Spiele und Sucht

  • Gameforge wird ihr Cash-System innerhalb von 5min anpassen, sollte es neue Regelungen geben.
    Dann gibts eben keine Truhen mehr im Ishop, sondern die Items zu festen Preisen.

    Dann gibts eben keine Tombola mehr, dann muss man eben die Items so zum festen Preis kaufen.
    Dann gibts eben keine Okay-Karten etc.

    Wir bleiben drin... *Heute Ruhiger Stream*

  • Das wäre ja erstrebenswert (feste Preise )!

    Keiner will die Katze im Sack kaufen ,,,,,

  • Die von dir verlinkte Seite existiert nicht. Selbst wenn, die finden andere Möglichkeiten sich auf unserer Kosten zu bereichern. Sei mal unbesorgt. Zumal Räder keine LootBoxen sind.

    k.A. warum die Seite nicht angezeigt wird.

    Mann kann dort die Suche selbst ausführen.


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    Antrag

    Beschlussempfehlung und Bericht

    Plenum

    Beschluss


    Das wichtigste als Zitat:

    Zitat

    Die Staatsregierung wird aufgefordert,─sich im Rahmen einer Reform des Jugendmedienschutzstaatsvertrags und des Ju-gendschutzgesetzes für einen effektiven Jugendschutz bei Computerspielen, die zufallsbasierte Inhalte als kaufbare Elemente enthalten oder zusätzlich bereitstellen(sog. Lootboxen), einzusetzen;─die Problematik der sog. Lootboxen weiterhin verstärkt bei den Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz in Bayern zu berücksichtigen;─in die Information und Aufklärung von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern über die Risiken der Suchtgefährdung in Videospielen aus suchtpräventiver Sicht auch sog. Lootboxen etc. aufzunehmen

  • Das wichtigste als Zitat:

    Ja, in Zeiten von "CoinMaster", wo milliardenschwere Kasino- und Wettbürobetreiber Schlupflöcher ausnutzen, über die sie auch Kindern und Jugendlichen Geld aus der Tasche ziehen, wurde die Thematik deutlich vorangetrieben.

    Mit dem "Jugendmedienschutzstaatsvertrag" und "Jugendschutzgesetz" besteht ja das Gerüst schon. Nur müssen einige Formulierungen aufgenommen werden.


    Es sind dabei auch nicht nur "Lootboxen" betroffen, sondern mit "die zufallsbasierte Inhalte als kaufbare Elemente enthalten" - somit auch "Glücksräder", "Auktionen" , "Tombola" etc. Sprich das ganze bisherige Geschäftsmodell wird infrage gestellt.

    Ich glaube aber eher, dass sie sich auf Altersnachweise beschränken werden und weitermachen, wie bisher. Denn der "durchschnittliche Zufall" ist ein wichtiger Faktor. Wollen sie ohne die bisherigen Optionen dasselbe Geld einnehmen, müssten die wesentlichen Bedarfsobjekte enorme Preise aufweisen, wie am Beispiel eines Pets aus der "Welpen-Box". Mit Glück war man bei 10 dabei, andere mussten manchmal 100 aufmachen. Man müsste sich also einen Festpreis von ca. 20-30 Welpenboxen für so ein Pet vorstellen. Sieht teuer aus, ist teuer und funktioniert so psychologisch sehr viel weniger erfolgreich.


    Könnte auf jeden Fall spannend werden auch in anderen Spielen anderer Anbieter. Tatsächlich ist sogar zu erwarten, dass die USA mittelfristig dem Beispiel folgen.



    Eigentlich kommt das Ganze ziemlich spät und immer erst nach Verbreitung in gut gesehenen öffentlichen Medien wie "Neo Magazin Royale". Die Ämter der Bundesregierung müssten eigentlich direkt mit Klagen wegen Unterlassung überzogen werden, die zu Nichteinhaltung von (Grund-)Rechten führen, wenn sie nicht oder nur unzureichend reagieren und entsprechende Gesetzesänderungen Jahre dauern. So wie im Beispiel der Klimadebatte. Kann man den Verursacher eines Problems nicht direkt in die Schranken weisen, weil die Organe untätig sind, muss man eben indirekt die Organe zwingen, dies im Sinne vorhandener Gesetze zu tun.

