Wo sind denn die Spieler hin ?

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    • WunRo schrieb:

      Der "EQ-Standard" muss nicht besonders hoch sein, um das Gefühl "Arbeit ohne Spaß dabei" zu haben. Blanke Ausrüstung +9 für Level 35 summiert sich bereits in Anbetracht der Drop-Aussichten. Selbst wenn einer auch +6 in Kauf nimmt und auf Boni konzentriert - da muss man viele Stunden "Farmen" bzw. "Campen", ohne dabei ernsthaft Spaß zu haben.

      Das liegt aber immer im Auge des Betrachters. Für uns beide "alte Hasen" hat Metin (würde ich mal behaupten) seinen "Zauber" verloren. Ergo empfinden wir Dinge, welche wir immer und immer wieder tun müssen irgendwann als "lästig" bzw. sehen wir sie als "Arbeit" an. Ein Spieler, welcher das Spiel gerade für sich entdeckt hat sieht das eventuell anders.
      Natürlich wird auch dieser früher oder später mitbekommen wie "kaputt" der Markt ist und muss dann für sich entscheiden, inwiefern er wie weitermachen möchte, aber möglich ist es durchaus - es kostet nur unglaublich viel Zeit.

      WunRo schrieb:

      Macht das Spaß? Das ist ein möglicher Plan, um irgendwie seine Ausrüstung aufzubessern. Hat aber spätestens nach einiger Zeit keinen Unterhaltungswert mehr.
      "Farmen macht Spaß" und seine Ausrüstung ganz nebenbei zu verbessern ist was ganz anderes. Etwas, das es so wohl nicht mehr gibt.

      Mir persönlich macht das keinen Spaß wenn ich es wiederholt tun würde, aber ich habe es genossen für mich alleine mit Musik/Teamspeak am Wochenden 10-12 Stunden straight zu leveln um mein Ziel zu erreichen. Ich bin da vielleicht aber auch nicht die "Norm" einfach weil ich, wenn ich etwas im Spiel wollte, auch bereit war 8 Stunden am Stück immer zwischen 5 Ch's zu wechseln und den Herrscher zu töten.
      Aber ich gebe dir recht, "EQ verbessern neben dem farmen, durch verkaufen & handeln" hat mir vor 4 Jahren auch noch mehr Spaß gemacht als "Zielorientiertes farmen" bis kurz vor meinem Abschied.
      Ist in der Form mittlerweile leider einfach nicht mehr möglich. Früher konnte ich mit meinem 55er für kleine Spieler & mich nen DT Run ziehen und hatte am Ende, wenn ich Glück hatte 200kk an Gewinn in der Tasche.

      Heute ist das so einfach nicht mehr der Fall. Metin hat sich früher nicht nur durch farmen ausgezeichnet, sondern eben auch durch Run's welche gewinnbringend waren. Heute reduziert man das alles gefühlt auf "Razador, Nemere, Jotum & Meley". Liegt zum großen Teil auch daran das Rüstungen+7 etc. über die einzelnen Updates immer mehr entwertet wurden und sie mittlerweile "Massenware" sind.

      WunRo schrieb:

      Man muss im wesentlichsten Sektor "PVM" gar nicht zu den besten gehören. Wenn sich PVM aber wie Arbeit anfühlt, generiert das ganz sicher keine Kunden. Wenn sich PVM noch lohnen und Spaß machen würde, wäre der Aufstieg auch für das optionale PVP ganz nebenbei gegeben.

      PvM betreiben um im PvP voran zu kommen kannst du gemessen an dem aktuellen Standard absolut vergessen. Da brauchst gar nicht anfangen, das kostet dich eine Ewigkeit.
      - don't be offended by me.

      einzig wahre fLasche™

      Talisman - Talismänner, DosP
    • Ich habe nach Jahren wieder mit Metin2 angefangen und bin (auch ohne IS-Nutzung wie damals) vollkommen zufrieden. Ein Spiel, bei dem man nicht nach weniger als 24h das Maxlevel erreicht, Aufwertungen von Rüstung/Waffe/Schmuck einen "Huiiiii"-Effekt auslöst, weil es eben fehlschlagen kann und dabei zerstört wird. Natürlich entsteht im gleichen Moment auch ein Frustfaktor, wenn Gegenstand X einfach nicht klappen will. Viel größerer Frust kam (bei mir) allerdings in Spielen auf, wo farmen, leveln und GEgenstandsaufwertungen so sehr vereinfach wurden, dass selbst ich mit wenig Zeiteinsatz "oben" mithalten konnte. Die besten mit dem größten Geldeinsatz mal ausgenommen ;)

      Metin2 ist einfach ein klassischer Grinder und das ist, lt. Spieleforen in den neuen Spielen, einfach kaum noch erwünscht bei den Spielern. Stundenlang mit noch schlechtem EQ auf Monstern herumzukloppen, um bspw. eine Rek zu bekommen oder Zeugs zu erfarmen um sich eine selbige kaufen zu können, ist einfach für viele eine Abschreckung. Dann noch die Aufwertung (Segis wird anfangs kaum jemand nutzen), bei der alles geschrottet werden kann. Selbst beim Uppen von +0 nach +1 - wie bei meinem Neuanfang die Startwaffe :D

      Wobei ich über die Alchemie glücklich bin. Momentan ist das meine Haupteinnahmequelle ;D Das Implementieren der Auto-Jagd finde ich nervig, da man an den üblichen Levelspots so doch recht häufig die autojagenden Leute findet. Anders als Bots (ich bin aus der Zeit 2007-2011) laufen die allerdings häufig mit besserem EQ als ich rum. :D So kann man die schwer umhauen und neue Spieler, die mittlerweile eher nach Guides leveln, finden diese Stellen dann ständig von denen besetzt. Der Vorteil ist nur, dass sie dort ordentlich Yang/Crap sammeln und verkaufen können :D
      Bei Computerproblemen sitzt das Problem zu 99% vor dem dem PC :gamer: ..... außer bei Druckern, denn:
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    • TianyLu schrieb:

      Ergo empfinden wir Dinge, welche wir immer und immer wieder tun müssen irgendwann als "lästig" bzw. sehen wir sie als "Arbeit" an. Ein Spieler, welcher das Spiel gerade für sich entdeckt hat sieht das eventuell anders.
      Ich war 7 Jahre jeden Tag aktiv dabei und hatte nie das Gefühl, dass Farmen lästig sei. Erst, als es immer weniger "lucky drops" gab und es immer eintöniger wurde. Das "Gefühl Arbeit" kam erst auf, als sich nichtmal mehr Seelensteine lohnten und es nur noch ums Drachensteinsplitter campen ging.

      TianyLu schrieb:

      Ein Spieler, welcher das Spiel gerade für sich entdeckt hat sieht das eventuell anders.
      Man spürt doch deutlich, dass das Spiel keine anziehende Wirkung mehr auf neue Spieler hat - es werden kontinuierlich weniger Server und ursächlich auch Spieler. Auch ohne einen Vergleich vorher-nachher spürt der Spieler, ob "Farmen" Spaß macht und die Suche nach dem nächsten glücklichen drop - oder ob es sich nach Arbeit für Yang anfühlt. Letzteres ist und bleibt kein Spielermagnet.
      Für das Spiel und die verbliebenen Spieler bleibt zu hoffen, dass das die GF irgendwann erkennt und entsprechend reagiert, bevor das Spiel tatsächlich abgeschaltet wird samt der allerletzten, die dann immer noch die Ursache im PVP, Stammspielern und tausenden verlorenen Euros suchen. Einige illegale Versionen von M2 werden dennoch weiterlaufen, weil sie die "lucky drops" zumindest in gewissem Umfang noch anbieten können/ erhalten konnten. Und werden dann beweisen, dass es um mehr als Grafik, Alter des Spiels und Konkurrenz durch "bessere, neuere Spiele" geht.
      _______
      Was erwartet der Spieler von "Free to play"? Geld ausgeben freiwillig, in fairem Maße Vorankommen auch ohne bei entsprechendem Zeitinvestment. Dabei noch Spielspaß in einem rundum ansprechenden System.

      Woran erkranken die meisten "F2P-Spiele irgendwann? Am fehlenden Gleichgewicht basierend auf der "F2P-Grundregel":

      Je gieriger die Betreiber, desto geiziger die Spieler. --> Ein offensichtlich gieriger werdender Betreiber verliert immer mehr Spieler.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von WunRo ()

    • Punkt X, an welchem der Spieler den Aufenthalt in der virtuellen Welt als "Arbeit" und nicht mehr als "Zeitvertreib" ansieht, definiert aber nun einmal jeder für sich selbst.
      Wäre das Spiel für Anfänger attraktiver und die Voraussetzungen besser, würde es immer noch Spieler geben denen das "farmen zur EQ Verbesserung" Spaß bereitet. Nur wie lange ist hierbei eben die Frage, wie lange bis sie vor Frust aufgeben weil es nur langsam voran geht.

      Hier muss man aber leider auch wieder sagen, hat sich die Mentalität beim spielen einfach nicht zum guten gewandelt. Früher waren solche "Langzeit Spiele" hoch angesehen, heute versucht man es den Spielern so leicht wie möglich zu machen.

      Ein Großteil der Spiele, welche früher für ihre "Fans" gut waren (Beispiel Battlefield Bad Company 2/3) & einen neuen Ableger raus gebracht haben (Battlefield 4, Hardline - you name it) wurden über die Jahre hinweg immer mehr zu normalen "Casual" Games. Nicht mehr Zielgruppen orientiert, sondern eben für die breite Masse. Das gleiche ist mit dem Schwierigkeitsgrad an vielen Stellen auch zu beobachten. Viele Spieler sind einfach nicht mehr gewillt Unmengen an Zeit in virtuellen Spielfortschritt zu stecken. Kurzweilige und kleine Games gewinnen immer mehr an Spielerschaft, z.B. "Clash Royal". Wohin gegen Spiele wie z.B. "Dark Souls" (ein parade Beispiel für stellenweise bock schwere Schwierigkeitsstufen) sich auch einer Beliebtheit erfreuen, aber eben nur bei Fans des Genres bzw. bei Fans der Spiele Reihe.

      Der Trend wandelt sich einfach. Weg von "langzeit Spielen" hin zu Spielen welche man mal eben "zwischen durch" für ~60min spielen & einen Erfolg/eine Verbesserung spüren kann. Fans der langzeit MMO's gibt es immer noch, kein eFrage. Aber diese werden weniger. Demnach ist es dann also auch nicht verwunderlich, wenn die Spielerzahlen generell zurück gehen (ist nicht nur bei Metin zu beobachten, sondern auch bei der Konkurrenz). Und in diesen Kreisen spricht sich Metin eben durch viele Fehler, Fehlentscheidungen, schlechtes Design etc. herum und kann so nicht gerade neue Spieler für sich gewinnen.
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    • TianyLu schrieb:

      Punkt X, an welchem der Spieler den Aufenthalt in der virtuellen Welt als "Arbeit" und nicht mehr als "Zeitvertreib" ansieht, definiert aber nun einmal jeder für sich selbst.
      Offensichtlich. Da aber im Prinzip gar keine Spieler mehr hinzuzukommen scheinen, definieren sie wohl das, was man jetzt erlebt - eher als lästige Arbeit. Ich glaube auch nicht, dass Du hier allzu viele Leute finden wirst, die behaupten, sie farmen oder campen, weil sie besonderen Spaß daran haben. Im Umkehrschluss bedeutet das, sie tun es für einen gewissen Erfolg, weil es sein muss. Also nichtmal Arbeit, die Spaß macht.

