprechen. „Wenn du uns hergeholt hast, kannst du uns auch wieder zurückschicken. Wir möchten nach Hause.“
      „Ah ja, ja nach Hause,“ fing Lago an zu antworten. „Selbst wenn ich könnte, könnte ich euch nicht einfach gehen lassen. Ihr seid unsere letzte Hoffnung.“
      Zitat Badidol:

      P-Server sind und bleiben illegale Kopien, i.d.R. betrieben von fragwürdigen Gestalten, die oft Server für ein paar Monate betreiben, massiv melken und dann runternehmen. Neuer Server, neues Glück.

      :D