    6 Mal editiert, zuletzt von WunRo ()

  • Ist das Thema nicht hinfällig, wenn die Bundesländer das online Glücksspiel legalisieren?

    Es geht hier um den Schutz der Jugend. Die dürfen im Anschluss da immer noch nicht mitspielen. Und bis die Online-Kasino-Lobby damit Erfolg hat, ist es noch ein weiter und fraglicher Weg. Würde mich eher wundern, schließlich haben die USA diese "Produkte" aus ihrem Markt verbannt bzw. stark eingeschränkt wegen "gesundheitstechnischer Ursachen".

    Die Sachlage in dem Bereich wird hoffentlich anhand Schleswig-H. ordentlich analysiert. Ich glaube nicht, dass das ein positives Pilotprojekt ist, eher eine Abzock-Industrie. Hier würden aus Multimilliardären noch reichere Multimilliardäre. Und die Kontrollen sind online bescheiden, im echten Kasino ist das einfacher und Manipulation durch die Betreiber schwieriger. Online bräuchten sie nur eine geheime Subroutine zuschalten, um Zufallsereignisse zu manipulieren. Egal, ob das irgendwelche "Prüfstellen" ab und zu "überwachen". Eingelullt wurde die Politik nur damit, dass eine 1000Euro-Monatsgrenze eingerichtet wird und eine Überwachung Spielsuchtgefährdeter. Spielbetreiber sollen ihre besten Kunden überwachen und sie daran hindern, sich zu verschulden und im Zweifel zu sperren. Ein ziemlicher Widerspruch.


    Überzeugende Lobbyarbeit muss man sagen, selbst Psychologen ziehen da mit und loben die Kontrollmechanismen im Vergleich zur Praxis in den Steuerfluchtoasen. Und der Markt der Abzocker wächst im Austausch. Ärmer werden sie dadurch jedenfalls nicht. Und Altmaier riecht frisches Geld für die Steuertöpfe.

    5 Mal editiert, zuletzt von WunRo ()

  • Dann gibts eben keine Truhen mehr im Ishop, sondern die Items zu festen Preisen.

    Dann gibts eben keine Tombola mehr, dann muss man eben die Items so zum festen Preis kaufen.

    Darum geht es auch, Rollenspiele bzw. MMROG´s sollen keine illegale Kasinos sein, sondern jeder soll genau wissen, wofür er zahlt.

    Ist das Thema nicht hinfällig, wenn die Bundesländer das online Glücksspiel legalisieren?

    Mein Stand ist nämlich, dass genau das zur Zeit besprochen wird.

    Bisher ist es ja nur in Schleswig-Holstein legal.

    Metin2 ist kein Glückspiel, sondern ein Online-Spiel, dass ab 12 Jahre frei ist.

    Mit legalisierung von Lootboxen muss man das Spiel ab 18 machen usw.

    Jetzt nutzen Spieleanbieter die Lücken, erst wenn echtes Geld im Spiel ist, dann ist es Glücksspiel, dabei werden Glückspielmechanismen und Suchvordernde Mechanismen extra eingesetzt, um Spielgeld zu kaufen, und dabei wird Rücktausch ausgeschlossen.


    Und es wäre auch kein Problem, nur können Kinder nicht unterscheiden, wo Glückspiel ist, und wo muss man die Bremse ziehen muss.


    Mir geht es nur darum, diese Thema present zu halten und diese Problematik weiterhin aufzuheizen.


    Jugendschutz hat genau so viel Wert, wie Klimaschutz.

    Kein Offlineshop - gleich Klimakiller, usw.

    2 Mal editiert, zuletzt von Helikopter ()

  • Hallo zusammen,


    würde das Thema gerne mal wieder ansprechen.


    Gerade im Bezug auf das aktuelle Rad des Sultans, welches in meinen Augen der absolute Inbegriff des Scammings ist (dasselbe gilt auch für die Schwarzklauentruhen vorher).

    Push-Items (wie Nazar Amulett, Lolli,...) gehören einfach für einen festen Preis in den Itemshop. So ist das eine absolute Frechheit.


    Ich hatte noch "Glück" diesmal und habe gestern nach 2k DR ein 15T Amulett bekommen, aber bei der Schwarzklauentruhe habe ich insgesamt ca. 10k DR für 3 Lollis reingesteckt ...