      TianyLu schrieb:

      Wäre das Spiel für Anfänger attraktiver und die Voraussetzungen besser, würde es immer noch Spieler geben denen das "farmen zur EQ Verbesserung" Spaß bereitet. Nur wie lange ist hierbei eben die Frage, wie lange bis sie vor Frust aufgeben weil es nur langsam voran geht.
      Dass der Frustfaktor deutlich niedriger war, dürfte 2008-2010 deutlich geworden sein. Man hatte zwar viel Konkurrenz, durfte aber auch auf wertvolle "lucky drops" hoffen am nächsten Metin; unzählige neue "Suchtis", jeden Tag. Heute zwar fast alleine 30-40 Metins abgrasen können, in der Summe aber wohl weniger als einen "lucky drop" damals zu haben, ist was ganz anderes. Lotto spielt man mit Aussicht auf einen relevanten Gewinn bis hin zum Jackpot. Wenn man nur maximal das 5fache seines Einsatzes gewinnen könnte... wen würde das zur Teilnahme motivieren?

      TianyLu schrieb:

      wurden über die Jahre hinweg immer mehr zu normalen "Casual" Games. Nicht mehr Zielgruppen orientiert, sondern eben für die breite Masse.
      Mag ja sein, aber Metin2 ist eben "zielgruppenorientiert" entwickelt worden, abgestimmt auf die (bereits gebundenen) "Stammspieler". Und taugt eben nicht mehr für die breite Masse, solange sich das nicht ändert. Entsprechend fällt aber das System mehr und mehr zusammen, je mehr der Stammspieler sich verabschieden. Nachwuchs gibt's keinen.
      _______
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    • WunRo schrieb:

      TianyLu schrieb:

      Punkt X, an welchem der Spieler den Aufenthalt in der virtuellen Welt als "Arbeit" und nicht mehr als "Zeitvertreib" ansieht, definiert aber nun einmal jeder für sich selbst.
      Offensichtlich. Da aber im Prinzip gar keine Spieler mehr hinzuzukommen scheinen, definieren sie wohl das, was man jetzt erlebt - eher als lästige Arbeit. Ich glaube auch nicht, dass Du hier allzu viele Leute finden wirst, die behaupten, sie farmen oder campen, weil sie besonderen Spaß daran haben.
      *Meld* :D

      Farmen wird aber zunehmend als lästig empfunden. Was waren das für Zeiten vor der Grotte, als man bspw. die Blüten für Taus noch "aufwendig" farmen "musste". Für die lästigen Arbeiten gab es immer Leute, die es machten. Erzen war auch nicht für jeden was, aber Erze braucht fast jeder. War bei uns in der Gilde damals immer eine gute Arbeitsteilung.
      Bei Computerproblemen sitzt das Problem zu 99% vor dem dem PC :gamer: ..... außer bei Druckern, denn:
      Drucker hassen die Menschheit :hrhr:
    • Jamsin schrieb:

      Farmen wird aber zunehmend als lästig empfunden.
      Eben, weil es einfach keinen Spaß macht, ein Inventar voll mit Kram zu campen und das mühsam loszuwerden. Wohlgemerkt dieselben Teile, die einst drastisch selten nur einzeln droppten ("lucky drop") und nach kurzer Meldung im Chat für die Summe weggingen, die heute ein ganzes Inventar voll einbringt. Was ganz sicher nicht gestiegen ist ist die Zahl an diesen drops, die Leute am Markt suchen. Die Ausbeuten beim droppen wurden ver20facht, die Nachfrage ist eher gesunken mangels Spieler.
      _______
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      Je gieriger die Betreiber, desto geiziger die Spieler. --> Ein offensichtlich gieriger werdender Betreiber verliert immer mehr Spieler.
    • WunRo schrieb:

      Eben, weil es einfach keinen Spaß macht, ein Inventar voll mit Kram zu campen und das mühsam loszuwerden. Wohlgemerkt dieselben Teile, die einst drastisch selten nur einzeln droppten ("lucky drop") und nach kurzer Meldung im Chat für die Summe weggingen, die heute ein ganzes Inventar voll einbringt. Was ganz sicher nicht gestiegen ist ist die Zahl an diesen drops, die Leute am Markt suchen. Die Ausbeuten beim droppen wurden ver20facht, die Nachfrage ist eher gesunken mangels Spieler.
      Man muss eben das farmen, was auch gut und schnell weggeht. Das war früher so und ist jetzt immer noch so. Auf Server 18 hat unsere GIlde bspw. den Erzpreis vollkommen kontrolliert. Einzelne Eigenproduzenten haben sogar bei uns nach den aktuellen Preisen gefragt. Was billiger verkauft wurde, wurde von uns aufgekauft (teureres wurde durch unser großes Angebote nicht gekauft) und zu "unserem" Preis wieder verkauft.

      So stiegen Preise teilweise in der Woche, weil z.B. gerade jemand Sache X kaufen wollte, die Preise um einige Millionen pro Stück. Zu unseren besten ZEiten gingen Himmelstränen für 15kk das Stück - eine Woche später haben wir den Preis wieder auf 5kk sinken lassen :D Unsere Stammkunden und Direktbesteller haben Sonderkonditionen bekommen ;)

      Momentan mache ich das bei Drachensteinsplittern so - ich habe den Verkaufspreis für mich ausgelotet wieviel Spieler bereit sind dafür zu zahlen und kaufe alles auf, was billiger ist und verkaufe es zu "meinem" Preis. Hat mir am Wochenende einige Millionen gebracht (10kk am Freitag und Sonntag 60kk) :D Eigene Splitter brachten dabei lediglich 20kk (für mich trotzdem noch viel Geld). Da gibt es sicher noch andere Sachen, die sich zu farmen lohnen.

