[Tutorial] Videobearbeitung in Metin2 | Theorie & Crash-Kurs

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    • [Tutorial] Videobearbeitung in Metin2 | Theorie & Crash-Kurs

      Guten Tag, da ich mich schon etwas länger mit dem Thema Videobearbeitung auseinandersetze und auch in diesem Spiel einige Videos produziert habe, wollte ich einfach mal etwas Wissen weitergeben, das vielleicht Neulingen aber auch Erfahreneren weiterhelfen könnte.
      Gerade Metin2.de hat leider außer 2-3 Ausnahmen nur wenig gute Youtuber die Mixtapes / Edits erstellen, das lässt sich doch bestimmt ändern. ;)

      Ich werde im Folgenden kurz auf die technischen Voraussetzungen und die Aufnahmeprogramme eingehen, danach die Oberflächen von Sony Vegas und Adobe Premiere vorstellen und kurz auf die wichtigsten Funktionen eingehen. Ich bewege mich dort auf den absoluten Grundkenntnissen, für genauere Erklärungen sollte man sich Tutorials in Videoform anschauen, da es dort besser visualisiert werden kann. Anschließend gehe ich noch auf das Thema Color Grading in den beiden Programmen ein und zeige kurz anhand von Beispielen und Presets wie sowas aussehen kann. Zum Abschluss zeige ich noch Rendereinstellungen, die für Youtube 1080p angepasst wurden.

      Gliederung:

      1. Die Aufnahme - Voraussetzungen, Konzept, Programme,

      2. Der Schnitt - Programme (Grundkenntnisse), Color Grading

      3. Rendern - Rendereinstellungen


      1. Die Aufnahme - Voraussetzungen, Konzept, Programme

      (Technischer Teil) Für ein hochauflösendes und lagfreies Video gibt es Voraussetzungen. Grundsätzlich ist ein guter Prozessor (CPU) das Wichtigste was ihr benötigt. Neben dem lagfreien Aufnehmen mit möglichst 60 fps (frames per second) ist auch beim Schnitt und beim Rendern die CPU der wichtigste Bestandteil eures PCs. Förderlich ist natürlich auch mind. 4-8GB RAM und eine nicht total veraltete Grafikkarte. Beste Ergebnisse erzielt man selbstverständlich mit teurer Hardware (i7 der aktuellen Generation), jedoch kann man schon mit etwas älteren Komponenten gute Ergebnisse erzielen. Jedoch gerade beim RAM kann es zu Schwierigkeiten kommen, denn der Rendervorgang könnte abgebrochen werden, wenn zu wenig eingebaut ist. Auch die CPU könnte überhitzen (*hust* AMD), bpsw. weil die Lüfter verstaubt sind oder die Anforderungen des Renderns zu hoch sind.

      Nun kommen wir zum Konzept. Generell gibt es bei Metin verschiedene Videokategorien, das Let's Play, auf das ich weniger eingehen werde und verschiedene Mixtapes oder Edits. Dabei wird versucht aufgenommenen Inhalt, zum Beispiel das Uppen oder das Kloppen eines Bosses möglichst ansehnlich zusammenzuschneiden. Meist wird das Video dabei mit Musik unterlegt, oder sogar darauf geschnitten. Bevor man sich an ein Video wagt sollte man sich einen groben "Schlachtplan" überlegen: Was will ich im Video zeigen? Welche Musik will ich verwenden? Ist diese Musik auf Youtube verwendbar, wird sie nicht gesperrt? Hab ich vielleicht schon Ideen, wie ich Videomaterial und Musik verbinden könnte? All das sind Überlegungen, die helfen können ein Video mit Konzept auf die Beine zu stellen, anstatt blind Clips hintereinanderzuschneiden. Gerade die Synergie zwischen Video und Musik ist ein wichtiges Element, das hervorragend genutzt werden kann, um das Video ansehnlich zu machen und es von der Masse abzuheben.

