Codename: Headteacher

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    • Kalt und klamm setzte sich Dozer diesmal ins Auto um zurück zu kommen. Den Sprung hätt ich mir auch sparen können., grummelte er missmutig, während er sich auf einem Sitz im Großraum im hinteren Teil des Gefährtes die Haare mit einem Handtuch trocken rieb. Entweder er ist tot oder wir haben ihn verloren!
      Er war nicht gerade bester Stimmung, obwohl er sein neues Spielzeug hatte ausprobieren dürfen.
    • "Ich denke, er wusste, was er tut-leider!" Sian war den Weg zurück gefahren und hatte sie alle dabei wieder eingesammelt. Schließlich hielt er vor dem Tatort und stieg aus. "Na dann, lasst uns mal den Tatort näher unter die Lupe nehmen.", meinte Sian, während er den Teacher wieder auswechselte. Rennen fahren würde er dort drinnen sicher nicht müssen.

    • Als sie den Tatort erreichten, merkte der Anführer der Gruppe auch ohne Teacher, dass hier etwas nicht stimmte. Die Tür war wieder dort, wo sie hingehörte. Weder auf den ersten , noch auf den zweiten Blick konnte er einen Hinweis erkennen, der darauf hindeutete, welche Bluttat hier geschehen war. Es war ein ganz normales Haus, ohne eingeschlagenes Fenster, ohne zerstörte Tür, ohne einen einzigen Blutflecken.

      Etwas weiter flussabwärs am Ufer fischte ein Mädchen etwas aus dem Wasser. Es war ein Mann. Sie entnahm den Teacher des Mannes und lief weg.




      Prolog Ende.
    • Kapitel 1: Jagd

      "Was soll das heißen, es gibt keinen Fall? Mein Team und ich haben verdammt nochmal diese Leichen gesehen!", der Mann vor ihm zuckte nicht einmal, als der Mann vom Sondereinsatzkommando ihm ins Gesicht brüllte.
      "Mister Gruber, ich habe es ihnen doch erklärt, es gibt keinen Hinweis darauf, dass ein Verbrechen stattgefunden hat, wir haben keine Vermisstmeldungen und keinen Tropfen Blut. Wir können ihre Aussagen aufnehmen, aber mehr können wir leider für sie nicht tun."
      Er kochte von innen. Als sein Team in das Haus zurückgekehrt war, was kaum fünf Minuten nach ihrer ersten Ankunft gewesen sein konnte, hatte sich der Schauplatz vollkommen verändert. Es war keine Spur mehr gewesen von der brutalen Gewalt, die stattgefunden hatte. Nicht einmal Sian hatte eine Spur entdecken können. Es mussten Profis am Werk gewesen sein. Spuren so gut verwischen zu können war eigentlich unmöglich.