    Kennt sich jemand mit solchen Belangen zum Thema Online-Glücksspiel - denn nichts anderes ist das - aus? Werde mich definitiv mal in die Materie reinlesen. Evtl. kann man das Vorgehen seitens der GF (oder wer auch immer genau für den Itemshop zuständig ist) mal prüfen lassen.


    Bitte möglichst Troll-Kommentare vermeiden, danke euch!


    LG

  • I feel you.


    Aber denke sollte aktuell noch legal sein. Falls je irgendeine Regelung diesbezüglich in Kraft treten sollte, machen sie "FSK 18" und sind fein raus. Ob es dann trotzdem unter 18 Jährige spielen ist der GF ziemlich egal würde ich mal sagen. Wie sollen Sie es auch groß überprüfen ? Anfangen die Perso-ID zu verlangen ? 🤣 Soweit würde bzw. kann die GF glaube ich nicht gehen...

  • I feel you.


    Aber denke sollte aktuell noch legal sein. Falls je irgendeine Regelung diesbezüglich in Kraft treten sollte, machen sie "FSK 18" und sind fein raus. Ob es dann trotzdem unter 18 Jährige spielen ist der GF ziemlich egal würde ich mal sagen. Wie sollen Sie es auch groß überprüfen ? Anfangen die Perso-ID zu verlangen ? 🤣 Soweit würde bzw. kann die GF glaube ich nicht gehen...

    Selbst online Casinos prüfen das Alter erst, wenn man sein Guthaben auszahlen möchte oder nicht?

    Also wird es hier nie eine Prüfung geben.

  • Kennt sich jemand mit solchen Belangen zum Thema Online-Glücksspiel - denn nichts anderes ist das - aus? Werde mich definitiv mal in die Materie reinlesen. Evtl. kann man das Vorgehen seitens der GF (oder wer auch immer genau für den Itemshop zuständig ist) mal prüfen lassen.

    Google "Lootboxen Verbot" bzw. "Lootboxen Regulierung"

    Die Sache ist noch nicht geklärt, wird aber behördlich "abgearbeitet". Stand ungefähr 2019:

    https://www.sueddeutsche.de/di…ing-regulierung-1.4372502


    In Belgien und den Niederlanden ist die Praxis offenbar schon verboten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch unsere Behörden hier Druck machen.


    Aber denke sollte aktuell noch legal sein. Falls je irgendeine Regelung diesbezüglich in Kraft treten sollte, machen sie "FSK 18" und sind fein raus. Ob es dann trotzdem unter 18 Jährige spielen ist der GF ziemlich egal würde ich mal sagen. Wie sollen Sie es auch groß überprüfen ?

    So einfach ist das nicht. Man muss nämlich für ausreichend Jugendschutz sorgen, egal ob da "fsk18" dransteht oder nicht. Ansonsten sieht man sich mit Gerichtsfällen konfrontiert und hat die im Zweifel schon von vornherein verloren, weil die Regeln nicht befolgt wurden. Wie sie es prüfen können, ist dabei egal. Es wird die Forderung gestellt, Punkt. Die Umsetzung bleibt dem Akteur überlassen.

    Im Zweifel bräuchten sie nämlich nur gewisse anonyme Zahlungsmöglichkeiten streichen, um die Jugend bestmöglich auszuklammern und haben ihre Schuldigkeit getan - das ist nur freilich nicht wirklich im Sinne der Anbieter eines Onlinespiels und wird vermieden. Wenn die dann über Kreditkarte der Eltern oder Bankdaten einkaufen, ist das eine andere Sache.


    Jugendschutz und Verbraucherschutz allgemein sind übrigens nicht in einen Topf zu werfen. Das sind sehr verschiedene Themen.

    2 Mal editiert, zuletzt von WunRo ()

  • Ich finde das Thema hoch interessant ...

    Fakt ist , es wird einiges getan um uns um unsere Kohle zu " erleichtern " ;)

    Aber genauso Fakt ist , dass dort eben auch viel Eigenverantwortung drin steckt .

    Niemand wird gezwungen das Rad zu nutzen .

    Dass Jugendliche davor " geschützt " werden müssten finde ich auch einen wichtigen Punkt .

    Aber da wird denke ich mal die elterliche Aufsichtspflicht eine Rolle mit spielen ....