      Programme: Hier gibt es verschiedene Auswahlmöglichkeiten, die ich vorstellen möchte. Ich beschränke mich hierbei auf Kurzbeschreibungen.

      Fraps: Beste Videoqualität, extrem große Datenmenge (15 Sekunden Full HD ~ 1GB), gute Einstellungsmöglichkeiten, nichts für Lets Player
      dxtory: Sehr gute Videoqualität, mittelmäßig große Datenmengen (auch abhängig vom Codec), sehr gute Einstellungsmöglichkeiten
      OBS: Gute Videoqualität, relativ kleine Datenmengen, ebenfalls gute Einstellungsmöglichkeiten

      Wer viel Platz auf der Festplatte hat und sehr viel Wert auf Qualität legt ist mit Fraps / dxtory gut bedient. Dxtory bietet leicht schlechtere Qualität, dafür ist aber der Codec frei wählbar und Multithreading wird unterstützt.
      OBS ist perfekt für Lets Player und Leute, die eher wenig Speicherplatz zur Verfügung haben. Die Qualität ist trotz der geringen Größe noch relativ gut. Noch wichtig zu wissen ist, dass OBS kostenlos ist, Fraps und dxtory jedoch nicht. (von letzeren gibt es Testversionen mit Wasserzeichen)

      2. Der Schnitt - Programme (Grundkenntnisse), Color Grading

      Der Schnitt stellt außer dem Erspielen der Inhalte im Video wohl die größte Arbeit dar. Hierbei werde ich mich auf die zwei meist verbreitetsten Programme beschränken (Sony Vegas und Adobe Premiere). Beides sind keine kostenlose Programme, jedoch gibt es häufiger Angebote für Studenten. (Adobe Cloud kostet bspw. für Studenten 20€ im Monat, Sony Vegas gab es in der Vergangenheit häufiger für unter 100€ für Studenten). Der Grund, weshalb ich keine kostenlosen Alternativen vorstelle ist simpel. Das Grundprinzip des Schnittes bleibt gleich, ob jetzt Movie Maker oder Sony Vegas, lediglich die Anzahl der Features und das Interface unterscheiden sich.

      Sony Vegas Interface


      Adobe Premiere Interface



      Der grundsätzliche Aufbau der beiden Programme ist relativ ähnlich. Es gibt einen Bereich, in dem man das Footage importiert (entweder durch "Datei -> Importieren -> Medien" oder durch einfaches hereinziehen) und die "Zeitleiste" in der man die Videos zusammenfügt, schneidet und bearbeiten kann. Auch eine Vorschau mit Abspielmöglichkeit gibt es, außerdem verschiedene Möglichkeiten Effekte und Übergänge hinzuzufügen. Unterschiede gibt es trotzdem viele, diese werde ich unter seperaten Abschnitten aufzählen. Außerdem gebe ich Einschätzungen und Empfehlungen, welches Programm für was besser geeignet ist.

      Das Grundprinzip ist bei beiden Programmen denkbar einfach. Ihr importiert euren Inhalt, am besten schon namentlich sortiert um den Überblick nicht zu verlieren. Praktisch gesehen schiebt ihr also eure Audio- und Videodateien in die Zeitleiste und geht z.B eurem Konzept nach. Dabei könnte bspw. ein dramatisches Intro ein paar Farm-Clips folgen und danach ein Kampf gegen den Erzfeind oder sowas. Ich denke da hat jeder seine eigenen Ideen.

      Wie auch schon in der Einleitung erwähnt kann ich hier nur versuchen die Basics zu vermitteln und eine Übersicht zu verschaffen. Wenn ihr euch mehr mit der Thematik auseinandersetzen wollt empfehle ich euch auf Youtube nach "Basic" Tutorials ausschau zu halten und danach einfach selber auszuprobieren. Übung macht den Meister und sobald man das Grundprinzip verstanden hat, kann man selber neue Funktionen entdecken.