      Aber auch früher hatten wir die, die nur leveln und aufwerten wollten und sich die Uppgegenstände zusammengekauft haben anstatt selbst zu farmen. Ohne Erstere können Zweitere aber auch nicht so gut überleben. Ohne eine ausreichende Nachfrage eben kein schneller Verkauf bzw. nur zu Schrottpreisen. Kräuter und Geiststeine haben durch die Grotte einen Einbruch erlitten wie die Seelis mit den neuen Maps.
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    • Jamsin schrieb:

      Man muss eben das farmen, was auch gut und schnell weggeht. Das war früher so und ist jetzt immer noch so.
      2010 gab es fast nichts, was nicht schnell wegging. Ein "schnell weggehen", das anders war als was man heute darunter versteht. Ein "schnell weggehen" in sich, da ständig jemand im Chat irgendwas suchte und sich die Käufer dabei noch überboten. 30% sind gar nicht erst in einem shop gelandet, sondern per "Suche Aura FBs biete x" mit kurzer PM und Treffen übergewechselt. Das gibt es heute so gut wie gar nicht mehr, macht aber einen gewaltigen Unterschied am Farmspaß und Erfolgsgefühl.

      Jamsin schrieb:

      Aber auch früher hatten wir die, die nur leveln und aufwerten wollten und sich die Uppgegenstände zusammengekauft haben anstatt selbst zu farmen. Ohne Erstere können Zweitere aber auch nicht so gut überleben. Ohne eine ausreichende Nachfrage eben kein schneller Verkauf bzw. nur zu Schrottpreisen. Kräuter und Geiststeine haben durch die Grotte einen Einbruch erlitten wie die Seelis mit den neuen Maps.
      Klar gab es immer An- und Verkäufer. Es gibt auch durchgehend Leute, die eigentlich nichts anderes tun. Leute, denen ein möglichst geringer Einkaufspreis bei hohem, erfolgreichem Verkaufspreis den gewissen "Kick" gibt. Diese sind aber eine Randgruppe, selbst wenn das theoretisch die effizienteste Variante wäre, sein Yang zu vermehren. Die meisten halten das nicht ewig durch oder tun es gelegentlich. Auch kann es nicht jeder tun, denn für den Gewinn des Einen macht der andere in der Regel einen Verlust.

      Leider ist nicht die Nachfrage das Problem. Sondern die enorm gesteigerte Zahl der drops aus neuen Quellen und alten Quellen, die noch schneller/effektiver "becampt" werden. Niemand braucht so viel von dem Schrott. Die 5-6 Optionen, die man noch fahren kann von den ursprünglich 40+ Möglichkeiten sind ein schlechter Scherz. Drachenstein-Splitter sind auch keine drops, die das Herz höher schlagen lassen oder den Spieler ernsthaft motivieren. Das wären drops, die selten sind und 50-120kk auf einmal einbringen.
      Das hat man alles weggeupdated. Und wenn mal was neues dazukommt wie Experten-Petbücher, dann zockt man damit im Glücksrad und schafft einen Preisverfall von 1kkk pro Stück auf 5kk. Bei 1kkk ging so ein Teil für 500kk sofort weg. Das ist natürlich ein ziemliches Extrem, die 5kk aber ebenso. Und niemand braucht gleich 100 auf einmal, weil sie nur noch 5kk wert sind und unzählige Leute sie anbieten...
      Sinnvolle Regulierung und Market-Balancing sieht anders aus. Aber jeder, der PVM betreibt, ist davon abhängig. Was man heute "PVM" und "Farmen" bezeichnet, hat nichts mehr mit dem gemein von 2008-2010. Wo bleibt da die Motivation?
      _______
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      Je gieriger die Betreiber, desto geiziger die Spieler. --> Ein offensichtlich gieriger werdender Betreiber verliert immer mehr Spieler.
    • WunRo schrieb:

      Leider ist nicht die Nachfrage das Problem. Sondern die enorm gesteigerte Zahl der drops aus neuen Quellen und alten Quellen, die noch schneller/effektiver "becampt" werden. Niemand braucht so viel von dem Schrott. Die 5-6 Optionen, die man noch fahren kann von den ursprünglich 40+ Möglichkeiten sind ein schlechter Scherz. Drachenstein-Splitter sind auch keine drops, die das Herz höher schlagen lassen oder den Spieler ernsthaft motivieren. Das wären drops, die selten sind und 50-120kk auf einmal einbringen.Das hat man alles weggeupdated. Und wenn mal was neues dazukommt wie Experten-Petbücher, dann zockt man damit im Glücksrad und schafft einen Preisverfall von 1kkk pro Stück auf 5kk. Bei 1kkk ging so ein Teil für 500kk sofort weg. Das ist natürlich ein ziemliches Extrem, die 5kk aber ebenso. Und niemand braucht gleich 100 auf einmal, weil sie nur noch 5kk wert sind und unzählige Leute sie anbieten...Sinnvolle Regulierung und Market-Balancing sieht anders aus. Aber jeder, der PVM betreibt, ist davon abhängig. Was man heute "PVM" und "Farmen" bezeichnet, hat nichts mehr mit dem gemein von 2008-2010. Wo bleibt da die Motivation?
      Also ein Dropp mit Level 35-50, der 50-120kk wert wäre... da fällt mir echt nichts ein, denn selbst 2k-tp-EQ hatte ungeuppt nie die Werte... (ich rede von einem neuen Spieler und keinem Über-EQ) :D Orkzähne, Stück Edelstein, Fluchis etc. sind zumindest beim Vergleich Erfoo/Hybris nahezu gleich geblieben. Perlen sind durch die Bosskisten deutlich abgesackt, aber angeln war eh nie meins. Selbst Reks und VMS sind nicht wirklich betroffen vom Preisverfall.