      Als er aus dem Büro trat, fühlte er sich wie durch den Fleischwolf gedreht. Er hatte eine halbe Ewigkeit auf den Mann eingebrüllt, doch es war keine Regung gekommen. Sein Team wartete draußen auf ihn. Er musste nichts sagen, es war deutlich zu sehen, was bei dem Gespräch herausgekommen war.
    • "Wie jetzt?", fragte Sian aufgebracht, "Keiner erinnert sich an irgendetwas außer uns?" Das war bei weitem das Absurdeste, das er je erlebt hatte. "Und jetzt? Sollen wir den Fall einfach auf Eis legen und so tun, als sei nie etwas passiert?" Es war deutlich, dass ihm das so gar nicht in den Kram passte, wenngleich er keine Idee hatte, wie sie hier vorgehen sollten.
    • Einen Moment lang blickte sie Sian wütend an, bevor sie wieder zu dem Teamleiter hinübersah. "Ich weiss nicht, was diese Schreibtischveteranen behaupten oder was überhaupt los ist, aber es sind Menschen gestorben, wir können nicht einfach aufhören!" Verunsichert sah sie sich in der Runde um, hoffnungsvoll auf Unterstützung heischend, die ihr die anderen entgegenbringen konnten.
      "Aber wonach sollen wir suchen? Der Täter liegt wahrscheinlich tot am Grund des Flusses und alle Beweismittel sind verschwunden. Scheinbar haben wir gar nichts."
      Scheinbar wie um die Mischung komplett zu machen, machte sich jetzt auch noch Traurigkeit und ein wenig Verzweiflung über diesen seltsamen Fall in ihr breit. Heute war wohl einfach nicht ihr Tag.
    • "Sie sagen, dass es keinen Hinweis auf ein Verbrechen gibt, es gibt keine vermissten Polizisten, keine Spuren, keine Beweise dafür, dass auch nur irgendwo etwas schief gelaufen ist. Wir haben es hier mit mächtigen Gegnern zu tun. Ich denke jeder von uns hat gesehen, wie dieser Mann sich bewegt hat. Das war höchste Technologie. Außerdem muss es jemanden in den höchsten Etagen geben, der vertuschen könnte, dass ein ganzes Team Polizisten tot." , er hohlte kurz Luft. Sein Verstand war noch immer benebelt von dem Einsatz und der Diskussion mit dem Beamten.
      Plötzlich klingelte sein Mobiltelefon. Er hohlte es hervor, es hatte so wie so keinen Sinn sich jetzt aufzuregen. Es war keine Nummer angezeigt.
      "Ja?"
      "Ich brauche deine Hilfe. Kommt zum Güterbahnhof, es ist wichtig."
      "Wer spricht denn da?", er kannte diese Stimme, aber woher? Es war eine weibliche Stimme, aber er erkannte sie nicht.
      "Schnell."
      Die Person am anderen Ende hatte aufgelegt.
      "Ich glaube wir haben einen Plan. Fahren wir zum Güterbahnhof."
    • "Na los, alles einsteigen!", Sian war zuerst im Wagen, wo er ungeduldig wartete, bis alle drin waren. Dann fuhr er so schnell wie nur möglich in Richtung des Güterbahnhofs. "Hoffentlich verschwindet diese Spur nicht auch wieder."
    • Sina war die zweite, die den Wagen erreicht hatte und setzte sich nach vorne, wo sie es sich neben Sian bequem machte. Ihre Waffe lag gesichert auf ihrem Schoss, sodass sie sich jederzeit diese schnappen konnte. Der ganze Einsatz erzeugte in ihr ein mulmiges Gefühl und sie war froh, ihre Waffe jederzeit dabei haben zu dürfen.
      Während Sian über die Strassen durch die Stadt fuhr, zog das graue und triste Bild der Stadt an den Fenstern vorbei. Viele Wagen begegneten ihnen nicht, doch war das in diesem Teil der Stadt, weitab von jeglichen Einkaufszentren und ähnlichen Einrichtungen, kein Wunder, denn genau wie ihr Ziel war die Gegend hier nicht gerade Touristenattraktion Nummer 1.
      "Hast du auch das Gefühl, dass hier irgendetwas falsch ist?" Die Frage galt sowohl dem Fahrer als auch ihr selbst und sie erwartete nicht wirklich eine Antwort, dennoch sah sie ihn fragend an.
    • Gerade als Sina die Frage gestellt hatte, kam es Jannis vor, als wäre etwas in seinem Augenwinkel am Fahrzeug vorbeigezischt. Er hielt es für einen Lichtreflex, weshalb er ihm keine weitere Bedeutung beimaß.
      "Ja irgendwas stimmt hier nicht."
      Gedankenverloren schaute er nach vorne. Gleich sollten sie da sein. Plötzlich fiel ein mächtiger Schatten vom Himmel. Direkt vor dem Wagen. Es war unmöglich auszuweichen. Doch es war nicht der Schatten, der nachgab. Das Fahrzeug wurde seitlich umgeworfen und Jannis konnte Teile des Teamwagens zerstört wurden. Dann kam es auf. Es war, als wäre ein Nashorn auf der Brust des Teamleiters gelandet. Alle Luft wurde aus ihm gepresst.
      Er konnte gerade noch sehen, was sie da so heftig ausgebremst hatte. Es war ein Mann. Sein Körper schien teilweise mechanisch. Schwarze Stahlplatten bedeckten seine Arme und Beine, sowie eine Hälfte seines Gesichtes.
    • Als plötzlich etwas vor ihrem Fahrzeug auftauchte, trat Sian voll auf die Bremse, doch es war zu spät. Er hatte damit gerechnet, diesen Kerl umzufahren, doch stattdessen flog das Auto auf die Seite. Sian schrie auf und kniff die Augen zusammen. Immerhin fühlte er sich nicht so, als hätte er sich etwas gebrochen, nur seinen Kopf musste er irgendwo gestoßen haben.
      Sian löste den Gurt, um herauszuklettern-was war das eben überhaupt gewesen? Ein Mensch doch nicht, oder? Verwirrt blickte er durch die Windschutzscheibe und erstarrte beim Anblick des Gegenübers in der Bewegung.
    • Kurz vor Ankunft am Güterbahnhof rammte sie irgendetwas, vermutlich, so dachte Severin, ein andere Fahrzeug. Er hatte aber während der Fahrt wenig mitbekommen, denn er war ein wenig in Gedanken versunken. Als er nach kurzer Benommenheit zu sich kam blickte er aus dem Auto und sah, als er nach vorne blickte, einen Mann. Aber war es ein Mann? Er oder es sah eher nach einer Maschine aus, der größte Teil seines Körper war mit Stahlpatten bedeckt und sicher verbargen sich darunter mechanische Bauteile. "Was zum Henker ist das?", murmelte Severin entsetzt.
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    • Dozer schüttelte seine Benommenheit sehr schnell ab. Er hatte sich bei dem Zusammenprall nur leicht den Kopf gestoßen.
      DAS war mein Einsatz, Severin! Mit einem breiten Raubtiergrinsen legte er willkürlich einen der Kampfteacher in seinen linken Arm ein.
      Mit der Schulter sprengte er die rückwärtige Tür einfach auf wobei das Schloss in Stücke gerissen wurde. Lasst uns doch mal sehen, was der Kerl so drauf hat!
      Seine Beinmuskulatur spannte sich an und katzengleich sprang er einfach auf das umgestürtzte Einsatzfahrzeug. Die Verbesserung seiner Muskulatur erlaubte es ihm bei seinem kurzen Sprint über die Seitenwand ihres Wagens ein enormes Tempo aufzubauen. Ein weiterer Sprung katapultierte ihn direkt auf den Gegner zu. In der Luft nutzt Mike die Rotation aus um mit den Füßen vorweg, wie ein menschlicher Speer auf den Fremden zuzufliegen.
      Seine Füße landeten auf der Brust des Mannes. Doch statt ihn einfach nur mit seinem Körpergewicht zu Boden zu reißen lies er sich für einen Sekundenbruchteil in eine hockende Position gleiten, bevor er sich wieder von ihm absties und seinen Kontrahenten so mit der Gewalt einer Kanonenkugel davorschleuderte, während er mit einem Salto wieder auf den Füßen landete.