      Hilfreiche Videos für die Shortcuts (auf Englisch):
      Sony Vegas: youtu.be/6nZVP9N1UC8?t=13s
      Adobe Premiere: youtube.com/watch?v=uUCMvHUNyf0

      Sony Vegas:

      Allgemein: Sony Vegas ist ein Programm, das mMn ein wenig schwieriger zu erlernen ist, da vor allem die Bedienung der Effekt-Fenster komplizierter gestaltet ist und der Umfang der Möglichkeiten größer ist. Dafür hat man aber mehr Spielraum auch aufwendigere Effekte zu erstellen und im Endeffekt mehr Möglichkeiten wenn man die Programme seperat betrachtet. Dabei ist Sony Vegas aber auch auf das schnelle Schneiden ausgelegt. Durch die Bedienung mit Shortcuts (S = Schnitt), das Löschen des nicht benötigten Abschnitts (Strg + X) und das zusammenschieben der Clips ergibt sich eine arbeitssparende und schnelle Möglichkeit Videos zu schneiden. Auf längere Sicht ist Sony Vegas also für Edits als Einzelprogramm besser geeignet.

      Anders als bei Premiere sind die "Transformationseffekte" unter einem extra Fenster versteckt. Dies findet man unter dem Button, der oben im Bild "Cropping" benannt wurde und rechts unten beim Clip in der Zeitleiste angezeigt wird.



      In diesem Fenster kann man nun die Skalierung, Position, Rotation und allgemein die Transformationseffekte verändern. Die können entweder per Hand eingegeben werden (bpsw. sinnvoll bei einer 90° Rotation) oder aber mit dem Auswahlfenster. Dabei ist es sinnvoll die Skalierung mithilfe der an den Eckkanten positionierten Kästchen zu verändern um die Proportionen beizubehalten und das Video nicht zu verzerren. Auch ist es möglich alle Positionsinformationen mithilfe von "Keyframes" zu animieren. So kann man bpsw. am Anfang die Skalierung niedrig halten und dann einen Keyframe ans Ende zu setzen, bei dem die Skalierung größer ist, womit man einen Zoom Effekt erzielt. Das ist übertragbar auf alle anderen veränderbaren Positionsinformationen.

      Hierbei finde ich persönlich, dass bei "Landschaftsaufnahmen" oder auch nur beim kloppen eines Bosses eine leichte Skalierung um das HUD (die Benutzeroberfläche) auszublenden einen viel schöneren Look erzeugt. Aber auch in Uppsequenzen kann ein leichter Zoom die Spannung steigern und die Dynamik des Videos verbessern.

      Die Video Effekte sind bei Sony Vegas direkt neben dem "Cropping" Button, auf dem Interface-Screen als "Event-FX" bezeichnet.



      In diesem Fenster könnt ihr dem Clip Effekte hinzufügen, dabei wählt ihr in der Liste einen Effekt aus und klickt danach entweder auf "Hinzufügen" oben rechts oder macht einfach einen Doppelklick. Danach bestätigt ihr mit "Ok". Alternativ könnt ihr auch unter dem Tab "Video-FX" einen Effekt auf den Clip ziehen. Ein wichtiger Effekt wäre beispielsweise "Sony Farbkurven", um Farbkorrekturen vorzunehmen. (dazu später mehr im Color Grading)

      Die Übergänge findet ihr im Tab "Übergänge", diese zieht ihr einfach in der Zeitleiste zwischen zwei Clips. Ein beliebter Übergang ist aber auch den Clip "ein- und auszufaden", was im Endeffekt nicht anderes heißt als die Deckkraft des Videos von 0 auf 100 steigen zu lassen und selbiges umgekehrt am Ende. Dafür gibt es in Sony Vegas eine schnelle Möglichkeit, in dem ihr beim Clips oben links/rechts über das blaue kleine Dreieck hovert, sodass ein neues Icon erscheint, das "Einblendungsoffset" heißt. Dieses zieht ihr einfach an die Stelle, an dem das Video 100% Deckkraft haben soll, sodass sich beim Clip automatisch eine Kurve ergibt:


      Adobe Premiere:

      Allgemein: Dieses Programm ist das Schnittprogramm von Adobe, welches sich fast ausschließlich auf die wichtigen Funktionen beschränkt. Anders als bei Sony Vegas hat man weniger Möglichkeiten aufwendigere Effekte einzusetzen, sofern man das Programm alleine benutzt. Jedoch zusammen mit Adobe After Effects und dem "Dynamic Link" (kurzgesagt ein problemloses zusammenarbeiten an einem Clip mit beiden Programmen ohne hin- und herschicken) ermöglicht einen großen Vorteil gegenüber Sony Vegas. Dafür muss man natürlich beide Programme besitzen und erlernen, d.h es ist wohl auch schwieriger.

      Die wichtigsten Funktionen sind auch hier der Schnitt (Shortcut C wählt das Schneidewerkzeug aus), das zusammenschieben der Clips, erstellen von Übergängen (auf dem Interface Bild unter "Effekte" und dann "Videoüberblendungen") und das Color Grading, das später noch behandelt wird.

      Anders als bei Sony Vegas sind die Transformationseffekte unter den "Videoeffekten" oben links, wenn ihr einen Clip ausgewählt habt. Hier könnt ihr ebenfalls die Position, Skalierung, Drehung etc. verändern und ebenfalls mithilfe von Keyframes die Werte verändern lassen. Ebenfalls wichtig zu wissen ist, dass die Übergänge unter dem Tab "Effekte" -> "Videoüberblendungen" versteckt sind, diese sind einfach zwischen zwei Clips zu schieben.


      Color Grading:

      Ein extrem wichtiger Teil des Videos, das vielen Leuten Schwierigkeiten macht ist wohl das Color Grading oder auch die Color Correction. Häufig wird dabei auf das Plugin "Magic Bullet Looks" und Templates dafür zurückgegriffen. Das bedeutet vorgefertigte Looks.

      Wie im seperaten Teil von Sony Vegas bereits angedeutet ist die Funktion Farbkruven eine enorm wichtiger Effekt, aber auch die "Farbkorrektur" oder "Levels", Helligkeit und Kontrast, oder die Sony Farbkorrektur sind dabei wichtig.

      Beispiel:



      Hierbei wurden nur Standard-Effekte benutzt, die bei Sony Vegas dabei sind. Da ich generell nie Sony Vegas für Color Grading benutze, ist das sicherlich verbesserungswürdig. Jedoch sollte man mit diesen Effekten grundsätzlich schon mal gute Ergebnisse erhalten mit bloßem "rumprobieren", die Werte habe ich mal mit angegeben für eine grobe Richtung des Looks.

      Bei Adobe Premiere sind diese Effekte ebenfalls größtenteils gleich benannt und unter "Videoeffekte" -> "Farbkorrektur" zu finden.
      Bei Premiere gibt es jedoch meiner Erfahrung nach mehr Möglichkeiten. Hierbei ist das neue Plugin "Lumetri-Farbe" unglaublich stark.

      Hier ein Beispiel:


      Ein komplett anderer Look als mit Sony Vegas und man könnte noch viele weitere Looks erzeugen (alles sehr schnell)

      Folgendes Interface bietet Lumetri Farbe:



      Links: Standard Fenster
      Rechts: Einstellungen, die im Beispiel verwendet wurden

      Auf den ersten Blick mag Lumetri erstmal sehr verwirrend aussehen, aber wenn man es aufteilt ist es nichts anderes als die Standardeffekte in einem Plugin vereint. Zunächst gibt es die "Einfache Korrektur", hier könnt ihr den Kontrast, die Belichtung etc. anpassen. Weiter unten könnt ihr z.B einen Look auswählen oder die Farbe von Schatten / Glanzlichtern verändern. Danach kommen die RGB-Kurven, welche auch bereits bei Sony Vegas benutzt wurden.
      Wie man sieht kann man quasi jede Einstellung "abklappern" und anpassen was einem am besten gefällt. Durch die "Looks", die man zusätzlich noch auswählen kann hat man für nahezu jedes Video schnell ein passendes Color Grading. Allein durch reines Ausprobieren entsteht so meist schon ein echt cooler Look.