    Für mich ist das Rad immer wie ein Einkaufsbummel eines Alkoholkranken durch einen Supermarkt .

    " Niemand zwingt dich zuzugreifen . "

    Aber das ist halt nur meine Sichtweise .

    Zur Gesetzeslage habe ich leider keine Ahnung . Aber die interessiert mich wirklich .

    Ich denke aber mal , dass sich die GF da durchaus abgesichert hat . Sie schießen sich bestimmt nicht wissentlich in´s Knie ....

    Werde das Thema aber weiter verfolgen und hoffentlich was lernen ^^

    LG


    In diesem Sinne :gamer:

    Zitat


    Derjenige, der zum ersten Mal anstelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation.


    (Sigmund Freud)


    Stolze Schami auf Germania :ld:

  • Ich denke aber mal , dass sich die GF da durchaus abgesichert hat . Sie schießen sich bestimmt nicht wissentlich in´s Knie ....

    Noch kann sich niemand "absichern". Konkrete Gesetze gibt's ja erstmal nur einzelstaatlich im EU-Ausland. Je nach dem, wie dann die Inhalte aussehen, wird man wohl entweder die konkreten Loot-Wahrscheinlichkeiten jedes einzelnen Inhalts offenbaren müssen oder gar keine Lootboxen mehr anbieten. Sollte es sie weiterhin geben dürfen, müssen sie den Behörden gegenüber dann auch nachweisen, dass und wie die angegebenen Zufallsangaben sicher umgesetzt werden.

  • Hier wird einiges durcheinander g e w ü r f e l t ,,,,

    1. METIN2 ist k e i n Glücksspiel

    2.Glücksrad und sonstiges innerhalb dieses online Spieles zählen n i c h t als Glücksspiel (Lotterien bei denen jedes Los gewinnt, sind davon ausgenommen)

    3.Glücksspiel ist im Glücksspielstaatsvertrag geregelt, deshalb ist online Glücksspiel im Moment nur in SH legal möglich , alle anderen Bundesländer arbeiten fieberhaft an einer ebensolchen Lösung, um das illegale Glückspiel zu unterbinden.

  • 1. METIN2 ist k e i n Glücksspiel

    Hat das jemand behauptet? Es enthält aber inzwischen enorm viele Elemente, die casino-typische Abläufe bieten, die eine Suchtgefahr und Kontrollverlust über seine persönlichen Finanzen darstellen können. In NL und Belgien sind Loot-Boxen inzwischen ausdrücklich verboten. Ich könnte mir vorstellen, dass der Itemshop der User dort auch in Metin2 etwas anders bestückt ist. Da bei Verstößen erhebliche Strafen drohen.


    2.Glücksrad und sonstiges innerhalb dieses online Spieles zählen n i c h t als Glücksspiel

    Das ist eine reine Vermutung Deinerseits. Dass die Euros vorher gegen eine Spielwährung getauscht werden, stellt im Endeffekt aber eine geringe Hürde dar, sie rechtlich weiterhin als Echtgeld-basiert einzustufen und wie solches zu behandeln.

  • Dieses ganze Spiel ist ein einziger Spielautomat.
    99% aller Itemshop angebote sind zudem Sinnlos.
    Spiele Publisher loten desöfteren alle möglichen Grenzen zum Nachteil ihrer Kunden aus bis ein Richter was Anderes sagt.
    Solange aber kein Kein Kläger da ist solange handelt auch kein Richter.
    Ähnlich verhält es sich auch beim Handel von YAng und Won oder Anderen Gegenständen. Save kaufen kannste bei dem offiziellen Partner der wie eine Figur aus der Muppetshow heisst und in jedem Stream immer wieder versucht seine Zuschauer zu einkäufen im Itemshop zu triggern und gerne damit angibt ,dass Er wieder mal X Hundert Euro für das nächste tolle Event eingecasht hat,dafür kann man sich aber sicher sein ,dass er sich niemals über die viel zu hohen Preise beklagen wird.

  • Zu Glücksspielen und Lotterien innerhalb eines Online-Spieles sind noch nicht alle rechtlichen Fragen geklärt.

    Ab 2021 ziehen die restlichen Bundesländer mit SH gleich, d.h. online Glücksspiele werden legal....