Spiele und Sucht

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    • TianyLu schrieb:

      Free 2 Play Spiele sind einfach nicht die Branche bzw. das Genre von Spiel welches man hier "bestrafen" sollte.
      Das Problem, das die Politik sieht, sind nicht ü18-Jährige, die nicht mit Geld umgehen können oder "Suchtprobleme" haben. Es geht um den Schutz von Kindern und Jugendlichen, die im Zweifel gar keinen Einlass in "Pay-Games" erhalten dürften - egal ob Abo oder "F2P/P2W". Solange Spiele wie diese hier für Jedermann frei zugänglich sind, wird darüber diskutiert werden.

      Hauptanlass sind und bleiben tatsächlich zusammengetragene Statistiken und Fälle von Familien, in denen Kinder/Jugendliche spät ertappt wurden, recht hohe Summen "für nichts verzockt" zu haben. Nicht selten sowieso schon Sozialfälle, bei denen es plötzlich um existenzielle Angelegenheiten geht oder solche, bei denen die Eltern am Ende Anwälte einschalten.
      Dem Verbraucherschutz liegen zig tausende Meldungen diesbezüglich vor. Und darüber dringen die Angelegenheiten auch in die Politik vor.
      __
      Was erwartet der Spieler von "Free to play"? Geld ausgeben freiwillig, in fairem Maße Vorankommen auch ohne bei entsprechendem Zeitinvestment. Dabei noch Spielspaß.

      Woran erkranken die meisten "F2P-Spiele irgendwann? Am fehlenden Gleichgewicht basierend auf der "F2P-Grundregel":
      Je gieriger die Betreiber, desto kritischer die Spieler beim Geld ausgeben.
    • Bubas schrieb:

      Mann muss nicht unbedingt ein Klugscheißer sein, um seine Gedanken zu äussern.
      Ob es dir gefällt oder nicht, die Wolken verdichten sich und die Schrauben werden angezogen.

      Muss man offensichtlicherweise nicht. Es ist aber ungemein hilfreich für eine Diskussion und das eigene Ansehen, wenn man Dinge ernsthaft reflektiert, bevor man sie zum Besten gibt. Dein Beitrag zeigt zum Beispiel, dass du immer noch nicht begriffen hast, wie absurd die Aussage bzgl. einer Firmensitzverlegung war.


      Helikopter schrieb:

      und Imperium schlägt sofort zurück : Studie behauptet: Es gibt keine Videospiele-Sucht

      Das ist mal ein Paradebeispiel für schlechten Journalismus. Das behaupten die Autoren gar nicht. das ist die Hypothese, die als Resultat formuliert wurde. Zwischen Hypothese und These besteht aber ein gewaltiger Unterschied.
      You may ask me thrice and I still won't tell you that an OEM rig is sufficient for your needs.


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      So hat Ideenbringer sein Lob, und alle andere werden auf die Idee aufmerksam gemacht.
    • Helikopter schrieb:

      Lootboxen: Belgien sieht illegales Glücksspiel in FIFA 18, Overwatch und CS:GO

      Lootboxen: Belgien erklärt Spiel-Element für illegales Glücksspiel

      Lootboxen - Auch Belgien sieht Glücksspiel vorliegen, fordert Maßnahmen

      usw.
      Erwartbar, weil ein "Glücksspiel durch die Hintertür". Nur dauert es eben lange, bis diese Angelegenheiten auf gesetzlicher Ebene "durchdiskutiert" sind. Erwartbar trotzdem, dass sie am Ball bleiben - auch wenn es dauert. Denn dass es neben Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche gibt, die da deutlich mehr weitere "Versuche auf den gewünschten Gegenstand" kaufen nach Fehlschlägen als vernünftig... logisch.
      Und auch, dass darunter Fälle sind, die Krankenkassenbehandlungen, Verschuldung etc. beinhalten. Verbraucherschutz und Krankenkassen werden nicht locker lassen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine europaweit einheitliche Regelung entsteht und auch in Metin2 o.ä. reagiert werden muss. Adé Pet-Boxen & Co. gegen Euro oder "virtuelle Zwischenwährungen".

      Was ich blöd finde daran... die Betreiber können das wahrscheinlich zumindest vorerst umgehen, indem sie die ingame-Währung verkaufen, die für den Zutritt zu "maps" gefordert wird, wo solche Truhen droppen. Das wird ein längerer Kampf, bis da eine "wasserdichte Gesetzeslösung" entsteht. Jenseits 20 Jahre.
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      Was erwartet der Spieler von "Free to play"? Geld ausgeben freiwillig, in fairem Maße Vorankommen auch ohne bei entsprechendem Zeitinvestment. Dabei noch Spielspaß.