      Theoretisch könnte ich noch näher ins Detail gehen, aber ich denke allein für Metin sollten diese Standard Settings ausreichen. Wenn ihr noch abgefahrenere Looks erzeugen wollt kann das schon angesprochene Plugin Bullet Looks Abhilfe verschaffen, dort gibt es unter anderen noch Flares und verschiedene Licht Exposure- und Bluroptionen, die man theoretisch aber auch mit etwas Aufwand ohne Plugin erstellen könnte. Profesionelles Color Grading wird selbstverständlich nicht durch reines Ausprobieren erstellt, aber für Metin muss man eig nur aufpassen, dass das Bild nicht übersättigt wirkt, der Kontrast nicht zu stark ist oder allgemein das Bild zu dunkel wirkt. Das bloße Auge und das Bauchgefühl reicht für solche Zwecke generell schon aus.


      3. Rendern - Rendereinstellungen

      Auch hier unterscheiden sich die beiden Programme grundsätzlich nicht allzu sehr. Zu empfehlen ist der mp4 h264 Codec, der qualitativ sehr gut ist und die Videogröße trotzdem auf ein vielfaches kleiner macht als bspw. avi von Fraps.


      Das sind meine Rendersettings in Sony Vegas für Youtube in der Auflösung 1080p. Zum rendern müsst ihr auf "Datei" -> "Rendern als" und dann "MainConcept AVC/AAC" auswählen. Dort könnt ihr die Vorlage "Internet 1080p" so anpassen wie auf dem Beispiel oben. Grundsätzlich kann man sich an die Vorgaben von Youtube halten, welche z.B eine Bitrate von 12k empfehlen.

      In Adobe Premiere müsst ihr auf "Datei" -> "Exportieren" -> "Medien" gehen und dort seht ihr dieses Fenster:



      Ausgewählt wurde hierbei das Format "H.264" und unter dem Tab "Video" wurde die Bitrate ebenfalls auf 14 erhöht.


      Ich hoffe natürlich ich konnte vielleicht dem ein oder anderem Neuling weiterhelfen. Ein Fokus auf anspruchsvollere Techniken zu setzen ist für mich leider in der Form sehr schwierig, da Bilder oft nicht ausreichen, um so etwas zu vermitteln. Verbesserungsvorschläge oder Kritik ist natürlich gern gesehen, auch wenn der Tutorial Bereich ein wenig eingeschlafen wirkt :P

      Mit freundlichen Grüßen
      Yizz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yizz ()

    • Sehr gut und detailiert erklärt.
      Aufjedenfall Respekt für die Mühe.

      Das Problem welches du am Anfang beschrieben hast, dass es deiner Meinung nach nur 2-3 gute Editer/Editerinen gibt hast du mit dem Thread nicht verändert.
      Die meisten Leute machen es aus Spaß. Und sobald ein Video wirklich gut werden soll ist es meist nichtmehr mit Spaß an der Bearbeitung verbunden.
      Eine andere Motivation die du wohl auch kennst ist es das man sein altes Video übertrifft und sich erfreut wenn andere Leute deine Arbeit am Ende loben.
      Die meisten wollen aber einfach ihren krassen Char zeigen wo sie ihren Erzfeind umklatschen und in den Hintergrund packen sie Rap - Musik um die "Zerstörung" noch krasser wirken zu lassen. Daran das man das Video möglichst ansehlich gestaltet, auch für fremde Leute daran denken vielleicht 5% der Metin2.de editoren. (bei anderen Metin versionen sieht es m.M.n anders aus.)