      Die Pet- und Alchemie-Eiinführung habe ich in anderen Games verbracht und kam als alles schon "billig" war.

      Farmen ist auch eine Einstellungssache. Ich habe bspw. immer das Ziel EQ teils selbst zu erstellen und teils zu kaufen - AgO-Schilde zu droppen ist maximales Glück und Geld setze ich nicht ein. Also muss ich das auf jeden Fall kaufen. Der DT-Schmied wird bald mein bester Freund werden (wie immer) Bis allerdings ein Char für den DT bereit ist, farme ich noch Bücher und die Uppgegenstände um nur noch Muscheln/Perlen-Aufwertungen für den DT zu haben. Muss mich dann nur noch mitschleifen lassen :D
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    • Jamsin schrieb:

      Also ein Dropp mit Level 35-50, der 50-120kk wert wäre
      Es gab solche drops. Sie waren eher die Ausnahme, aber auch der beste Ansporn dort zu farmen, wo die Möglichkeit bestand. Zu Beginn waren Seelensteine verdammt viel wert. Und erhielten diesen Wert auch mehrere Jahre, bis die GF sie in ihre Tombola-/Gewinnspielsysteme und Weihnachtstruhen packte. Damit wurde das Angebot zu stark erhöht.
      Steine+4 waren auch mal drastisch was wert bis vor der Eishexe. Aber zu der Zeit haben hier viele noch gar nicht gespielt. Das war eine Zeit, als es noch richtig Spaß machte, auch auf map2 die Metins möglichst vor den anderen runterzuhaben.

      Jamsin schrieb:

      Farmen ist auch eine Einstellungssache.
      Was bringt es bitte, wenn man das Gleichgewicht so umkippen lässt, dass nur noch wenige (weil "richtige EInstellung") bis niemand mehr Spaß am Farmen hat? Wenn die Lottogesellschaften plötzlich nicht mehr 5Millionen ausloben sondern lieber Millionen Kleingewinne in Höhe vom 3fachen des Einsatzes, verschulden sie auch selbst, dass es kaum noch Mitspieler gibt.
      _______
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    • WunRo schrieb:

      Es gab solche drops. Sie waren eher die Ausnahme, aber auch der beste Ansporn dort zu farmen, wo die Möglichkeit bestand. Zu Beginn waren Seelensteine verdammt viel wert. Und erhielten diesen Wert auch mehrere Jahre, bis die GF sie in ihre Tombola-/Gewinnspielsysteme und Weihnachtstruhen packte. Damit wurde das Angebot zu stark erhöht.Steine+4 waren auch mal drastisch was wert bis vor der Eishexe. Aber zu der Zeit haben hier viele noch gar nicht gespielt. Das war eine Zeit, als es noch richtig Spaß machte, auch auf map2 die Metins möglichst vor den anderen runterzuhaben.
      Zu Serverstart ist auch eine Anfangrüstung+9 mehr wert als nach einem Jahr. Es ändert sich eben alles mit dem Fortschritt des Spiels (oder mit Implementierungen von Seiten des Betreibers). Ich kenne die Zeiten noch als Steine+4 Unsummen wert waren und man hat die trotzdem eher nicht verkauft, weil man sie selbst brauchte :D Ich rede immer noch vom "eher bescheiden equippten Spieler". Seelensteine kannte ich nie über 10kk. Was für Gegenstände waren 50-120kk wert, die man mit mittlerem Level gedroppt hat? Mir will partout nichts einfallen - ungeuppte Ausrüstung mit 2k TP war zwar "ne Menge" wert, aber keine 50kk.

      WunRo schrieb:

      Was bringt es bitte, wenn man das Gleichgewicht so umkippen lässt, dass nur noch wenige (weil "richtige EInstellung") bis niemand mehr Spaß am Farmen hat? Wenn die Lottogesellschaften plötzlich nicht mehr 5Millionen ausloben sondern lieber Millionen Kleingewinne in Höhe vom 3fachen des Einsatzes, verschulden sie auch selbst, dass es kaum noch Mitspieler gibt.
      Farmen war schon immer eine Einstellungssache. Alpenrosen droppten damals bspw. gut an den Geisterbäumen. Unsere Leute brauchten Taus und dafür diese Rosen. Also musste es jemand farmen. Meist war ich wie ein Bot dort und habe stundenlang die Dinger gehauen und dabei von Level 60 bis 65 gelevelt (NUR an Geisterbäumen!). Die Alpenrosen haben trotzdem nicht gereicht - vielen war das zu doof, die Rosen wurden allerdings (vor der Grotte) auch nicht verkauft und wenn in Kleinstmengen. Das hat sehr wohl auch damals schon mit der Einstellung zu tun - farmen ist nun Mal eine stumpfe Tätigkeit. Wie auch erzen und angeln.

      Aus BDO, AION, ArcheAge, BnS etc. habe ich erfahren, dass dieses Farmen (neuerdings auch Grinden genannt) absolut unbeliebt ist und alle nur schnell zum PVP-Content wollen. BDO war da das Extrembeispiel, weil man innerhalb von 24h (Spielzeit) das "Maxlevel" erreichte und seine Ausrüstung maximal aufgewertet hatte. Dann kam der Ruf nach neuem Content - so erlebt in allen vorgenannten Spielen. Metin ist da schon beim Aufwertsystem schwieriger und vom Levelaufwand gar nicht anzufangen :D Alles Gründe warum ich wieder zurückgekehrt bin. Farmen/Grinden war nicht nötig in den Spielen - Metin stellt da noch ein Schwergewicht in Sachen Asiagrinder dar :) Nur die Autojagd passt da leider nicht mehr so ganz.