      Woran erkranken die meisten "F2P-Spiele irgendwann? Am fehlenden Gleichgewicht basierend auf der "F2P-Grundregel":
      Je gieriger die Betreiber, desto kritischer die Spieler beim Geld ausgeben.
    • Am Beispiel ClashRoyale war es so, dass die Wahrscheinlichkeiten der Lootboxen offen gelegt werden mussten ( zb. aus jeder 10. Truhe kommt sicher einer Leg.Karte,...) Da musste das Geld für die ausgegebenen Ingame-Gems die in die "alten Truhen" investiert wurden zurückerstattet werden. Sprich man konnte gratis Truhen abstauben. Eher unwahrscheinlich, dass Metin2 sowas wiederfährt, aber im Grunde das selbe in grün.
      Wir brauchen zwei Kronen, zwei Throne, zwei Zepter
    • WunRo schrieb:

      Und auch, dass darunter Fälle sind, die Krankenkassenbehandlungen, Verschuldung etc. beinhalten. Verbraucherschutz und Krankenkassen werden nicht locker lassen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine europaweit einheitliche Regelung entsteht und auch in Metin2 o.ä. reagiert werden muss. Adé Pet-Boxen & Co. gegen Euro oder "virtuelle Zwischenwährungen".

      Was ich blöd finde daran... die Betreiber können das wahrscheinlich zumindest vorerst umgehen, indem sie die ingame-Währung verkaufen, die für den Zutritt zu "maps" gefordert wird, wo solche Truhen droppen. Das wird ein längerer Kampf, bis da eine "wasserdichte Gesetzeslösung" entsteht. Jenseits 20 Jahre.
      Absolut deiner Meinung :goodposting:

      Dieses Katze - Maus Spiel wird weiter gehen und ziemlich lange.
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    • Es wird immer krasser:

      Lootboxen - Australische Studie sieht "räuberische Glücksspielmethoden"


      Die Spielebetreiber sind gezwungen Geschäftsstrategien zu ändern:

      Mittelerde: Schatten des Krieges - Alle Lootbox-Mechaniken endgültig entfernt, großes Update veröffentlicht

      Die Großen werden immer zuerst angegriffen, also werden die Kleinen versuchen möglichst viel abkassieren, bevor die Glücksrad & Co. verboten werden.
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    • Lootboxen (ebenso wie DLC'S) sind mir schon lange ein Dorn im Auge. Wofür kaufe ich ein Spiel, wenn ich dann 20-30% zusätzlich erwerben darf?

      Weg mit dem Mist. Piraterie wurde schon vor Jahren fast besiegt.





      und auch Nummer 3 hole ich mir noch :auspeitschen:

      7.2.17 Meine Idee wurde übernommen (Duell bug). Die Gameforge reagierte binnen weniger Stunden. Eine Server Nachricht die alle Spieler warnt. #Zauberblume :P
    • Aber Lootboxen geben ja meistens nur bedingt Vorteile. Meistens sind das ja nur Skins etc, oder nicht?

      DLCs seh ich auch... gespalten. Klar ist es bescheuert für 70€ ein Spiel zu kaufen und trotzdem nicht alle Inhalte nutzen zu können, aber neuer Content hält Spieler am Spiel, ebenso mich. Nicht umsonst habe ich mir Beispielsweise einige der letzten CoDs inkl. Seasonpass geholt. Auch Bo4 werde ich mir holen, inkl. Season Pass, einfach weil ich Spiele dann komplett haben will. Unterhält mich ein Spiel ein Jahr lang, ist mir das durchaus nen 100er Wert.

      Wenigstens in irgendeinem Spiel, kann ich irgendwas.
    • DosP schrieb:

      Aber Lootboxen geben ja meistens nur bedingt Vorteile. Meistens sind das ja nur Skins etc, oder nicht?

      DLCs seh ich auch... gespalten. Klar ist es bescheuert für 70€ ein Spiel zu kaufen und trotzdem nicht alle Inhalte nutzen zu können, aber neuer Content hält Spieler am Spiel, ebenso mich.
      "Lootboxen" haben aber nichts mit "neuem Content" zu tun. Zumal sie nicht wegen irgendwelcher Inhalte an sich in der Kritik stehen, sondern weil gewisse begehrte Inhalte mit oft sehr geringer Wahrscheinlichkeit enthalten sind.

      Der Punkt ist, dass sich Spieler u.U. nicht unter Kontrolle haben könnten und um jeden Preis einen gewissen Inhalt haben wollen... und mit genügend Pech denselben Weg gehen wie ein Spielsüchtiger im Casino. Und tatsächlich nimmt die Zahl der Fälle zu, in denen am Ende die Krankenkassen Behandlungen in Suchtkliniken finanzieren müssen.

      Da braucht man gar nicht beschwichtigen mit "Wer sich nicht selbst im Griff hat, hat eben Pech.". Sucht ist eine anerkannte "Krankheit" und wird im Zweifel von Steuergeldern finanziert! Mal abgesehen davon, dass hier Spielbetreiber Wege gehen, die sie nicht gehen müssten - ohne Suchtpotenziale im "Kasino-Stil" zu erzeugen. Es ist nochmal ein Unterschied, ob einer gleich alles einkauft bei konkretem Preis und sich so verschuldet... oder ob er "am Rad dreht" und wegen Pech arm wird.
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      Was erwartet der Spieler von "Free to play"? Geld ausgeben freiwillig, in fairem Maße Vorankommen auch ohne bei entsprechendem Zeitinvestment. Dabei noch Spielspaß.

      Woran erkranken die meisten "F2P-Spiele irgendwann? Am fehlenden Gleichgewicht basierend auf der "F2P-Grundregel":
      Je gieriger die Betreiber, desto kritischer die Spieler beim Geld ausgeben.