      Wer besser werden will der sucht sich Tutorials auf Youtube. Ich wette es gibt auch Leute die sich dein Tutorial durchlesen aber das sind von 100 Video erstellern 4 Leute. Kaum einer will sich den Aufwand antun sich das hier alles durchzulesen.
      Ich denke mit 3 Minuten Videos wo du das ganze sprachlich erkläst würdest du weiter kommen und mehr Leute erreichen, als solch lange und aufwändige Texte zu schreiben ;D

      Würde gerne öfter von dir etwas sehen. Sprich Metin2 edit technisch. Bin auch der Meinung das es nicht viele gibt die sich da richtig reinhängen.
    • TodesKeks schrieb:

      Das Problem welches du am Anfang beschrieben hast, dass es deiner Meinung nach nur 2-3 gute Editer/Editerinen gibt hast du mit dem Thread nicht verändert.
      Die meisten Leute machen es aus Spaß. Und sobald ein Video wirklich gut werden soll ist es meist nichtmehr mit Spaß an der Bearbeitung verbunden.
      Eine andere Motivation die du wohl auch kennst ist es das man sein altes Video übertrifft und sich erfreut wenn andere Leute deine Arbeit am Ende loben.
      Die meisten wollen aber einfach ihren krassen Char zeigen wo sie ihren Erzfeind umklatschen und in den Hintergrund packen sie Rap - Musik um die "Zerstörung" noch krasser wirken zu lassen. Daran das man das Video möglichst ansehlich gestaltet, auch für fremde Leute daran denken vielleicht 5% der Metin2.de editoren. (bei anderen Metin versionen sieht es m.M.n anders aus.)

      Wer besser werden will der sucht sich Tutorials auf Youtube. Ich wette es gibt auch Leute die sich dein Tutorial durchlesen aber das sind von 100 Video erstellern 4 Leute. Kaum einer will sich den Aufwand antun sich das hier alles durchzulesen.
      Ich denke mit 3 Minuten Videos wo du das ganze sprachlich erkläst würdest du weiter kommen und mehr Leute erreichen, als solch lange und aufwändige Texte zu schreiben ;D

      Weiß nicht, ob die Moderation das noch nicht geändert hat, aber letztes mal wurden hier die Antworten leider gelöscht. Aber drauf reagieren kann ich ja trotzdem mal :P

      Nunja, vielleicht kann ich ja ein paar Leute dazu bewegen sich einerseits damit zu beschäftigen, oder Anfängern helfen, die nicht mal mit den Programmen zurecht kommen. Alles weitere muss man sich wohl oder übel selber beibringen, oder durch anderweitige Hilfe (YT-Tutorials z.B) herausfinden. Selbstständigkeit ist durchaus ein Kriterium bei solchen Sachen, ansonsten wird man keinen Fortschritt erkennen können.
      Dass wirklich krasse Videos nicht aus Spaß entstehen halte ich für falsch, meiner Meinung nach die schönsten Videos auf meinem Kanal waren die, auf die ich am meisten Lust hatte und auch auf anderen Channeln (unabhängig von Mt2 oder Gaming) erkennt man das.

      Dass bei "anderen Versionen von Metin" die Videos durchaus ansehnlicher sind liegt wohl daran, dass auf Metin2.de vor allem High-LvL Content auf YT Erfolg hat. Und wer auf Metin2.de High-LvL ist, ist sehr tief in diesem Game versunken, dieses Konkurrenzverhalten ist einfach viel stärker und das spiegelt sich auch in den Videos wider.

      TodesKeks schrieb:

      Sehr gut und detailiert erklärt.
      Aufjedenfall Respekt für die Mühe.
      Würde gerne öfter von dir etwas sehen. Sprich Metin2 edit technisch. Bin auch der Meinung das es nicht viele gibt die sich da richtig reinhängen.

      Danke für das Lob, Ingame-Edits werden von mir wohl eher sehr selten werden. Momentan geht der Weg Richtung 3D-Animationen, auch wenn es schon ein wenig mit Metin2 zu tun hat.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Yizz ()