      PS: Autojagd habe ich auch ausprobiert, aber ich bin viel zu neugierig, ob auf den gedroppten Sachen Bonis sind... deshalb für mich keine Alternative, da ich ständig reinschaue :D
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    • Ich komme noch aus einer Zeit, da hatte Mosha noch nicht den Namen Mosha, und da haben sich JAYZON und AMBOSS um die Vorherrschaft auf dem Server gestritten. Damals hatte ein Ninja auf Server 1 einen G Skill und Seelis waren nur aus Missionsbüchern Droppbar.

      Damals hat sich keiner gelangweilt, auch die Highlevels nicht. Der DT war kaum erforscht , den RW gab es noch gar nicht.

      Irgendwann kam ein Zeitpunkt, ab dem einfach alle Stellschrauben falsch gesetzt wurden. Ich denke es war der Release der Grotte. Und von dort an ging es nur noch Bergab.

      Es schien so als hätten die Entwickler sich keinerlei Gedanken darüber gemacht was sie dem Markt antun.
      Simple Beispiele aus einem Update:
      75er Waffen als Zufallsdrop in der Grotte -> DT run von nun an nutzlos
      4er Steine Hexe -> Metins mit +4er Steine nutzlos
      70er Metins im DT -> FB Preise massiv gesunken


      Seit dem wurde es nur noch schlimmer. Mit jedem Update mehr, sei es die Entwertung der 66er Rüssis, oder die Einführung des Lykaners.
      Es wurde nur noch versucht ein paar letzte tropfen Milch aus der sterbenden Kuh zu melken, anstatt sie wieder auf die Beine zu bringen.


      Das Markt und Uppsystem war schon immer einzigartig für Metin2, das System das Highlvls auch mal dazu zwang mehrere Tage SS+ zu Farmen damit sie weiteruppen konnten.

      GIFTI Billanz: +1+2+3+4+3+2+3+4+3+4+3+2+3+4+3+2+3+2+3+4+3+2+3+4+3+4+3+2
      +1+2+3+4+3+4+3+2+3+4+3+2+3+4+3+2+3+4+3+2+3+4+3+4+5+4+3+4+5+4
    • Jamsin schrieb:

      Ich kenne die Zeiten noch als Steine+4 Unsummen wert waren und man hat die trotzdem eher nicht verkauft, weil man sie selbst brauchte
      Toll, dann war das Deine private Entscheidung. Die meisten Spieler haben sich aber gefreut, wenn sie eine gute Summe von Spielern dafür erhielten, die mehr als genug Yang für den Luxus hatten. Denn die 3% Mob/DB/Todesstoß oder der Unterschied zwischen Hast+3 und +4 waren am Ende marginal - reines Prestige. Idiotisch, einen +4 nicht abzugeben bei echtem Yang-Mangel. Genau das war aber der Punkt, der so viele massiv antrieb. Man konnte so einen seltenen "lucky drop" für wirklich gutes Yang loswerden. Reich bezahlt Arm, bis Arm reich genug ist und sich selbst solchen Luxus leisten konnte und die bezahlte, die nicht genug Yang hatten. Das ursprüngliche, erfolgreiche "Metin2-Prinzip".

      Jamsin schrieb:

      farmen ist nun Mal eine stumpfe Tätigkeit
      Ist sie eben nicht. Das mag für einige "stumpfe Stellen" zugetroffen haben. Erze, Angeln, "Alpenrosen campen". Das sind die Dinge, wo schon früher keine "lucky drops" vorkamen. Und es gibt heute leider nur noch solche Dinge, daher auch diese grottigen Spielerzahlen. Metins farmen wurde erst dann "stumpfsinnig", als die drops dank Eishexe und Ausrüstungsdrops+7 zu Kleinvieh wurden. Heute hat das nix mehr mit Spaß zu tun, das ist wahr.

      Jamsin schrieb:

      Farmen/Grinden war nicht nötig in den Spielen - Metin stellt da noch ein Schwergewicht in Sachen Asiagrinder dar Nur die Autojagd passt da leider nicht mehr so ganz.
      Es gibt verschiedene Varianten von "Grinden". Und Metin2 war definitiv mal ein "Schwergewicht" in dem Punkt, ist aber nichtmal mehr ein Leichtgewicht bei der übriggebliebenen "Massendrop-Camp-ewig-lange-verkaufen-Grinding-Version", die da heute existent ist. Das ist nicht annähernd mehr das, woran ein "Grinder" Spaß hat.
      Jemand der Spaß am Grinden hat, sucht sich ein Spiel, wo es noch "lucky drops" gibt bzw. wo solche gezielt erhalten werden. Ich habe ein solches gefunden, mit millionenfachen Spielerzahlen.
      Ich weine M2 keine Träne nach, so wie es "weiter"entwickelt wurde.
      _______
      Was erwartet der Spieler von "Free to play"? Geld ausgeben freiwillig, in fairem Maße Vorankommen auch ohne bei entsprechendem Zeitinvestment. Dabei noch Spielspaß in einem rundum ansprechenden System.

      Woran erkranken die meisten "F2P-Spiele irgendwann? Am fehlenden Gleichgewicht basierend auf der "F2P-Grundregel":

      Je gieriger die Betreiber, desto geiziger die Spieler. --> Ein offensichtlich gieriger werdender Betreiber verliert immer mehr Spieler.

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    • WunRo schrieb:

      Toll, dann war das Deine private Entscheidung. Die meisten Spieler haben sich aber gefreut, wenn sie eine gute Summe von Spielern dafür erhielten, die mehr als genug Yang für den Luxus hatten. Denn die 3% Mob/DB/Todesstoß oder der Unterschied zwischen Hast+3 und +4 waren am Ende marginal - reines Prestige. Idiotisch, einen +4 nicht abzugeben bei echtem Yang-Mangel. Genau das war aber der Punkt, der so viele massiv antrieb. Man konnte so einen seltenen "lucky drop" für wirklich gutes Yang loswerden. Reich bezahlt Arm, bis Arm reich genug ist und sich selbst solchen Luxus leisten konnte. Das ursprüngliche, erfolgreiche "Metin2-Prinzip".
      Ist sie eben nicht. Das mag für einige "stumpfe Stellen" zugetroffen haben. Erze, Angeln, "Alpenrosen campen". Das sind die Dinge, wo schon früher keine "lucky drops" vorkamen. Und es gibt heute leider nur noch solche Dinge, daher auch diese grottigen Spielerzahlen. Metins farmen wurde erst dann "stumpfsinnig", als die drops dank Eishexe und Ausrüstungsdrops+7 zu Kleinvieh wurden. Heute hat das nix mehr mit Spaß zu tun, das ist wahr.
      Zuallererst: Danke für das idiotisch :D Meine Haupteinnahmequelle waren eben nicht +4er-Steine. Geldsorgen hatte ich nie, denn ich habe diverse Sachen gefarmt. Wie gesagt war unsere Gilde damals im Erzgeschäft und wir haben damit täglich mehrere kkk gemacht. Die Steine waren dagegen ein Tropfen auf den heißen Stein. Da war eher das Problem genügend Steine +0-+2 heranzuschaffen um auch alles zu veredeln. Nun beginne ich wieder bei null und suche mir wieder entsprechende lohnhafte Geschäftsfelder.

      Du willst also ernsthaft sagen, dass farmen nicht stumpfsinnig ist/war? Stundenlang die gleichen Wege wegen der Metinsuche im Roten und Geisterwald oder woanders abreiten. Stundenlang die gleichen Monster schlagen für Gegenstand x. "24/7" DT-Runs, wo schon keiner mehr denken musste, weil es ja im Endeffekt immer gleich war. Also für mich sind das stumpfe Spielinhalte, die mir aber sehr viel Spaß machen, da ich zu den Spielern gehört, die sich über jeden Drop freuen. Bei jedem Dropp das Fiebern, ob ein guter Boni oder gar mehrere auf dem Gegenstand sind :D Stumpf bedeutet für mich nur sich ständig wiederholende Aktionen. Das ist nun mal Farmen. Man macht immer das Gleiche - viele Spieler wollen das aber augenscheinlich nicht oder (wie du) nur, wenn sie "ordentlich" dafür entlohnt werden. Wobei dein "ordentlich" wohl bei 50kk je Stück anfängt ^^
      Bei Computerproblemen sitzt das Problem zu 99% vor dem dem PC :gamer: ..... außer bei Druckern, denn:
      Drucker hassen die Menschheit :hrhr:
    • Ich mag auch behaupten, dass der Lykaner zum aussterben des Spiels geführt hat. Man kann TianyLu's aussage da echt nur 100% unterschreiben.

      Klar war auch Sertain relativ leer, nur hätte man nach Fusion, Porkie und vllt 105er EQ einen anderen Weg einfahren müssen. Ich meine damit u.a auch die Alchemie. 105er Waffen (alles ohne Alchi, nur FullEQ+ Porkie) bekam man mit nem 10er Kristall auf 80er Waffen Niveau gedefft (Magie Waffen vielleicht ausgenommen). Im laufe der Zeit sind immer wieder Spieler mit 80er Waffen abgehauen, einfach weil die selber merkten, wie Chancenlos sie waren. Aber gut... Die Alchi war Anfangs zwar "zu schwer" dennoch fand ich persönlich das relativ gut. So war Alchi etwas besonderes. Der beste PvMler von Gantar Python hatte damals nur nen "raren" Rubin drin und hat damit so ziemlich alles geschafft. Klar sein EQ war auch "krass". Diese Alchi war für mich letztendlich der Untergang des "gemeinsamen Spielens". Der absolute Overkill war der Lykaner. In einem so alten Spiel plötzlich eine 5. Def einzubauen ist ein NO GO. Da braucht man gar nicht drüber diskutieren. Interessanterweise, spielt nur noch ein Bruchteil der Leute, welche sich den als 1. hoch gezogen haben. Einfach weil auch dauerhaftes "rasieren" keinen Spaß macht.

      Man hätte es spätestens bei 105er EQ (Okay wenn schon komplette Magietaus raus dann sind die 115er Rüstungen für mich auch noch ok) gut sein lassen sollen. Tau nicht PvP Wirksam (oder fairerweise nur das 10% Wasser). Ferni Distanz verändern und alle Seiten wären glücklich und zufrieden gewesen. Das hätte man noch Jahrelang so spielen können. Razador / Nemere / Jotun? dann geht man halt zu 3-4 Leuten rein? Who cares?

      Das nächste große aufhören kommt unweigerlich mit dem Balancing. Man wird niemals eine Suppe kochen können, welche allen schmeckt. Der Dorn im Auge ist für mich dabei nicht mal das Balancing. Mir stinkt es, wieder neue Waffen als "mit gift" ins Update zu packen. Die Zeit ist noch lange nicht reif für neue Waffen !




      7.2.17 Meine Idee wurde übernommen (Duell bug). Die Gameforge reagierte binnen weniger Stunden. Eine Server Nachricht die alle Spieler warnt. #Zauberblume :P
    • Jamsin schrieb:

      Zuallererst: Danke für das idiotisch
      Das war nicht personenbezogen. Aber es ist mindestens eigenartig, einen Stein+4 wegen 3% Effekt zu behalten, wenn man Yang an viel dringenderen Stellen braucht. Das haben die Wenigsten so gemacht. Die meisten haben einfach erstmal die Ausrüstung an entscheidenden Stellen verbessert und die teuersten drops, die abkömmlich waren - verkauft. Das war so und wäre weiterhin so, wenn es diese drops noch gäbe. Sie sind aber nur noch selten und vergleichsweise wertlos, weil woanders nicht mehr selten.

      Jamsin schrieb:

      Meine Haupteinnahmequelle waren eben nicht +4er-Steine.
      Muss es auch nicht, war meine auch zu der Zeit nicht. Aber Steine+3 waren für viele eine sinnvolle Einnahmequelle, die mit der Eishexe leider absolut überflüssig wurden.

      Jamsin schrieb:

      Wie gesagt war unsere Gilde damals im Erzgeschäft und wir haben damit täglich mehrere kkk gemacht. Die Steine waren dagegen ein Tropfen auf den heißen Stein.
      Gildengeschäfte betreffen nicht den Einzelnen. Schon gar nicht jemanden, der erstmal solo neu einsteigt.

      Jamsin schrieb:

      Du willst also ernsthaft sagen, dass farmen nicht stumpfsinnig ist/war? Stundenlang die gleichen Wege wegen der Metinsuche im Roten und Geisterwald oder woanders abreiten.
      Nein, überhaupt nicht. Weil bei einem "lucky drop" das Herz pochte. Dasselbe auch bei Bossen, als Seelensteine noch einen super Wert hatten und Boss-Truhen für die planbaren Einnahmen ausreichten.

      Jamsin schrieb:

      "24/7" DT-Runs, wo schon keiner mehr denken musste, weil es ja im Endeffekt immer gleich war.
      Da gibt es keine "lucky drops". Das war für mich tatsächlich von Anfang an stumpfsinnig/langweilig. Deshalb war ich in meiner gesamten 7jährigen aktiven Zeit ca. 2 Stunden am "70er Metin".

      Gantarianer schrieb:

      Das nächste große aufhören kommt unweigerlich mit dem Balancing. Man wird niemals eine Suppe kochen können, welche allen schmeckt. Der Dorn im Auge ist für mich dabei nicht mal das Balancing. Mir stinkt es, wieder neue Waffen als "mit gift" ins Update zu packen. Die Zeit ist noch lange nicht reif für neue Waffen !
      Stimmt, das wird der GF klar sein. Man wird eher auf Wiederkehrer spekulieren, die nicht mehr aktiv sind, weil das PVP-System "im Eimer ist".

      Gantarianer schrieb:

      Ich mag auch behaupten, dass der Lykaner zum aussterben des Spiels geführt hat. Man kann TianyLu's aussage da echt nur 100% unterschreiben.
      Das "Sterben" hat aber schon viel früher begonnen. Mit dem immer stumpfsinniger werdenden PVM/Farmen --> "campen" an neuen Orten mit drops in Unmengen.
      Ihr solltet nicht nur die Sichtweise der PVP-Begeisterten annehmen. "PVP-No-Gos" waren natürlich ein zusätzlicher Anlass für PVP-Fans, dauerhaft zu gehen. Leute, die teils eine Menge Geld investiert hatten.

      PVM sorgte aber für Nachwuchs. Und der fehlt heute, weil das System auch völlig kaputt ist.
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    • WunRo schrieb:

      Stimmt, das wird der GF klar sein. Man wird eher auf Wiederkehrer spekulieren, die nicht mehr aktiv sind, weil das PVP-System "im Eimer ist".
      Ich denke nicht. Das sieht man vor allem auch an den Betatests. Klassendeff, abgesehen von einem Sahpir, gegen Schamis gibt es u60 beispielsweise nicht. Gibt es den irgendwo eine Gruppe 55er, 75er oder 90er, der ein paar Betatests im Pvp und Pvm gemacht hat? Es ist ja toll fürs Highlvl, wenn man Ausrüstung hat, welche mit Deff gegen Halbmenschen das Balancing wieder irgendwie gerade biegt aber für Wiederkehrer, welche nicht schon Highlvler sind, ist das nichts.
    • Naser schrieb:

      Es ist ja toll fürs Highlvl, wenn man Ausrüstung hat, welche mit Deff gegen Halbmenschen das Balancing wieder irgendwie gerade biegt aber für Wiederkehrer, welche nicht schon Highlvler sind, ist das nichts.
      Ich meinte auch weniger "Wiedereinsteiger", die von 0 anfangen und sich mit den Problemen des Aufstiegs im "neuen Metin2" beschäftigen (und in der Regel irgendwann wieder aufgeben). Deshalb "Wiederkehrer", die voll ausgerüstet sind und unzufrieden waren mit der PVP-Situation unabhängig vom Lykaner und dem "Def-Drama".
      Sie sind nun endlich bereit, überhaupt was zu tun. Seit der Alchemie und der völligen Aushebelung des PVP-Gleichgewichts hat sich die Spielerzahl bestimmt schon mehr als halbiert. Deshalb wird es auch als "viel zu spät" betrachtet. Nur für neue Ausrüstung, die den Itemshop ankurbeln sollen - dafür war es nie zu spät.
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    • WunRo schrieb:

      Deshalb "Wiederkehrer", die voll ausgerüstet sind und unzufrieden waren mit der PVP-Situation unabhängig vom Lykaner und dem "Def-Drama".
      Diese gibt es in jedem Levelbereich. Früher war Pvp auch in fast jedem Levelbereich für viele ein Thema. Ich mag mich jedenfalls noch an Zeiten erinnern, da war die Stadt auf Map2 von lauter 30-61er Pvplern bevölkert. Heute würde dort eine Schami, Masu oder ein Nahni jede andere gleichwertig ausgerüstete Klasse völlig deklassieren, während damals Körper und Mentos noch gute Chancen hatten. Ich hätte das Spiel jedenfalls nicht weitergespielt, wenn ich erst mit 105+ vernünftig Pvp hätte machen können.